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Frauen im Handwerk: Willkommen in der Weiberwerkstatt

Wer dem Handwerker seine Haustür öffnet, der rechnet noch immer mit einem kräftigen Mann in Arbeitskleidung und dreckigen Schuhen. Dabei sind Frauen im Handwerk keine Ausnahme mehr. Vier Hamburger Tischlerinnen behaupten sich seit Jahren in diesem Männerberuf -*und sägen an den alten Klischees.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...790077,00.html
  1. #1

    Null Neuigkeitswert

    Seit 30 Jahren lesen und hören auf allen Kanälen solche Beiträge über Frauen in Männerberufen: wie schwer es für sie gewesen sei, gegen welche Widerstände sie haben ankämpfen müssen und das sie doch die besseren Menschen sein weil sie besser kommunizierten, Konkurrenz und Hierarchie gäbe es unter ihnen auch nicht. So die üblichen Klischees halt.

    Wann haben wir eigentlich mal einen Ernst zu nehmenden Bericht über Männer in Frauenberufen gelesen? Wie kommt ein Erzieher in so einem Hyänenrudel aus Erzieherinnen zu Recht? Mit welchen Ressentiments hat er zu kämpfen? - Soll mir bloß keiner sagen es gäbe keine!

    Warum finden Männer für ihre Belange keine Aufmerksamkeit? Weil wir weniger jammern?
  2. #2

    uralte Klischees

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vier Hamburger Tischlerinnen behaupten sich seit Jahren in diesem Männerberuf -*und sägen an den alten Klischees.
    Das sind aber uralte Klischees - ich habe Anfang der 80er eine Tischlerlehre durchgemacht, damals waren mindestens ein drittel Frauen dabei. Die sind auch viel feinfühliger und geduldiger für solche Arbeit.
  3. #3

    Frauen im Handwerk...

    ...sind nun wirklich nichts neues. Im Friseur, Goldschmiede, Bäcker, Fleischer usw. Handwerk sind Frauen schon seit Jahren die wichtigsten Leistungsträger...das sie nun auch Tischler, KFZ Mechaniker, Elektriker usw. werden ist sehr erfreulich aber absehbar, da die Berufe durch technische Erleichterungen der Arbeit auch für Frauen "stemmbar" werden...das hat doch nix mit Emmanzipation sondern mit Änderungen der Gegebenheiten zu tun. Das noch "ewig Gestrige" Frauen im Handwerk ablehnen wird sich in den nächsten 20 Jahren auflösen...die neue Generation steht vor der Tür.
  4. #4

    Frauen sind effizienter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer dem Handwerker seine Haustür öffnet, der rechnet noch immer mit einem kräftigen Mann in Arbeitskleidung und dreckigen Schuhen. Dabei sind Frauen im Handwerk keine Ausnahme mehr. Vier Hamburger Tischlerinnen behaupten sich seit Jahren in diesem Männerberuf -*und sägen an den alten Klischees.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...790077,00.html
    Eigentlich kann dieser Artikel nur den Bürger dieses Landes überraschen, der den Alltag blind und taub bewältigt. Natürlich gibt es mehr Frauen im Handwerk als man zu wissen glaubt. Das ist auch erfreulich, denn die Frauen sind ohnehin die besseren Handwerker. Sie bewältigen ihre Aufträge präzise, konsequent, effizient und außerdem noch mit Charme. Ich wünsche mir, dass in Zukunft möglichst viele Frauen die mürrischen männlichen Handwerker ersetzen, die oft nicht einmal mit den Grundrechnungsarten klar kommen und auch mit dem Lesen des Zollstockes schon ihre Probleme haben, geschweige denn, dass sie am frühen Nachmittag den Alltag wegen erhöhter Promillewerte nicht mehr klar sehen.
  5. #5

    Tragen privat die größere Verantwortung

    An manchen Textstellen kommt einem durchaus das Zweifeln. ZB:

    "Außerdem tragen Frauen meist privat die größere Verantwortung. Fast jede Frau frage sich erstmal: "Was ist mit meiner Familie?""

