Nichts gegen kompetente Frauen,*aber im Vorstand? Die Ex-Managerin Barbara Schneider hat solche Sprüche oft gehört.*Im Interview spricht die Buchautorin über männliche Machtspiele, Zickenkrieg in der Führungsetage - und verrät, warum sie trotzdem gegen eine Quote ist.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...750312,00.html
Naja, eigentlich muss man solchen Leuten (also den Mobbern), eine "aufs Maul" geben und zwar von Seiten der Chefetage aus. In meinen Teams wird immer eines klargestellt: Völlig egal wie gut jemand ist, wer anfängt, irgendwelche persönlichen Kriege zu führen, fliegt raus.
Gibt leider Menschen, die haben irgend eine Störung und fangen sowas sogar in gänzlich unkommzerziellen Projekten an. Es sind persönliche Defizite, wofür man solche Menscen sogar bedauern oder ihnen helfen muss, aber es geht nich, dass so etwas um sich greift und das gesamte Team runterzieht.
Wenn ein Chef sowas nicht auf die ein oder andere Weise unterbinden kann, versagt er schlichtweg.
Ich betrachte diese Geschichte als Niederlage, ja.
Nicht als SEINE, gottlob.
Aber als Niederlage der Firma, die ignorant genug war, sein Potential zu verschleudern und als Niederlage seiner Kolleginnen (mich eingeschlossen), die gegen diese Wand aus Gemeinheit nicht ankamen.
Ich selbst habe 25 Jahre gebraucht, bevor mein Entschluss, mich selbstständig zu machen, feststand. So lange habe ich gebraucht, zu lernen und mir die Qualifikationen anzueignen, die ich brauche. Und nein, es wird kein Wollladen und auch kein Nagelstudio :-).
Ganz genau so ist es.
Natürlich hat sich JEDER, der sich durch derlei Bemerkungen und Ähnlichem hervortat, bei vielen anderen ein für alle Mal disqualifiziert.
So etwas vergisst man nicht.
Man kann aber wunderbar erkennen, was für einen Stellenwert Frauen bei solchen Leuten haben, wenn die Bezeichnung "Fräulein" abwertend gebraucht wird.
Aber das ist doch das typische Argumentationsmuster des Feminismus, wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen:
-Bekommt eine Frau den Job nicht, liegt es an den geheimen Männerbünden, die in weltweiter Verstrickung Frauen an der Karriere hindern und nicht hochkommen lassen.
-Die Wirtschaftskrise wäre unter Leitung von Frauen nicht entstanden, weil Frauen alles besser können, hochmoralische Wesen sind und nie aus Eigennutz handeln.
-Frauen müssen immer doppelt so gut sein wie Männer, damit sie es wenigstens in mittlere Management schaffen.
Die Quotendiskussion hingegen betrifft momentan eine kleine Oberschicht von max. 200 Frauen. Wohingegen die bestehende Quote im Öffentlichen Dienst absurde Blüten zeitigt. So zum Beispiel, dass bei jeder erwarteten Beförderung noch die Frauenbeauftragte eingeschaltet werden kann, um eine sachgerecht getroffene Entscheidung zu torpedieren oder auszuhebeln oder aber Frauenbelegschaften bis nahe an die 100 % entstehen. Eine solche Quote lässt natürlich immer den Verdacht entstehen, dass man es dort mit Frühstücksdirektorinnen zu tun hat, die ihrem Geschlecht mehr verdanken als der Leistung.
Hier stimm ich Cassandra105 zu, wenn solche Aktionen zum Problem werden, geht das zum Chef, wenn der Chef Teil des Problems ist, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man da im richtigen Laden/Abteilung ist. Man kann zwar noch zum Betriebsrat gehen oder klagen, aber das wird praktisch immer ein Pyrrhus-Sieg.
Was "Hilfe" für Männer angeht - nun ja, das ist leider ein ziemliches Minenfeld.
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!
Ich habe noch selten gehört, dass es Frauen mit guter Ausbildung an der Möglichkeit mangelt, ihre Kinder betreuen zu lassen. Im Gegenteil - Kindergärten vergeben selbst bei langen Wartelisten einen Platz, wenn die Eltern den Höchstsatz zahlen können. Andere Eltern haben von der Graswurzelbewegung der ersten Kinderläden bis zu den EiKitas die Betreuung der Kinder selbst organisiert und finanziert. Und wenn Vorstand oder Aufsichtsrat ruft, sind die Kinder wohl zu 95% aus dem Haus. In den nächsten Jahren wird es dennoch einen Überhang an Kitaplätzen geben, weil die demographische Entwicklung zu immer weniger Kindern sich besonders deutlich bei höherqualifizierten Angestellten äußert. Wer da keine Kinder hat, ist in der Regel nicht kinderlos, weil er keine Zeit, keine Kita oder Betreuung für die Kinder zu finden meint, sondern weil dies Ausdruck der Lebensgestaltung ist.
Falls Sie gerade studieren, dann recherchieren Sie noch mal gründlicher. Gelder, Fördermaßnahmen und Betreuung für weibliche Doktoranden kann man eigentlich nicht übersehen. Und Professuren werden auch immer häufiger mit Frauen besetzt, so sich welche dafür finden. Unterrepräsentiert sind weibliche Professoren doch vornehmlich in den MINT-Fächern; wobei dies einerseits an der Zahl der Abschlüsse und nicht minder an der Zahl der Bewerberinnen liegt. In vielen Bereichen wird sich das in den nächsten zwanzig Jahren trotz Quote nicht ändern lassen. Wo nichts ist, kann nichts werden.
Sie verdrehen hier alle Informationen. Wenn sie das Beispiel und die Dimension des Startkapitals weglassen, hat das mit meiner tatsächlichen Aussage nichts mehr zu tun. Es gibt nun einmal Berufe/ Qualifikationsprofile, bei denen es praktisch unmöglich ist, sich selbständig zu machen, wenn man seine Qualifikationen weiterhin sinnvoll einsetzen will. Sie finden auch keinen männlichen Ingenieur, der sich dann eben im Zweifelsfall (durch harte Arbeit und Mühe und Kampfgeist, versteht sich) seinen eigenen Boeing-Konkurrenten aufmacht... Natürlich sollte man auch außergewöhnliche Ideen in Erwägung ziehen, wenn man es langfristig zu was bringen will. Aber ein gewisser Sinn für's realistisch Machbare unterscheidet den Visionär vom Spinner...
Haben Sie's? Oder haben Sie sich nur wie ich und viele andere auch durch ein paar schwierige Fächer und Prüfungen im Studium "gequält"?Sie haben also die ganze Zeit tagsueber gearbeitet und nachts BWL und Management studiert? Sie haben Geld zusammengespart, um sich einen Headhunter zu kaufen, der Sie bei Boeing oder Airbus unterbringt und diesmal im Management? Lernen Sie grad chinesisch, um spaeter dort Flugzeugkarriere zu machen und danach Boeing oder Airbus Auftraege wegzuschnappen?