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Frauen gegen das Betreuungsgeld: Stoppt den Herdprämien-Unsinn!

Getty Images; SPIEGEL ONLINE; dapd; AP; DPAFrauen aus ganz Deutschland stellen sich gegen das Betreuungsgeld: In einer großen Umfrage von SPIEGEL ONLINE sagen sie, warum sie den Plan der schwarz-gelben Koalition für falsch halten. Mit dabei sind auch prominente Unions-Anhängerinnen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828027,00.html
  1. #900

    Das Steuer- und Abgabensystem in D....

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    Wovon die Eltern, die beide arbeiten (und entsprechend jeweils höher besteuert werden, Steuerklasse 3->4), deutlich mehr als das Doppelte bezahlen und dazu noch die direkten Kita-Elternbeiträge direkt von ihrem Nettoeinkommen? Während gleichzeitig die Doppelverdienereltern auch der daheim betreuenden Frau die Krankenversicherung sowie Rentenbeiträge bezahlen und alle anderen staatlich unterstützten Annehmlichkeiten im Leben? Stimmt, klingt nicht ganz fair...
    ..ist sowieso Murx !

    Wir zahlen noch heute die Flotte mit der Sektsteuer....ich zahle alle Raucherkrankheiten.....die Raucher zahlen die Rente....etc.

    Ich wil eine Kulturprämie, da ich nicht in die Oper gehe !
  2. #901

    Ja....

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Die Kirppenbeiträge lassen Sie mal schön aussen vor, es ist die persönliche Entscheidung Ihrer Schützlinge - deren Konsum. Und die Zwangsbeglückung, Subventionen für Krippen, die Individualinteressen dienen, mitzahlen zu müssen ist nicht einfach 1:1 mit dem Solidarbeitrag, von dem alle profitieren zu verrechnen.

    Eigentlich pervers, wie sachlich ich bleiben kann, angesichts der Tatsache, dass Kleinstkinder, die sich noch nicht einmal als eigene Person sehen können, hier täglich von ihrer Mutter getrennt werden und zur Nebensache im Tagesablauf degradiert werden. Wie jemand später wohl einmal fühlt und denkt, dem das in den prägenden Jahren widerfährt?
    .....manche sollten sich lieber einen Hund zulegen ! ( ACHTUNG: böse Provokation)
  3. #902

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Bleibt immer noch die Frage, warum man Egiosten-Betreuer alimentieren sollte, während Betreuer, die auch noch der Gesellschaft dienen, keinen Betreuungszuschuss erhalten sollen?
    Weil alle Eltern der Gesellschaft dienen und man eine Allokationswirkung im Betreuungsmarkt erreichen will.

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Beide tun doch für ihre Kinder nichts anderes.
    Bitte Haushaltsfragen nicht mit anderen Themen vermischen. Es stellt entwicklungspsychologisch einen Unterschied dar, ob ein Kind bereits nach einem, 2 oder erst nach 3 Jahren in die Fremdbetreuung kommt.

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Der einzige Grund ist, dass Bayern sich freikaufen will, weil die den Ausbau von Kita-Plätzen verweigern. Ohne deren Verweigerung gäbe es diese gesamte sinnlose Forderung überhaupt nicht. Auch in der BRD gab es immer Kinderbetreuungseinrichtungen, doch niemand kam auf die Schwachsinnsidee, eine Betreuungsform einseitig mit einem größeren Geldbetrag zu versüßen.
    Kindergärten gibts in Westdeutschland schon lange und die sind auch nicht umstritten.

    Der massive Ausbau der Kinderkrippen startete in Westdeutschland erst 2007 - übrigens gegen den Widerstand der katholischen Kirche, die Träger vieler Kitas ist, was das Unterfangen noch erschwert.

    Bei den massiven Steuermitteln, die zum Aufbau bereitgestellt werden, stellt sich schon die Frage, ob der Staat hinsichtlich der Betreuungsformen noch neutral ist.

    Das Betreuungsgeld kann die Neutralität wiederherstellen und hat zudem eine kostendämpfende Wirkung im Betreuungsmarkt.

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    In letzter Zeit ging es eher weg vom Bargeld, hin zu Gutscheinen, die man einzig für kindertaugliche Angebote einlösen könnte. Aber damit würde man ja offenbar jetzt die "Supereltern" in unzulässigerweise bevormunden.
    Unsinnige Zuspitzungen über die angeblich zu geringe formale Qualifikation von Betreuerinnen sollten nicht dazu verleiten, den Eltern übertriebene Eigenliebe zu unterstellen. Die Leute haben eine enge emotionale Bindung zu ihren Kindern (Gott sei Dank!), deren wahrgenommene Infragestellung zu Recht Ängste hervorruft.

    Begründeter ist die Kritik an der Qualität vieler Krippen aufgrund geringer Personalstärke, hoher Fluktuation und fehlendem Qualitätsmanagement.

