Die Jobs sind da, die Rechner hochgefahren, aber es sitzen nur Männer davor: Programmiererinnen sind rar. Dabei hat der Beruf mehr zu bieten als Nerds und Zahlenkolonnen. Drei Frauen wollen das schlechte Image der Branche ändern - und Informatik zum Pflichtfach in der Schule machen.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...839566,00.html
"Jobs gibt es genug". Ja ne, is klar. Mir wurde vor seinerzeit mit 42 gesagt, daß es für die ausgeschriebene Stelle auch genügend Jüngere gibt. Soviel zum Fachkräftemangel und genügend Jobs.
Da liegt der Hund begraben, die Mehrheit der Damen kann nur Powershoppen und vor dem Spiegel hocken.
Alles Webgefummel: Die eine macht RoR, die andere "programmiert" primitive Flashspielchen wie sie jeder 15 jährige hinbekommt.
Ich dachte da kommen jetzt ein paar echte NerdInnen und nicht so verkappte Mediendesignerinnen die Webseiten zusammenschustern.
Die meisten ITler sind irgendwann in ihrem Leben Autodidakten gewesen. Sie hatten eine vielleicht etwas ausufernde Begeisterung für Computer und sich soweit hineingesteigert, dass sie eine besondere Kenntnis über verschiedene Teile für sich selbst erwerben konnten. Die Ausbildung oder das Studium, was dann folgte, wurde mehr oder weniger von dieser Anschubhilfe befördert.
Denn, das muss ich als ITler leider sagen, die Ausbildung bzw. das Studium ist für die Praxis häufig eher nutzlos, wenn nicht schädlich. Wer sich nur allein auf die Ausbildung / das Studium verlässt, wird frustriert und letztlich den Anforderungen nicht gewachsen sein. Auf jeden Fall kann es sehr abschreckend sein, insbesondere, wenn man nicht zuvor seine eigene, persönliche Zielvorstellung zusammengebaut hat.
Und, offen gesagt, daran mangelt es vielen weiblichen IT-Anfängern.
"Ich war immer gut in Mathe, aber das ist keine Voraussetzung. Programmieren kann jeder, der strukturiert und logisch denken kann."
Jeder, der strukturiert und logisch denken kann, wird sehr wahrscheinlich gut in Mathe sein.. Aber im Prinzip stimmts schon: Die Fähigkeit in logischen Abläufen zu denken ist weit wichtiger als konkrete mathematische Probleme lösen zu können, wobei man das gelegentlich auch mal brauch, je nachdem, in welcher Branche man landet.
Die Anzahl Depressionsfälle und Fenstersprünge dürfte in dieser Berufssparte in Zukunft signifikant steigen.
tja das alte Muster - lass andere arbeiten - und am besten noch zeigen dass man nicht weiß wie viel Arbeitsleitung in der Zeilenschinderei steckt"Ich finde es wichtig, einen grafischen Aspekt bei der Arbeit zu haben, ich empfinde mich eher als Designerin: Wie sieht das Spiel aus, wie fühlt es sich an?"
Programmieren als Beruf: Wie man Frauen für die Informatik begeistert - SPIEGEL ONLINE
'Mädels' haben im Beruf nichts zu suchen - da gehören Erwachsene rein die auch zu ihrer Arbeit stehen und nicht mit diesen Verniedlichungen gleich Fluchtwege 'ich Fehler gemacht? Sicher? wenn doch tut mir leid aber ich bin halt nur ien Mädel (und mache weiter wie ich will)',"Rails Girls Berlin".
"Ich weiß nicht, wo die ganzen Mädels bleiben."Programmieren als Beruf: Wie man Frauen für die Informatik begeistert - SPIEGEL ONLINE
Anderst formuliert:Die Backend-Programmierung sei sehr abstrakt - und für sie zu einseitig.
Die Backend-Programmierung sei sehr abstrakt - und für sie zu komplex.
Der Durchschnittsmensch brauch Chemie und Physik genau so wenig wie Informatik."Was werden die meisten später eher im Leben brauchen: Chemie, Physik - oder Informatik?"
Was hier lustig durcheinander geworfen wird ist "Anwendungsbenutzung" (wie benutze ich Word, Excel usw.) und "Anwendungsentwicklung" (wie programmiere ich Word...)