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Frauen im Beruf: "Die Breite unserer Schleimspur bestimmen wir selbst"

Sabine Asgodom gilt als Deutschlands Selbstvermarktungsexpertin. Tausende Frauen hat sie schon gecoacht, Hunderte Firmen analysiert: Wieso machen Frauen so selten Karriere? Weshalb sind sie daran selbst schuld, und warum leben sie im "Eigentlich-Land"? Ein Beratungstermin.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...781209,00.html
  1. #10

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    intelligente Frau kann Sprecherin des Vorstandes werden. Eine kluge Frau kann die Frau des Vorstandssprechers werden. Die Intelligenz setzt sich ein - manchmal unerreichbares - Ziel, die Klugheit prüft Aufwand/Ertrag und holt das Beste heraus.
    Die "intelligente Frau" hat die Möglichkeit, in ein paar Jahren selbst Vorstandsmitglied zu werden. Die "kluge Frau" wird nach ein paar Jahren durch eine Klügere ;-) ersetzt und landet dank Ehevertrag mittellos auf der Straße.
  2. #11

    Zitat von Krux Beitrag anzeigen
    ......
    Mein Ziel ist es inzwischen, den Stress in engen Grenzen zu halten. Ist mir wichtiger, als Geld. Ist das jetzt typisch weiblich? Ich finde es einfach nur vernünftig.
    Da hab ich kein Problem mit. Das soll jeder für sich entscheiden.
    Und es ist wohl so, daß es überwiegend Frauen sind, die früher oder später die Ausfahrt nehmen und auf weitere Karriereschritte freiwillig verzichten zugunsten von Life in der Work-Life-Balance.

    Blöd find ich nur, daß Feministinnen immer der Meinung sind, daß es nicht an den Frauen liegt sondern an gläsernen Decken, Seilschaften usw.
    Und um diese durch nichts bewiesenen Behauptungen zu verbreiten ist sich auch dieser Artikel mal wieder nicht zu schade, Stichwort "Quote". Das nervt, gelinde gesagt.
  3. #12

    Zitat von mythenmetzel Beitrag anzeigen
    Da hab ich kein Problem mit. Das soll jeder für sich entscheiden.
    Und es ist wohl so, daß es überwiegend Frauen sind, die früher oder später die Ausfahrt nehmen und auf weitere Karriereschritte freiwillig verzichten zugunsten von Life in der Work-Life-Balance.

    Blöd find ich nur, daß Feministinnen immer der Meinung sind, daß es nicht an den Frauen liegt sondern an gläsernen Decken, Seilschaften usw.
    Und um diese durch nichts bewiesenen Behauptungen zu verbreiten ist sich auch dieser Artikel mal wieder nicht zu schade, Stichwort "Quote". Das nervt, gelinde gesagt.
    Ja, es liegt an dem von Männern dominierten System, das mehr und mehr abgelehnt wird. Nicht nur von Frauen, sondern auch von vielen Männern, deren einziges Ziel im Leben es nicht ist, langsam aber sicher dem Herzinfarkt oder Burnout zuzuschuften, sondern die eine verantwortungsvolle Arbeit wollen, die sie herausfordert, aber gleichzeitig Raum läßt um Batterien aufzutanken, sprich Hobbies, oder Kinder oder sonstiges Privatleben.

    Die je nach Alter mehr oder weniger ausgepowerten männlichen Typen, die jetzt die Schaltungszentralen der Macht nicht nur in der Wirtschaft innehaben, sind für eklatante soziale Ungerechtigkeit, Gier, extreme Unsicherheit und Zerstörung dieses Planeten verantwortlich.

    Könnten viele Frauen in Führungspositionen diesen Katastrophenzug aufhalten? Ich denke sehr wohl, und danach auch eine bessere Gesellschaft schaffen, von der sowohl Frauen und Kinder als auch Männer profitierten.
  4. #13

    Ursache und Wirkung

    Mist (-:...schon wieder so ein Artikel in der Rubrik "Karriere" bei dem (bisher) die Forenbeiträge deutlich mehr Substanz haben als der Artikel selbst.

    Gut - das Thema muss ganz im Sinne von U. v.d.Leyen und Co. am Köcheln gehalten werden, damit alsbald die Quote "alternativlos" ist.

    Ein Artikel nach dem anderen - und leider (ist man von spon, danke dafür, so ja bei anderen Themen netterweise nicht gewohnt) - immer in die gleiche Richtung, sprich: am Ende irgendwie doch pro Quote.

    Wie schon richtig geschrieben wurde fängt der Artikel recht gut an, er zeigt auf, WARUM Frauen Karriere machen - oder eben auch nicht. Vieles gilt auch für Männer - wer hier kein Selbstbewusstein zeigt hat eben auch schon verloren - nur dieses Problem interessiert nicht, das Klischee "Frau = Opfer" ist halt doch zu schön.

