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Frauen-Skispringen: Es darf ein bisschen mehr sein

Mieses Wetter, schlechte Zuschauerzahlen: Der erste Weltcup der Skispringerinnen auf deutschem Boden verlief enttäuschend. Trotzdem glauben Fans und Bundestrainer Andreas*Bauer an eine erfolgreiche Zukunft der Sportart - wenn die Vergleiche mit den Männern endlich aufhören.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...807829,00.html
  1. #1

    was nicht passt wird passend gemacht...

    ["Dass Hendrickson mehr Anlauf hatte", sagt Bauer, "hat der Fernsehzuschauer doch gar nicht mitbekommen. Das ist unsere Chance."

    ja, so funktioniert das bestens: einfach bisschen mogeln, und schon ist die Gleichberechtigung einen Schritt weiter. Fakten etc. stören da nur. Niemand hat was gegen das Ganze, nur dieses "Hindrehen" und Manipulieren nur damit das Ergebniss passt damit nervt nur noch und sollte gerade auch im Sport außen vor bleiben. Soviel auch zum "Sportsgeist" eines Bundestrainers. Armselig.

    Hier lohnt auch ein Vergleich mit der Frauenfuball-WM: Wurde Leistung Mann/Frau verglichen hiess es "unfair", aber gleichzeitig kamen lauthals Sprüche wie "Dritte Plätze sind was für Männer". Wie peinlich das ganze - trotz des unerträglichen Medienhypes im Sommer - dann endete wissen wir ja alle.....
  2. #2

    .

    Zitat von Criticz Beitrag anzeigen
    ["
    ja, so funktioniert das bestens: einfach bisschen mogeln, und schon ist die Gleichberechtigung einen Schritt weiter. Fakten etc. stören da nur. Niemand hat was gegen das Ganze, nur dieses "Hindrehen" und Manipulieren nur damit das Ergebniss passt damit nervt nur noch und sollte gerade auch im Sport außen vor bleiben. Soviel auch zum "Sportsgeist" eines Bundestrainers. Armselig.
    Ideologinnen haben den Sport schon immer gerne für ihre Zwecke missbraucht.
  3. #3

    Zitat von Criticz Beitrag anzeigen
    "Dass Hendrickson mehr Anlauf hatte", sagt Bauer, "hat der Fernsehzuschauer doch gar nicht mitbekommen. Das ist unsere Chance."
    ja, so funktioniert das bestens: einfach bisschen mogeln, und schon ist die Gleichberechtigung einen Schritt weiter. Fakten etc. stören da nur. Niemand hat was gegen das Ganze, nur dieses "Hindrehen" und Manipulieren nur damit das Ergebniss passt damit nervt nur noch und sollte gerade auch im Sport außen vor bleiben. Soviel auch zum "Sportsgeist" eines Bundestrainers. Armselig.
    Das haben Sie gründlich missverstanden. Da wird nix manipuliert. Die Mädels haben momentan deutlich mehr Anlauf, weil sie athletisch nicht vergleichbar mit den Männern sind und daher mehr Geschwindigkeit im Anlauf brauchen. Was genauso auf die Nachwuchskader der Jungs zutrifft. Auch die können mit dem mittlerweile gängigen Mindestanlauf und damit verbundenen niedrigen Geschwindigkeit der Spitzenspringer nichts anfangen und erzielen kaum Weite.
    Der Kommentar zielt darauf, dass in der Sprung-/Flughaltung zwischen Männlein und Weiblein kein Unterschied zu erkennen ist. Wettbewerbe beider Geschlechter finden durchaus an einem Tag auf der selben Schanze statt, die jedoch immer getrennt. Frauenspringen und Männerspringen. Kein gemischter Wettbewerb.
  4. #4

    Unsinn!

