Frauen in Führungspositionen: Kanzlerin will mit Schröder Quote machen

dapdKanzlerin Merkel treibt die Einführung einer Frauenquote in Unternehmen voran. Sie will das Flexi-Modell von Frauenministerin Schröder nach SPIEGEL-Informationen zum Gesetz machen. Sofort formiert sich Widerstand: Das gehe zu weit, protestiert die FDP - viele CDU-Frauen hingegen wollen mehr.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...835216,00.html
  1. #1

    Frauenquote

    Wenn ich dieses Wort schon höre, wird mir ganz anders. Ich bin eine Frau und habe in meinem Arbeitsleben meinen Platz immer durch Kompetenz erreicht.
    Und das sollte bei allen Tätigkeiten und Funktionen gelten. Derjenige bekommt die Aufgabe, der am geeignetsten dafür ist. Das Geschlecht spielt dabei doch keine Rolle. Das ist noch so ein Rudiment aus der "Männerwirtschaft". Dagegen sollte man etwas tun.
  2. #2

    Frauenquote JA

    "A recent study by two economists finds that chances of women making it past preliminary auditioning rounds increase by 50 percent if they audition ``behind a heavy cloth suspended from the ceiling so judges can't see their gender.''

    Hier dreht es sich zwar um Orchester, aber man sieht, reine "Kompetenz" zählt bei Frauen weniger (die Aussage stammt zwar von 1997, aber seither hat sich wenig geändert).

    Mit der Frauenquote wird Männern geholfen etwas sachlicher zu sein. Das "Kompetenz" Argument is eher leichgewichtig; denn würde es sich nur um "Kompetenz" drehen, dann gäbe es keine unkompetenten Männer in Führungspositionen, und die gibt es, neben den kompetenten en masse.
  3. #3

    Evolution

    Fakt ist, dass die Welt, wie wir sie heute vorfinden eine Männerwelt ist!! Das kann man gut- oder schlecht heißen. Die Tatsache, dass wir auf diese Weise kommunizieren, dass wir Computer haben, das wir Mobilität haben etc. ist keine Frauenerfindung, sondern von Mann geschaffen. Warum das so ist liegt an der Rollenverteilung und auch an der Tatsache, dass der Mann nicht fürs Kinderkriegen zuständig ist, sondern sich anderweitig im Leben behaupten muss. Er ist evolutorisch gesehen auch immer der Beschützer der Frau und das ist auch gut so, ansonstens würde unsere Welt Kopf stehen. Es muss einen Uterschied zwischen Mann und Frau geben und der ist auch in der Biologie der Geschlechter verwurzelt!! Das wir heute immer weniger Schwerstarbeit leisten müssen, durch den technologischen Fortschirtt, ist nicht den Frauen geschuldet, sondern den Männern. Das ist nun einmal so. Dies hat aber Frauen mehr Freiräume geschaffen, ihren sozialen, kommunikativen Fähigkeiten mehr Raum zu schaffen. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass es Männer sind, die Innovationen (s.o.) maßgeblich bestimmen und eben nicht Frauen. Ich finde das aber auch nicht schlimm. Dort wo Frauen gut sind sollten sie auch entsprechend entlohnt werden und sich einbringen!! Auch ohne Quote!! Wir reden hier eh nur von Führungspositionen!! Was heißt das eigentlich! Ich kann doch nur führen, was ich wirklich kenne, praktisch!! deswegen halte ich auch die Führung aufgrund akademischer Lorberen, die nicht fundamental Mehrwert schaffen für äußerst fraglich!! Wobei ich einschränkend dazu sagen muss, dass es da auch genügend Männer gibt, die Trittbrettfahrer sind!! Die Mathematik ist ein Schlüssel zu unserem irdischen Leben, neben der Philosophie, beides gehört zusammen, geschlechtsunabhängig, Curie, Einstein!!
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kanzlerin Merkel treibt die Einführung einer Frauenquote in Unternehmen voran. Sie will das Flexi-Modell von Frauenministerin Schröder nach SPIEGEL-Informationen zum Gesetz machen. Sofort formiert sich Widerstand: Das gehe zu weit, protestiert die FDP - viele CDU-Frauen hingegen wollen mehr.