    Wenn die Gutscheine sich über Güter des täglichen Bedarfs für Kleinstkinder hinaus erstrecken - und in den ersten 6 Monaten sind das ggf. nur Windeln - gibts nur wieder Streit, welche Leistungen gefördert werden sollen. Dann schon lieber Geld, das hält die Mütter am ehesten bei den Kindern.
  4. #903

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    In Thüringen hat ein Betreuungsgeld zu einem signifikanten Rückgang der Nachfrage nach Krippenplätzen geführt...
    Dadurch werden die verbleibenden Krippenplätze aber auch wieder teurer, ist doch logisch. Andererseits ist auch dieser Trend längst wieder rückläufig, die Nachfrage nach der Herdprämie geht wieder zurück, weil viele offenbar auch mit diesem Almosen das tägliche Leben nicht meistern können, deshalb eine Halbtagsstelle irgendwo gefunden haben - und nun ihr Kind zur Kita bringen. Wenn aber keine Kita-Plätze da wären, hätten die Eltern gar keine Chance der Wahl.
  5. #904

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    ...Bei den massiven Steuermitteln, die zum Aufbau bereitgestellt werden, stellt sich schon die Frage, ob der Staat hinsichtlich der Betreuungsformen noch neutral ist...
    Das ist er natürlich nicht, denn bei miserabler Betreuung greift er ein - bis zum Entzug des Kindes. Aber es geht auch überhaupt nicht bei der Debatte darum, ob jemand benachteiligt ist, der sein Kind nicht in die Kita bringt - sondern es soll schlicht eine Kompensation wegen verweigertem Kita-Ausbaus in Bayern sein. Setzt sich doch noch ein wenig Vernunft in dieser Regierung durch, könnte es in Bayern Stunk geben - wobei die das doch locker aus der bay. Staatskasse finanzieren könnten, denn Sachsen-Anhalt macht das doch schon. Eine bundesstaatliche Regelung ist doch offenbar überhaupt nicht nötig.
  6. #905

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Dadurch werden die verbleibenden Krippenplätze aber auch wieder teurer, ist doch logisch.
    Die Logik greift nur dort, wo die Plätze bereits existieren - das gilt meines Wissens nur für die neuen Bundesländer.

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Andererseits ist auch dieser Trend längst wieder rückläufig, die Nachfrage nach der Herdprämie geht wieder zurück, weil viele offenbar auch mit diesem Almosen das tägliche Leben nicht meistern können, deshalb eine Halbtagsstelle irgendwo gefunden haben - und nun ihr Kind zur Kita bringen. Wenn aber keine Kita-Plätze da wären, hätten die Eltern gar keine Chance der Wahl.
    "Herdprämie", hmm? Wohl doch nicht alles so rational wie es scheint.

    Es muss halt ein Marktgleichgewicht gefunden werden und das Betreuungsgeld erleichtert es, dieses Marktgleichgewicht schneller und zu vernünftigen Preisen herzustellen. Wenn die Nachfrage nach Betreuungsplätzen preiselastisch ist, deutet das darauf hin, dass eine Wahlmöglichkeit besteht. Krippen beenden nicht immer eine Notlage.
  7. #906

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Das ist er natürlich nicht, denn bei miserabler Betreuung greift er ein - bis zum Entzug des Kindes.
    Das hat mit der Debatte genausoviel zu tun, wie die Schließung von Kindergärten wegen Läusebefall.

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Aber es geht auch überhaupt nicht bei der Debatte darum, ob jemand benachteiligt ist, der sein Kind nicht in die Kita bringt - sondern es soll schlicht eine Kompensation wegen verweigertem Kita-Ausbaus in Bayern sein. Setzt sich doch noch ein wenig Vernunft in dieser Regierung durch, könnte es in Bayern Stunk geben - wobei die das doch locker aus der bay. Staatskasse finanzieren könnten, denn Sachsen-Anhalt macht das doch schon. Eine bundesstaatliche Regelung ist doch offenbar überhaupt nicht nötig.
    Mit Neutralität ist gemeint, die Krippenbetreuung nicht durch einseitige Förderung zum Regel- oder Idealfall zu stilisieren und die zu-Hause-Betreuung zur Ausnahme herabzustufen.
  8. #907

    Zitat von pittiken Beitrag anzeigen
    Ihr Ausgleichsgedanke taugt nichts; denn der Vater, dessen Frau berufstätig ist und die Steuern zahlt, soll aber die daheimbetreuende Mutter das Betreuungsgeld finanzieren? Geht es noch?
    "Da muss ein Ausgleich her!" war auch ironisch gemeint. Die kameralistische Debatte wirkt in einem Streit, bei dem es im Grunde um Überzeugungen und Weltanschauungen geht, kindisch.

