An dieser Stelle wird sich jetzt wahrscheinlich der aufmerksame Leser wahrscheinlich die Frage stellen: Ja Moment mal, wenn praktisch niemand arbeiten möchte, wie kommt es dann, dass nur eine Minderheit der Frauen einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht (etwas mehr als 34%) aber die überwiegende Mehrzahl der Männer? Das ist eine sehr gute Frage, denn diese Frage führt uns zum Dreh- u Angelpunkt der gesamten Problematik, zur Ursache allen Übels bzgl dieses Themas. U das sind keine ominösen gläsernen Decken, keine bösartigen Männerverschwörungen, kein Kirche, Küche, Kinder-Frauenbild, kein fehlendes Kitanetz, kein, in Wirklichkeit überhaupt nicht existierendes, male-bonding, keine mangelnden Kommunikationsanschlüsse u was weiß ich noch was alles was da v feministischer Seite ansonsten noch für abstruses Zeug ins Feld geführt wird. Nein, das Problem ist viel banaler, nämlich:
Das Partnerwahlverhalten der Frauen, bzw. die Asymmetrie zwischen den Geschlechtern wer den Partner auswählen darf. U bei uns Menschen ist dies, genetisch festgelegt, die Frau. Einzig u allein die Frau entscheidet welcher Mann einen Sexualpartner bekommt u welcher leer ausgeht. U jeder der die Wahl hat wäre ja vollkommen bescheuert, wenn er nicht den besten Kandidaten nimmt. Besonders relevant in der Geschlechterdebatte ist es, weil mit „bester Kandidat“ ausschließlich höherer Status in Form von Einkommen, Vermögen, Macht u Aufmerksamkeit gemeint ist. Warren Farrell hat hierüber mal eine Untersuchung gemacht. Zwar haben mittlerweile 40% aller Frauen in den USA Kurzzeitbeziehungen zu Männern unterhalb ihres eigenen sozialen Status, aber wenn es ums Heiraten geht reduziert sich alles wieder aufs Geld, denn danach befragt ob sie zum Zeitpunkt der Hochzeit davon ausgehen konnten ob ihr Partner JEMALS weniger verdienen würde als sie selbst antworteten mehr als 94% aller Frauen mit Nein. Praktisch alle Frauen heiraten also Männer bei denen sie davon ausgehen können, dass sie IMMER mehr verdienen. Die Frauen verlieben sich also faktisch ausschließlich in die „Versorger“, die von feministischer Seite so bekämpft werden. Dabei haben sie i.d.R. sogar selber einen geheiratet. U wohlgemerkt das ist so, vollkommen unabhängig davon wie viel die Frau selbst verdient! Selbst wenn die Frau Karriere gemacht hat u Toppverdienerin ist, wird sie sich trotzdem nach oben orientieren (genau aus diesem Grund sind praktisch alle Männer ohne Partnerin am unteren Ende der Sozialskala u alle Frauen ohne Partner am oberen Ende, denn nach oben hin wird einfach die Luft dünn. Die meisten Männer sind in einem Alter wo sie schon längst verheiratet sind u diejenigen, die noch nicht liiert sind haben so einen hohen sozialen Status, dass sie jede Frau bekommen können die sie wollen, u die nehmen dann natürlich lieber das zwanzigjährige Model).
Aus diesem einfachen Umstand heraus ergibt es sich, dass der Druck ein hohes Einkommen zu erzielen asymmetrisch verteilt ist. Er liegt ausschließlich auf den Männern. Aber dann wird von feministischer Seite wieder gemeckert, wenn die Männer diesem Druck entsprechen und die Versorgerrolle übernehmen. Aber die Männer können diesem Druck nur dann entkommen, wenn sie akzeptieren dauerhaft ohne Lebenspartnerin zu bleiben.
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