    Merkel und Seehofer wollen Flexi-Quote für Frauen zum Gesetz machen - SPIEGEL ONLINE
    Als Frau habe ich den herben Verdacht, dass die Aktion von Frau Merkel nur dem Stimmungstief durch NRW und dem Umgang mit Röttgen geschuldet ist. Nicht umsonst versucht sich die CDU mit mittlerweile das gesamte Parteienspektrum abdeckende Ideen zu profilieren – fehlt nur noch die fluid democracy als Planschbecken vor dem Kanzleramt :)
  5. #5

    Ministerin Schröder soll endlich gehen. DAS wäre Flexi. Wir Frauen wollen sie nicht.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kanzlerin Merkel treibt die Einführung einer Frauenquote in Unternehmen voran. Sie will das Flexi-Modell von Frauenministerin Schröder nach SPIEGEL-Informationen zum Gesetz machen. Sofort formiert sich Widerstand: Das gehe zu weit, protestiert die FDP - viele CDU-Frauen hingegen wollen mehr.

    Merkel und Seehofer wollen Flexi-Quote für Frauen zum Gesetz machen - SPIEGEL ONLINE
    Punkt. Warum begreift Kanzlerin Merkel das nicht?
  6. #6

    Jede Art von Menschenquoten sind ein Verbrechen und vollständig illegitim

    Die Parteikader haben nicht das geringste Recht, hier frech Befehle an die Bürger bzgl. solcher fundamentalen Grundrechte zu erteilen. Jede Art von Gesetzgebung dieser Art ist nichts weiter als ein krimineller Akt gegen die Menschen.
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kanzlerin Merkel treibt die Einführung einer Frauenquote in Unternehmen voran. Sie will das Flexi-Modell von Frauenministerin Schröder nach SPIEGEL-Informationen zum Gesetz machen. Sofort formiert sich Widerstand: Das gehe zu weit, protestiert die FDP - viele CDU-Frauen hingegen wollen mehr.

    Merkel und Seehofer wollen Flexi-Quote für Frauen zum Gesetz machen - SPIEGEL ONLINE
    Ich kann mir eine Quote vorstellen - aber nur für Mütter, die ihre Kinder die ersten 3 Jahre selber und zu Hause erzogen haben. Da gäbe es einen wirklichen Mehrwert - für die Kinder und die Unternehmen und es würden tatsächlich erlittene Nachteile - das Aussetzen aus dem Arbeitsprozess - kompensiert.

    Die jetzige Idee ist doch nur eine willkürlich festgelegte Ego-Politur, die von bezieungsunfähigen und damit von vorneherein ungeeigneten Kandidatinnen protegiert wird und sozial unverträglich ist.

    Wie das Ganze verfassungsgerichts- und antidiskriminierungsfest gemacht werden soll, ist mir aber noch immer ein Rätsel.
  8. #8

    Ob Herr Dr. Müller-Lüdenscheid oder Frau Dr. Müller-Lüdenscheid in einem Großunternehmen im Vorstand sitzen, dürfte weit über 90% der BürgerInnen dieses Landes Lichtjahre am Allerwertesten vorbeigehen, da weder ihre Söhne noch ihre Töchter jemals eine Chance haben werden, in diese Kreise aufzusteigen. Eine überflüssige Diskussion, die nur eine kleine Clique betrifft.
  9. #9

    .

    Zitat von caligerman Beitrag anzeigen
    Das "Kompetenz" Argument is eher leichgewichtig; denn würde es sich nur um "Kompetenz" drehen, dann gäbe es keine unkompetenten Männer in Führungspositionen, und die gibt es, neben den kompetenten en masse.
    Wie alle, die so argumentieren, ignorieren auch Sie geflissentlich eines: Keine einzige wirtschaftliche Führungsposition ist allein deshalb mit einem inkompetenten Mann (oder auch einer inkompetenten Frau) besetzt, weil das betreffende Unternehmen per Gesetz dazu verdonnert wurde, sondern aus anderen Gründen, die das Unternehmen selbst zu verantworten hat - und nur dann ist es auch gerechtfertigt, dass es die negativen Folgen einer solchen personellen Fehlentscheidung selbst zu tragen hat.