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Franzosen-Pop: Das Glück der Quote

Die schönsten Franzosen-Pop-Sampler kommen aus Deutschland: Le Pop und Le Tour. Sie geben Aufschluss über*die Musikszene im Nachbarland - das durch eine Radioquote*einheimischen Künstler unter besonderen Schutz stellt. Ein Überblick über die Highlights jenseits des Englisch-Diktats im Pop.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...740623,00.html
  1. #1

    ..

    Die französische Musiklandschaft ist wesentlich umfangreicher, als hier berichtet. Ich frage mich seit Jahren, warum hierzulande kaum ein französischer Hit es in die deutschen Charts schafft. Die Franzosen machen nämlich auch noch sehr gute Musik dazu...

    Olivia Ruiz, hab ich in D noch nie gehört.
    Yannick Noah (der ehemalige Tennisstar) war einmal im Nachtprogramm.
    Gaetan Roussel, "Dis-moi encore que tu m'aimes" - sensationell, aber nicht im deutschen Äther vertreten.
    Grégoire, usw. nur um mal einige zu nennen (so gut kenn ich mich da auch noch nicht aus)
  2. #2

    .

    ich hab jetzt extra mal nachgezählt:
    deutschsprachige titel in den deutschen top40 single charts: 5
    französiscche bei den franzosen top40 singles: 7
    also alleine von den zahlen her überzeugt mich das nicht.
  3. #3

    Titelzwangsverweigerer

    Es ist mir völlig unverständlich, dass sich die Deutsche Musikindustrie - [i]genau wie die Radiosender!!![/] - gegenüber französischen Musikern so verweigert. In der Tat wäre so mancher französische Beitrag eine wahre Bereicherung für das deutsche Radio, in dem sich anscheinend englischsprachige Musikverlage mit ihren so genannten [i]Hits[/] frei Gusto austoben, während Musiker wie Heinz-Rudolf Kunze Zeter und Mordio schreien, weil sie zu kurz kommen - naja, der Rest der Welt hat nichts zu sagen, oder?

    Hot Rotation - Nein Danke!
  4. #4

    1 + 1 = 3

    Zitat von DerBene Beitrag anzeigen
    ich hab jetzt extra mal nachgezählt:
    deutschsprachige titel in den deutschen top40 single charts: 5
    französiscche bei den franzosen top40 singles: 7
    also alleine von den zahlen her überzeugt mich das nicht.
    Ich bin gerade bei den Franzosen auf mindestens 12 gekommen + einigen die man nicht entscheiden kann, weil der Titel das nicht hergibt. Ferner sind noch eine Reihe franzoesischer Interpreten mit nicht-franzoesisch sprachigen Texten vertreten.

    Die in dem Artikel genannten Kompilationen sind sehr super, und es ist wirklich erstaunlich, das nur so wenige franzoesische Bands es schaffen in Deutschland Fuss zu fassen.
  5. #5

    Wer hört den noch Radio?

    Ist das nicht ein völlig überflüssige Diskussion? Ich kenne niemanden der noch richtiges Radio hört. Ab und zu mal in einer Werkstatt oder als Berieselung nebenbei. Aber sonst sind doch Radio und Fernsehen nur noch für alte Leute und die kaufen keine Musik mehr.

    Und wenn ich sehe (höre) wieviel deutschsprachige (meist regional und rap oder hiphop Musik auf dem Schulhof gespielt wird.

    Man muß nur mal den Mainstream verlassen und es ergibt sich ein anderes Bild.


    Wer braucht noch Quoten für ein totes Medium.
  6. #6

    Quote hin - Sprache her

    es ist doch egal, wie hoch der Anteil an dt, engl bzw (wenn überhaupt mal) franz. Titeln ist, solange die Musik gut ist. Leider ist bei uns weder die Quote noch die Musik stimmig. Radio ist doch auch nur massenkompatibler Einheitsbrei. Keine Macht den Franzosen (Indochine, Mickey 3D, Biolay, etc etc) oder sonstigen geistvollen Musikern. Aber was der Bauer nicht kennt...Zum Glück gibts Social Networks, broadcast-yourself-seiten und den guten alten Plattenhändler des Vertrauens.








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