    Zitat von Criticz Beitrag anzeigen
    ["Dass Hendrickson mehr Anlauf hatte", sagt Bauer, "hat der Fernsehzuschauer doch gar nicht mitbekommen. Das ist unsere Chance."

    ja, so funktioniert das bestens: einfach bisschen mogeln, und schon ist die Gleichberechtigung einen Schritt weiter. Fakten etc. stören da nur. Niemand hat was gegen das Ganze, nur dieses "Hindrehen" und Manipulieren nur damit das Ergebniss passt damit nervt nur noch und sollte gerade auch im Sport außen vor bleiben. Soviel auch zum "Sportsgeist" eines Bundestrainers. Armselig.
    Dass beim Skispringen je nach Wetter und Schnee der Anlauf mal länger und mal kürzer ist - um z.B. nicht in den kritischen Aufsprungbereich zu kommen -, weiß doch jeder. Da Frauen i.d.R. leichter sind als Männer und deshalb schlechter in Fahrt kommen, kann man ihnen gefahrlos einen längeren Anlauf gönnen. Wenn man absolute Vergleichbarkeit haben wollte, müssten alle Springen immer mit dem gleichen Anlauf gesprungen werden. Dass das illusorisch ist, ist jedem klar, der sich ein wenig mit dem Sport auskennt.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mieses Wetter, schlechte Zuschauerzahlen: Der erste Weltcup der Skispringerinnen auf deutschem Boden verlief enttäuschend. Trotzdem glauben Fans und Bundestrainer Andreas*Bauer an eine erfolgreiche Zukunft der Sportart - wenn die Vergleiche mit den Männern endlich aufhören.

    Frauen-Skispringen: Es darf ein bisschen mehr sein - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Ich denke schon, dass Frauen-Skispringen mittelfristig ein Erfolg werden wird. Warum auch nicht? Gerade im Wintersport sind doch Frauen und Männersport zumindest im deutschen Fernsehen eigentlich gleichwertig. Und Skispringen der Frauen ist jetzt auch nicht weniger telegen als bei den Männern.

    Was ich persönlich den Verantwortlichen raten würde ist, die Frauenwettbewerbe an die der Männer zu koppeln. Sprich das Frauen und Männer immer am selben Ort ihre Weltcups austragen. Bei den Biathleten funktioniert das ja auch super und ich sehe eigentlich keinen Grund warum das beim Skispringen nicht auch gehen sollte.
  6. #6

    Kein Missverständnis, kein Unsinn

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Das haben Sie gründlich missverstanden. Da wird nix manipuliert. Die Mädels haben momentan deutlich mehr Anlauf, weil sie athletisch nicht vergleichbar mit den Männern sind und daher mehr Geschwindigkeit im Anlauf brauchen. Was genauso auf die Nachwuchskader der Jungs zutrifft. Auch die können mit dem mittlerweile gängigen Mindestanlauf und damit verbundenen niedrigen Geschwindigkeit der Spitzenspringer nichts anfangen und erzielen kaum Weite.
    Der Kommentar zielt darauf, dass in der Sprung-/Flughaltung zwischen Männlein und Weiblein kein Unterschied zu erkennen ist. Wettbewerbe beider Geschlechter finden durchaus an einem Tag auf der selben Schanze statt, die jedoch immer getrennt. Frauenspringen und Männerspringen. Kein gemischter Wettbewerb.

    @G. Stamm-Holz
    Nein, Sie haben mich missverstanden. Der BuTrainer sprich explizit davon dass der "Fernsehzuschauer davon nichts mitbekommen hat". Das - Klarstellung hiermit - ist der Punkt der mich stört. Daraus kann doch nur geschlussfolgert werden, dass dem Zuschauer das Bild vermittelt werden soll, dass die Frauen genauso weit springen wie die Männer. Das ist die, wenn man so will, die "genderpolitisch" gewollte Botschaft.

    Sind Sie mir nicht böse - ich (und ich vermute Sie auch nicht) lasse mich nun mal (auch beim Fernsehen) ungern für dumm verkaufen. Hier aber soll eine gleiche Weite (von Männern u. Frauen) bei den Sprüngen suggeriert werden, die aber faktisch so nicht vorhanden ist (was natürlich sachlich erklärbar und unproblematisch).
    Ehrlich und fair wäre es, wenn genau auf die unterschiedlichen Anlaufwege hingewiesen würde, gerne auch mit Erklärungen, warum diese unterschiedlich sind. Wie man es ja sonst - bei Alter, unterschiedlichen Wetterlagen -auch machen würde.