    An die Familie denken Männer natürlich nicht. Vor allem in den letzten Jahrzehnten riskierten sie nur dass der Großteil des gemeinsamen Einkommens beim Scheitern der Selbstständigkeit wegfallen könnte. Das sehen alle Familienväter bekanntlich besonders locker.

    Oder:
    ""Bei uns geht es nicht um Hierarchien und Positionen, wir stehen in keinem Wettstreit zueinander", sagt Dey. Unter männlichen Kollegen sei das anders. Das verbrauche viel Energie - die man besser in die Arbeit stecken könne."

    Die Handwerkbetriebe die ich kenne haben eigentlich ziemlich klare Positionen und Hierachien.
    Vielleicht gibt es bei diesen Frauen keinen Wettstreit untereinander weil sie sich noch im Kampf gegen die "Männerwelt" ereint sehen?
    Und ist es für mich als Kunde überhaupt erstrebenswert dass Handwerksbetriebe keinen Wettstreit untereinander pflegen?
  6. #6

    ?

    Was sollen eigentlich die ganzen männerbashenden Artikel in den letzten paar Jahren bewirken? Frauen sind die besseren dies und besseren das, insgesamt die besseren Menschen. So langsam glaube ich, das hat System. Hier schreiben nicht Journalisten, die sich die Förderung der Frauen aufs Panier geschrieben haben, sondern Frauenhasser, die mit aller Macht die Männer solidarisieren wollen. Einige Beiträge in einschlägigen Foren hier auf Spon wären vor drei Jahren noch undenkbar gewesen; eine Folge dieser Immer-fest-druff-auf-die-Männer-Schreibe. Kommt mal wieder runter.
  7. #7

    .

    Zitat SPON:
    "Heute ist die Situation ganz anders: Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks sind in diesem Jahr fast 27 Prozent aller neuen Auszubildenden im Handwerk weiblich."
    Friseur ist doch auch Handwerk, oder nicht?
    Soviel zu den 27 Prozent.
    Zitat von hissho Beitrag anzeigen

    Wann haben wir eigentlich mal einen Ernst zu nehmenden Bericht über Männer in Frauenberufen gelesen? Wie kommt ein Erzieher in so einem Hyänenrudel aus Erzieherinnen zu Recht? Mit welchen Ressentiments hat er zu kämpfen? - Soll mir bloß keiner sagen es gäbe keine!
    Was? Ressentiments oder Männer in Frauenberufen? :P

    Ich würd sagen, letzteres: Ein männlicher Kindergärtner?! Der MUSS doch pädophil sein!
  8. #8

    Muahh: KarriereSPIEGEL

    Ach was, Männerbashing sollte das sicher nicht werden.

    Es liegt schon eher nahe, dass die Frauen in den westl. Gesellschaften
    relativ orientierungslos durch die Gegend irren und sich nach wie vor
    ihren Platz suchen.
    Ihren ehemals eingenommenen Platz haben sie aufgegeben.
    Der neue scheint (noch?) nicht akzeptiert/gefunden.
    Im Endeffekt sind all diese Artikel (die es ja auch zu Hauf bei
    anderen Online-Zeitungen gibt) wohl viel mehr ein Schrei nach Akzeptanz.

    Dass man dabei Männer 'schlecht' redet/schreibt, wird eben so in Kauf genommen.
    Was solls?



    Eventuell passt ja sogar das:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...784400,00.html
    Uebrigens unter "Spiegel Wissenschaft", nicht Karriere. ;)
  9. #9

    heuchlerisch

    Männer nörgeln bis zum gehtnichtmehr an Frauen herum. Werden sie dann selbst kritisiert, dann kreischen Sie: "bashing!"

    Entweder oder, meine Herren: hört auf damit ständig an Frauen rumzumeckern, oder schmeisst hier keine Kleinkinderwutanfälle wenn Eure Schwächen beschrieben werden. Ihr seid nicht über berechtigte Kritik erhaben.








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