    Zitat von pittiken Beitrag anzeigen
    Das Betreuungsgeld soll nur von der politischen Unfähigkeit der erzkonservativen LÄnder ablenken und die Deppen, die meinen für Ihre Berufstätigkeit als Mutter endlich Kohle zu bekommen, glauben den Mist auch noch.
    Nette Meinung, wie üblich charmant formuliert. Noch was?
  9. #908

    Frau Schroeder hat recht.

    Es geht darum das die Emanzipation von den Regierenden und der Deutschen Wirtschaft genutzt wurde und wird um das Lohnniveau in Deutschland zu senken.

    Das heisst das heute ein Paar in vielen faellen so viel verdient wie frueher einer alleine, also eine Halbierung der Loehne. Wo frueher 10 maennliche Bewerber vorsprachen gibt es heute 10 Maenner und 5 Frauen die sich bewerben, das drueckt das Lohnniveau.

    Das ist aber leider nicht die einzige Folge. Zu den oft vernachlaessigten Kindern in sozial schwachen Familien, die zwar Zeit fuer die Kinder haetten sich aber nicht kuemmern, kommen massiv immer mehr Kinder von allein erziehenden Muettern und Doppelverdiener Ehen unter die Raeder.

    Sie kommen von der Schule heim und der einzige der Ihnen bei Ihren Problemen zuhoert ist der Goldfisch im Glas.

    Dann wundert sich Deutschlands Medienwelt kollektiv nach jedem Amoklauf eines Schuelers wie es zu so etwas kommen konnte, da der Schueler ja aus gutem Haus stammte. Das bezieht sich aber dann auf das Einfamilienhaus der Eltern und den SUV vor der Tuer.

    Die Emanzipation erhoeht die Scheidungsrate, da Frauen mit eigenem Einkommen unabhaengiger sind. Frauen trennen sich laut Statistik oefter als Maenner. Es gibt sicherlich auch gute Gruende sich zu trennen, aber auch Kurzschlussreaktionen von Frauen werden durch Ihre Unabhaengigkeit befoerdert und fuehren zu mehr Trennungen durch einen unwichtigen Anlass, der evtl. nach 3 Tagen wieder vergessen waere. Dies fuehrt zu mehr Scheidungskindern mit psychischen Problemen.

    Und nicht zuletzt schadet eine immer weiter gehende Emmanzipation den Frauen selbst. Einerseits wird Ihnen eingetrichtert das Mann und Frau gleich sind und der Gatte putzen, staubsaugen und spuelen sollte, andererseits verlieren sie nach einiger Zeit das Interesse an dem Hampelmann der dauernd ja und amen sagt zu dem was sie will und fangen eine Affaere mit einem Macho an. Gibt er kontra und ist gleichberechtigt streiten beide über den letzten Scheiss!!!

    Eine Entwicklung von 10000 Jahren, innerhalb von 40 Jahren Emanzipation radikal zu aendern wird nicht gut enden.

    Die alten Rollenbilder hatten Ihren Sinn. Es gab Bereiche in denen Sie das sagen hatte und welche in denen Er bestimmte. Heute streiten beide ueber das neue Auto obwohl Sie keine technische Kompetenz hat und wieder streiten sie ueber die Wandfarbe im Wohnzimmer die einem echten Kerl verdammt nochmal Scheissegal zu sein hat.

    Mann und Frau sind nicht gleich und das ist gut so. Mann und Frau sind gleichwertig. Und der haeusliche Bereich in dem die Frau dominierte ist wichtiger als die gesamte Wirtschaft, denn die Missstaende dort bringen unsere gesamte Gesellschaft zum Zusammenbruch.

    Die Generation die jetzt heranwaechst kennt keine Grenzen , keinen Anstand, keine Moral denn Eltern waren oft nicht da und Kindergaertner und Lehrer sind in unserer antiautoritaeren Gesellschaft schon lange nicht mehr in der Lage Grenzen zu setzen.

    Richten wir aelteren(ich bin 36) uns also auf mordende und brandschatzende 12 Jaehrige ein zum Wohle der Gewinnmaximierung und des Selbstbetruges der Frau.

    Der Horror kann beginnen.
  10. #909

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    ...Mit Neutralität ist gemeint, die Krippenbetreuung nicht durch einseitige Förderung zum Regel- oder Idealfall zu stilisieren und die zu-Hause-Betreuung zur Ausnahme herabzustufen.
    Es gibt doch keine einseitige Förderung der Kita-Betreuung - es gibt überhaupt keine Förderung. Es soll nur das Angebot zur Verfügung stehen, um bei Bedarf, gegen eine nicht gerade geringe Gebühr, darauf zugreifen zu können. Was nützt es aber, wenn man heute noch lieber die Herdprämie nimmt, morgen aber schon einen Kita-Platz benötigen könnte - der jedoch von bestimmten Politikern vorsätzlich nicht bereitgestellt wurde? Dafür sollte man die dann eher verklagen und die tatsächlichen Kosten für eine Privatlösung der Kinderbetreuung einfordern.








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