    Interessant ist der "Eigentlich will ich.."-Ansatz, weil er ganz gut trifft worauf die Forderung nach der Quote hinausläuft. Eigentlich will Frau Karriere machen, aber bitteschön

    - mittels Quote, nicht durch Leistung
    - mittels Chefs, die am besten gleich 3mal den Damen hinterherrennen und den roten Teppich bis zum Karrieretreppchen ausrollen
    - und bitte ohne jegliche Einbuße beim Privatleben, sprich
    - Madame, wie hätten Sie den die Chefposition gerne, ist 9 to 5 ok?

    Ist es das, was man unter Gleichberechtigung im 21. Jahrhundert versteht? ist das ernsthaft Ihr Verständnis von Chancengleichheit ?



    Die "Regeln ändern"? Nein, diese sind nämlich schon deshalb nicht diskriminierend, weil Firmen denjenigen Kandidaten oder die Kandidatin wollen, von dem/der sich die Firma verspricht, dass sie die Anforderungen erfüllt und maximal zum Erfolg beiträgt. Das Geschleicht ist - schon aus purem, legitimem, Profitdenken - hierbei egal. Wenn ich bei diesem Wettbewerb verliere, wäre es doch zunächst mal sinnvoll (selbst-)kritisch zu hinterfragen, warum ich offensichtlich das Ziel nicht erreicht habe. Die Logik der Quotenbefürworter ist aber: Verlieren wir im Wettbewerb, dann schreiben wir halt die Regeln so um, dass wir als Gewinner vom Platz gehen.

    Fr. Asgodom, die einige der Ursachen - größtenteils - korrekt aufzeigt und z.T. deutliche Worte findet, sagt aber nun nicht, die Frauen müssen halt - wie jeder Mann im übrigen auch - den harten Weg gehen, nein, eine Krücke namens Quote muss her. Pardon, haben wir es mit Behinderten/Kranken zu tun oder mit Frauen, die längst die gleichen Chancen haben wie Männer, sie aber aus den aufgezeigten Gründen nicht nutzen oder - was völlig legitim ist (Stichwort : work life balance; "Krux" beschreibt das ja gut und nachvollziehbar), einfach nicht nutzen wollen.

    ja, ein Chefsessel kann die Luft zum Atmen nehmen, das bedingt der Job. Warum in aller Welt aber sollen Männer hier exakt diesen Preis zahlen, Frauen aber nicht ?

    Das hat alles längst nichts mehr mit Gleichberechtigung zu tun, im Kern geht es um eine - rechtswidrige - Privilegierung von Frauen die spiegelbildlich und denklogisch zur Diskriminierung von Männern führt. Nur trauen sich die Medien - leider auch spon - fast durch die Bank nicht, das Kind mal beim Namen zu nennen.

    Ach ja, p.s.: Sie werden es nicht glauben, Frau Asgodom - es gibt auch Männer die für die Karriere nicht über Leichen gehen. Also: Bitte weniger Klischee und mehr Sachlichkeit, dann wäre wir hier schon ein deutliches Stück weiter in der Diskussion.
  5. #14

    Zwei Seiten der Medaille

    Frau Asgodom coacht viele Frauen erfolgreich und hilft Firmen.
    Da entsteht für Frau, die vielleicht Hilfe zu dem Thema sucht, schnell der Eindruck, dass es nichts Anderes gibt, als Frauen, die nicht Karriere machen. Deshalb ist es gut, dass auch positive Erfahrungen dazu veröffentlicht werden, denn das ist es, was motiviert! Man sollte sich das Unternehmen und dessen Struktur genau anschauen, bevor man eine Karriere starten möchte. Es gibt sicher immer mehr Unternehmen, die feststellen, dass Frauen viele Eigenschaften auszeichnet, die sich sehr positiv für ihr Unternehmen auswirken können. Also kluge Chefs oder Unternehmern werden immer mehr darauf bauen. Das sollte ausgebaut und gefördert werden z.B. von Unternehmensberater(innen/n)!
    Dass Sie Ihre Karriere an einer Stelle nicht weiter verfolgt haben, finde ich - typisch Frau - ganz besonders gut, denn der Zustand, den viele Angestellte aushalten, wie Sie beschrieben haben - nur arbeiten, aber kaum noch leben! - kann es ja wirklich nicht sein! Auch daran müssen Unternehmen arbeiten, weil sonst das Burn-out-Syndrom sich wie eine ansteckende Krankheit ausbreiten wird, was auf die Dauer ja zu einem Collaps in ungeahntem Ausmaß führen muss!
  6. #15

    es gibt nicht nur Schleimspuren...

    "...Zudem braucht es ein neues Führungsdesign, sagt sie. Frauen seien ein ungehobener Schatz. Das klingt gut. Es meint: Nicht nur die Frauen müssen sich an die Spielregeln anpassen, auch die Regeln müssen sich verändern - wenn die Unternehmen nicht die gut qualifizierten Frauen verlieren wollen. Denn die, so zeigt die Erfahrung, sind nicht bereit, für ihre Karriere über Leichen zu gehen..."

