CorbisFrauen in Führungsetagen? Nicht in deutschen Unternehmen. Eine neue Studie vergleicht 29 europäische Länder. Deutschland bildet fast das Schlusslicht, nur niederländische Vorstände werden noch stärker von Männern dominiert. Die Spitzenreiter kommen aus dem früheren Ostblock.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...816676,00.html
Daran zeigt sich mal wieder, dass in Deutschland noch einiges zu tun ist in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wenn z.B. Unternehmen flexiblere Arbeitszeiten anbieten, werden diese auch von den Mitarbeitern genutzt. Das fördert Frauen in Führungspositionen und junge Familien obendrein. Hier gibt es weitere interessante Vorschläge zum Thema:
Weiterbildung in der Elternzeit ist wichtig und kann einen Karrierebruch verhindern helfen | A.T. Kearney 361°
Wieso nur in den Führungsetagen?
Da muss Mann /Frau erstmal durch die anderen Instanzen.
Ich fordere eine Frauenquote bei den Ingenieurwissenschaften,bei der Müllabfuhr und im Strassenbau.
Im Leben kann man sich nicht nur die Sonnenseiten aussuchen.
In Griechenland ist der Frauenanteil in Führungspositionen als also mehr als 30%Punkte höher als in Deutschland.
Kein Wunder das man von Griechenlands Wirtschaft nur guten (tolle Wachstumszahlen, niedrige Arbeitslosigkeit, kaum Staatsschulden) hört.
Also lasst uns denen mal hinterherlaufen und aufholen*lol"
Also den höchsten Frauenanteil in Führungsetagen gibt es lt. Artikel in Griechenland, Irland, Litauen und Bulgarien. Deutschland ist eins der Schlußlichter.
Hieß es nicht: Je höher der Frauenanteil umso größer der wirtschaftliche Erfolg? Man könnte hier glatt andere Schlüsse ziehen :-)
Arbeiten Sie als Putzmann oder Altenpfleger? Also wie war das nochmal gleich mit den Sonnenseiten?
Ist schon erschreckend, wie schlecht D hier abschneidet im Vergleich zu anderen Ländern. Und wenn man diese Statistik dann noch mit der Geburtenrate verrechnet, sieht's wohl noch düsterer aus... So nach dem Motto in der dt. Wirtschaft ist schon "Frau" schon ein dickeres Minus als fast überall sonst, was wäre denn dann "Frau mit Kind", wenn so eine sich tatsächlich gelegentlich noch in die erste dt. Arbeitswelt verirren sollte? (Schreibt eine Ex-Ingenieurin mit Kind, die trotzdem immer Vollzeit und teils als Alleinverdiener im In- und Ausland gearbeitet hat, Bewerbungen um eine neue Anstellung in der dt. Industrie inzwischen aber aufgegeben hat und in der öffentlichen Forschung tätig ist: wo man nicht auf Bewerbungen mit Familienstand nur Absagen einkassiert, mit demselben Lebenslauf ohne Familienstand aber plötzlich fast überall interessant ist; und wo man nicht in jedem Interview mehr zur Familienplanung als zu den fachlichen Qualifikationen befragt wird...)