Getty Images; SPIEGEL ONLINE; dapd; AP; DPAFrauen aus ganz Deutschland stellen sich gegen das Betreuungsgeld: In einer großen Umfrage von SPIEGEL ONLINE sagen sie, warum sie den Plan der schwarz-gelben Koalition für falsch halten. Mit dabei sind auch prominente Unions-Anhängerinnen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828027,00.html
wenn sie Mutter sein so als Job betrachten und damit gern Geld verdienen möchten, hätten sie vielleicht vorher eine Prüfung machen sollen ob sie dafür, ausser biologisch, überhaupt geeignet sind. Für mein Geld verlange ich nämlich eine 1A Erziehung und wehe das Kind wird rechtsradikal, homosexuell oder geht später auf den Strich, dann will ich nämlich mein Geld zurück.
DOCH! Sage ich als jemand, der keine Kinder hat. Das ist kein Luxus, das ist zum einen ein gesellschaftliches MUST Menschen mit Kinderwunsch gegenüber und zum anderen eine Investition nicht zuletzt in die Zukunft unseres Landes.
Wenn ich als Nichtautofahrer Steuern für Autobahnenbau zahlen, als Nichtflugscheininhaber verbilligtes Kerosin mit meinen Steuern fördere, ... - die Förderung der Kinder-Erziehung ist das Wesentliche überhaupt.
Betreuungsgeld aussprechen, abgesehen davon, dass diese Damen kein repräsentativer Querschnitt der Frauen darstellen, würde ich mich für ein sowohl als auch aussprechen.
Ich bin dafür, dass jede Frau die Möglichkeit haben sollte, ihr Kind in eine Kindertagesstätte bringen zu können, als auch das Betreuungsgeld in Anspruch nehmen zu können und sich im heimischen Umfeld um die Betreeung der Kinder selbstständg zu kümmern.
Ich bin dezidiert gegen eine Ab-und Aufwertung irgendeiner der beiden Optionen. Dass sollte jede emanzipierte Frau für sich entscheiden können, sogar müssen.
Was die Höhe des Betreeungsgeldes jedoch anbetrifft, so denke ich wirklich, besteht Handlungsbedarf. Wenn denn wirklich die Betreuung zuhause der Betreuung in der Kita gleichgestellt und vor allem gleichwertig sein soll, muss sich das auch in der Höhe des Betreuungsgeldes bemerkbar machen....denn ein Kitaplatz kostet ca. 1600€...
Denn es sollte ja tatsächlich darum gehen, dass im häuslichen Umfeld eine der Qualität in der Kita entsprechende Betreuung stattfindet.
Konstrutive Kritik und anregungen sind erwünscht. Randolf
Es ist schon bezeichnend, welche "Expertinnen" uns hier in der Fotostrecke vorgeführt werden: Freiberuflerinnen, Promis und Frauen mit durchweg guten Jobs. Wurden eigentlich auch Frauen ohne Job und ein paar Männer, zB Alleinerziehende befragt? Da würde das Ergebnis wahrscheinlich anders aussehen. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, worin der Vorteil liegen soll, wenn ein Kleinkind im Säuglingsalter in eine Frühbetreuung abgeschoben wird, welches in der Regel bei der Mutter besser aufgehoben ist.
Dort wo noch Familien existieren und gelebt werden, wie besonders in Bayern, weiß man, daß Säuglinge besser von den Eltern/Großeltern erzogen werden als in einer Kita. Die Anerkennung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe als Herdprämie zu diffamieren ist unaufrichtung und boshaft. Wenn in Familien der Erziehungsauftrag nicht erbracht werden kann, wie z.B. in Migrantenfamilien, ist es natürlich ein Muß diese Kinder in die Kita zu schicken. Nur sollte man nicht eine intakte deutsche Familie mit einer Migrantenfamilie vergleichen. Da braucht man auch kein Bayern bemühen. Man sollte einfach das Kind/Problem beim Namen nennen.