    @Emmi : dto.
  7. #7

    eben

    Zitat von Criticz Beitrag anzeigen
    @G. Stamm-Holz
    Nein, Sie haben mich missverstanden. Der BuTrainer sprich explizit davon dass der "Fernsehzuschauer davon nichts mitbekommen hat". Das - Klarstellung hiermit - ist der Punkt der mich stört.
    Genau das. Der Sprung war optisch gleichwertig. Damit wird der Frauensprung auf ein diskutables Maß gehoben. Die Mädels sind nicht schlechter.
    Ich hab das Springen in Lillehammer gesehen. Den Parallelwettbewerb. Noch brauchen die Mädels andere Bedingungen, das lässt sich aber mit der Zeit angleichen. Ausgleichen wird nicht gehen.
    Ich verstehe Ihre Verschnupftheit durchaus. Trotzdem tun Sie dem Trainer Bauer Unrecht. Seine Athletinnen sind haltungsmäßig gleichauf mit den Männern.
  8. #8

    Präzisierung...

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Genau das. Der Sprung war optisch gleichwertig. Damit wird der Frauensprung auf ein diskutables Maß gehoben. Die Mädels sind nicht schlechter.
    Ich hab das Springen in Lillehammer gesehen. Den Parallelwettbewerb. Noch brauchen die Mädels andere Bedingungen, das lässt sich aber mit der Zeit angleichen. Ausgleichen wird nicht gehen.
    Ich verstehe Ihre Verschnupftheit durchaus. Trotzdem tun Sie dem Trainer Bauer Unrecht. Seine Athletinnen sind haltungsmäßig gleichauf mit den Männern.
    Die "Gleichwertigkeit" setzt sich, soweit ich weiss, aus mehreren Komponenten zusammen. Zum einen die von Ihnen angeführte "Optik", zum anderen aber - mir ging es genau darum - die Sprungweite (darauf bezog sich ja die zitierte Aussage des BuTrainers). Diese hängt ja mit der Anlaufweite direkt zusammen. Insoweit - verzeihen Sie dass ich hier exakt bin - haben wir gerade keine Gleichwertigkeit und insoweit sind die Mädels eben doch im Ergebnis "schlechter". Sie können nicht eine Komponente (hier Optik) herauspicken, feststellen dass Frau/Mann gleich gut sind, und die andere Komponenten (Weite), die genau dies widerlegt, außen vor lassen. Kein Kampfrichter würde und dürfte das tun.
    Sie schreiben dann ja selbst völlig richtig dass ein "Angleichen" möglich sein wird, ein Ausgleichen jedoch nicht. D.h. letztlich auch keine Gleichwertigkeit iSv insgesamt gleich gut/gleich schlecht (-:

    Ich finde das i.ü. überhaupt nicht schlimm - es gäbe andere Beispiele wo das umgekehrt wäre. Gerade deshalb stört es aber - gerade wenn es um Sport oder Wettkampf geht - wenn hier ungenau argumentiert wird. Hätten wir zwei Springer, beide hätten eine gleich gute Haltung, Springer 1 springt aber bei kürzerer Anlaufstrecke genauso weit wie Springer 2 (der dann selbstredend eine längere Anlaufstrecke braucht), so würden Sie auch nicht behaupten, Springer 2 ist "nicht schlechter" als Springer 1, oder?
    Daraus resultiert die, wie Sie es nennen, "Verschnupftheit", weil leider bei Diskussionen dieser Art gerne eben bisschen "zurechtgerückt" wird, Hauptsache das ("politisch-ideologisch") gewünschte Ergebnis stimmt. Da habe ich generell und als TV-Zuschauer einen anderen Anspruch. Ich denke Sie auch.
  9. #9

    Zitat von Criticz Beitrag anzeigen
    Die "Gleichwertigkeit" setzt sich, soweit ich weiss, aus mehreren Komponenten zusammen. Zum einen die von Ihnen angeführte "Optik", zum anderen aber - mir ging es genau darum - die Sprungweite (darauf bezog sich ja die zitierte Aussage des BuTrainers). Diese hängt ja mit der .....
    Ach kommen Sie, diese "Ungleichbehandlung" gibt es in der Leichtathletik schon immer oder haben Sie auch solche Probleme mit Kugelstoßen, Speerwerfen und den ganzen anderen Wurfdisziplinen?








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