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Frauen gegen das Betreuungsgeld: Stoppt den Herdprämien-Unsinn!
Getty Images; SPIEGEL ONLINE; dapd; AP; DPAFrauen aus ganz Deutschland stellen sich gegen das Betreuungsgeld: In einer großen Umfrage von SPIEGEL ONLINE sagen sie, warum sie den Plan der schwarz-gelben Koalition für falsch halten. Mit dabei sind auch prominente Unions-Anhängerinnen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828027,00.html
- #1 18.04.2012 12:01 von
Wirklich gute Aktion dieser Frauen - nur leider völlig sinnlos. Die Herdprämie will von der CSU/CDU doch nicht eingeführt werden, um Frauen mit einem bisschen Geld einen "Gerechtigkeitsausgleich", für die Daheimeimverziehung ihrer Kinder zu geben, den die eigentlich überhaupt nicht brauchen. Nein, die soll eingeführt werden, weil besonders in Bayern, der Ausbau von Kinderkrippen- und Kindergartenplätzen behindert wird. Wenn viele Eltern dann lieber die Herdprämie nehmen würden, hätten die das Argument, dass ein weiterer Ausbau, wegen mangelnder Nachfrage, finanzpolitisch falsch wäre.
- #2 18.04.2012 12:01 von
Das Betreuungsgeld ist gut ...
... aber in meinen Augen noch viel zu niedrig. Ich plädiere für ein Betreuungsgeld von 1600€/Monat.
Denn erst dann wäre für den Staat die Betreuung zuhause teurer als ein Kita/KiGa/Krippenplatz. Und erst dann würden die Länder und Gemeinden endlich mal anfangen, den Ausbau von Betreuungsplätzen mit der gebotenen Priorität voran zu treiben.
Vorher ist dieses bessere Taschengeld nur eine Augenwischerei und Ablenkung davon, daß es gar nicht genug Betreuungsplätze gibt. - #3 18.04.2012 12:03 von
- #4 18.04.2012 12:05 von
Mindestlohn: Können berufstätige Frauen die Haushaltshilfe nicht mehr bezahlen?
Demnächst kommt noch der Mindestlohn - einige Parteien (Linke, Piraten) fordern 9-10Euro. Viele Frauen dürften netto weniger verdienen als diese 9-10 Euro, werden daher eine Haushaltshilfe nicht mehr bezahlen können.
Schließlich kommen auf den Mindestlohn von 9-10 Euro noch Sozialabgaben oben drauf, die ein Arbeitgeber bezahlen muss.
Sogar viele gut ausgebildete Frauen werden sich Haushaltshilfen nicht mehr leisten können.
Müssen viele Frauen ihren Beruf an den Nagel hängen, wenn Kinder betreut werden müssen, Angehörige gepflegt werden müssen?
Der Mindestlohn - ohne sonstigen Ausgleich - fördert das Alleinverdienermodell!
Es droht doppelte Arbeitslosigkeit: weder für die gut ausgebildete Frau noch für die Haushaltshilfe wird sich Arbeit noch lohnen.
--> Steuerausfälle!
--> steigende Sozialkosten!!! - #5 18.04.2012 12:07 von
man darf auch anderer Meinung sein
- #6 18.04.2012 12:07 von
- #7 18.04.2012 12:09 von
- #8 18.04.2012 12:09 von
Das Betreuungsgeld ist nichts anders als ein Lohn der Gesellschaft, wenn Mütter ihre Kinder für diese - denn eine Gesellschaft ohne aufgezogene Kinder würde es nicht geben - aufziehen.
Deshalb sollte dieses Betreuungsgeld in einer Höhe von mindestens 500 Euro sein.
Es kann nicht sein, dass der Staat für die Betreuung der Kinder und dem Bauen von Kindertagesstätten und dessen Betreuern Geld ausgibt, aber für die Mutter, damit diese das Kind betreuen kann, nicht.
Die Mutter ist für das Kind immer das Beste, kein fremder Mensch der ihre Aufgabe übernimmt.
So etwas sollte nur als absolute Notlösung gedacht sein, wenn die Mutter vielleicht stirbt, aber ansonsten muss eine Gesellschaft alles daran setzen, dass die Mutter in der Lage ist ihr Kind auch aufziehen
zu können.
Das ist das Mindeste in einer zivilisierten, menschlichen Gesellschaft.
Den Tierweibchen verwehrt man so etwas ja auch nicht, in dem man
ihnen die Ressourcen entzieht und sie so in die Doppelbelastung
treibt. - #9 18.04.2012 12:10 von
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