    Ich habe zuletzt in einer Firma mit Frauen in vielen Führungspositionen auf allen Ebenen gearbeitet. Da wurden gleich nach Antritt nicht erwünschte Mitarbeiter/innen rausgedrängt, versetzt, mürbe gemacht. Die 'Blut'- und Schleimspur ist/war genauso groß wie bei Männern in Führungspositionen. Kritische Anmerkungen, andere Meinungen waren genauso unerwünscht. Unterschiede: der Kontroll- und Anpassungsdrang und -druck ist bei Frauen in Führungspositionen nach meinen Erfahrungen sehr viel stärker ausgeprägt und es wird - auch negativ - mehr mit Gefühlen 'geherrscht'.
  7. #16

    ich habe diese Frau schon gefunden

    Zitat von sosonaja Beitrag anzeigen
    "Frauen sind nett, höflich, fleißig, manchmal niedlich" - verdammt, ich suche das ganze Jahr über nach solchen Frauen, habe aber noch keine einzige gesehen. Bitte verratet mir doch, wo all diese sind, BITTE!!!!!
    und geheiratet, weitere sind mir nicht bekannt.
    Warum sollen sich immer die Männer ändern?
    Darauf habe ich eine ganz einfache Antwort, weil es die Frauen so gewöhnt sind, Frauen heiraten nicht einen Mann, sondern einen Rohling, den sie nach ihren Wünschen formen wollen. Wenn das nicht funktioniert, dann lassen sie sich scheiden und geben dem Mann die Schuld. Jetzt ist die Arbeitswelt zu hart und ungerecht (mal ehrlich, wie viele Manager gibt es denn und wie viele Männer haben wirklich einen Topjob), also wenn man schon mit der Arbeit verheiratet ist, dann muß man die Arbeit halt umformen. Am Besten die Kinder mit ins Büro nehmen und um 15:00 Uhr kommen dann die Freundinnen vorbei um Kaffee und Kuchen zu trinken (nennt sich Besprechung).
    Deshalb verlange ich eine Frauenquote bei der Müllabfuhr und bei Bau- und Kanalarbeitern, erst wenn mind. 40% hier Frauen sind, können wieder Männer eingestellt werden. Gut, der Müll bleibt liegen, die Toiletten werden verstopfen und Häuser werden nicht gebaut, aber warum nicht.
  8. #17

    ohne

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sabine Asgodom gilt als Deutschlands Selbstvermarktungsexpertin. Tausende Frauen hat sie schon gecoacht, Hunderte Firmen analysiert: Wieso machen Frauen so selten Karriere? Weshalb sind sie daran selbst schuld, und warum leben sie im "Eigentlich-Land"? Ein Beratungstermin.

    Frauen im Beruf: "Die Breite unserer Schleimspur bestimmen wir selbst" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    Ich finde es traurig, dass die Frauen, um bestehen zu können, sich die männlichen Verhaltensweisen aneignen müssen. Es genügt nicht, dass sie, wie im Artikel beschrieben, höflich, freundlich und fleißig sind. Aus eben diesem Grunde möchte ich aber auch keine weibliche Vorgesetzte haben. Ich hätte die Befürchtung, dass sie in ihrem Bestreben, alles richtig zu machen, päpstlicher als der Papst wäre. Also schlimmer als ein Mann.

    Ich vermisse in dem Artikel, dass sich der Mann auch ebenso an die weibliche Psyche anpassen müsste, aber offensichtlich hat er das nicht nötig.
  9. #18

    Sie

    Zitat von Sassy60 Beitrag anzeigen
    Die "intelligente Frau" hat die Möglichkeit, in ein paar Jahren selbst Vorstandsmitglied zu werden. Die "kluge Frau" wird nach ein paar Jahren durch eine Klügere ;-) ersetzt und landet dank Ehevertrag mittellos auf der Straße.
    haben das nicht zu Ende gedacht. Ich sprach von KLUGEN Frauen. Diese haben einen Ehevertrag, der sie nach ein paar Jahren darüber nachdenken lässt, wie die Scheidung für sie günstig und juristisch wasserdicht in die Wege geleitet werden kann - falls sie das für zweckmässig hält. Eine Frau, die nach einer Ehe mit einem Vorstandsmitglied mittellos auf der Strasse landet, wäre so blöd, dass ich mir das eigentlich gar nicht vorstellen mag.
  10. #19

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    Eine Frau, die nach einer Ehe mit einem Vorstandsmitglied mittellos auf der Strasse landet, wäre so blöd, dass ich mir das eigentlich gar nicht vorstellen mag.
    Gäb's vielleicht auch, aber da ist das Gesetz vor. Ein Ehevertrag zum Nachteil der Frau wird nachträglich vom Gericht kassiert, so läuft das. Das einzige, was Männe verhindern kann, ist, dass sie sein halbes Vermögen mitnimmt, siehe Mel Gibson und Konsorten...


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