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Französischer Regierungschef: Fillon ließ sich Urlaub von Mubarak sponsern
Frankreichs Opposition wirft François Fillon bereits Instinktlosigkeit vor: Der Regierungschef hat sich von Ägyptens Präsident Mubarak zu einem Weihnachtsurlaub einladen lassen - mit gesponsertem Flug in einer Maschine des Präsidenten und Bootstour auf dem Nil.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...744426,00.html
- #1 08.02.2011 19:07 von
endlich
Zitat:
"..Erst vor wenigen Tagen hatte Außenministerin Michèle Alliot-Marie einräumen müssen, in ihrem Weihnachtsurlaub den Privatjet eines tunesischen Geschäftsmannes genutzt zu haben, der zum Clan des gestürzten Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali gehörte..."
Jetzt verstehe ich endlich, wieso diese Dame auf die schräge Idee kam, französisches Sicherheitspersonal nach Tunesien zu schicken. Sie hatte wohl Angst um ihren nächsten Urlaub.. - #2 08.02.2011 19:08 von
Bettencourt und die Afrikaner
Der Leitsatz der Franzosen:
Liberté, Égalité, Fraternité
gilt wohl nur für die selbsternannte französische Elite. Europa braucht seine Despoten und Diktatoren genauso wenig, wie die afrikanischen Länder diese brauchen.
Wann schwappt der Funke der Revolution auf die europäischen Länder über?
Demokratie braucht keine selbsternannten Eliten, die die Demokratie für das Volk verwalten! - #3 08.02.2011 19:29 von
Maschmeier
der deutsche Bundespräsident Wulff war ja nun auch nicht wählerisch, was sein Urlaubsziel angeht ...
Alles eine korrupte Mischpoke. In Frankreich wie in Deutschland, Italien oder Afghanistan. Muss man leider mal so offen sagen. - #4 08.02.2011 19:36 von
War da nicht mal...
... was mit Brandt bei Breschnew auf der Krim oder Adenauer bei deGaulle? Wo kommen wir eigentlich hin, wenn jetzt jede Einladung eines Staatschefs an einen anderen, gleich welcher Couleur, unter Generalverdacht steht. Das sind doch verkappte politische Treffen. Hört endlich auf mit diesen Neiddebatten. Wenn alle, die sich jetzt über diesen speziellen Fall aufregen, ehrlich wären, müßten Sie zugeben, daß sie selbst gern von des anderen Champus gesüffelt hätten. Nur noch zum Kotzen; es gibt wahrlich andere Probleme.
- #5 08.02.2011 19:59 von
Welche Probleme?
Welche anderen Probleme gibt es denn? Damit fängt es
an und beim Rettungsschirm hört es auf. Die gesamte Welt
braucht eine demokratische Neuorientierung und das
läuft nur mit einer Revolution. Diese verbrecherischen
Eliten müssen verschwinden. Geld und Macht muss dnen
genommen werden. Das hat nichts mit einer Neiddebatte
zu tuen. In Deutschland oder in der gesamten EU wird die
Mittelschicht bewusst zerstört und die Armut wächst und wächst... , die Demokratie schwindet und schwindet.... - #6 08.02.2011 20:02 von
„Autoritärer Staatschef“
Was heißt hier „autoritärer Staatschef“? Der „Spiegel“ und die übrige Akklamationspresse sind sonst nicht so zimperlich mit dem Etikett „Diktator“, z.B. bei Weißrußlands Präsidenten Lukaschenko, „dem letzten Diktator Europas“, dem schon mal wegen Wahlfälschung die Einreise in die EU verweigert wird. Demgegenüber wird dem „autoritären Staatschef“ Ägyptens, der sich zwar solcherart Anwürfen seitens der EU noch nie ausgesetzt sah, aber immerhin mindestens 300 Aufruhropfer innerhalb weniger Tagen zu verantworten hat, großzügig ein „Kuraufenthalt“ in Deutschland angeboten, was ja voraussetzt, daß er in der EU allzeit stets willkommen ist. Der Unterschied? 300 Menschenleben...
- #7 08.02.2011 20:04 von
- #8 08.02.2011 20:07 von
Re: Das sind doch verkappte politische Treffen
Neiddebatten? Wenn sich amtierende Politiker ihren Urlaub von anderen Regierungschefs oder Lobbyisten sponsoren lassen? Wo bitte sollen das zudem "verkappte politische Treffen" sein, wenn die ganze Familie mitfliegt und im 7 bis 14tägigem Urlaub das "politische Treffen" gerade einmal vielleicht 30 Minuten ausmacht?
Zudem reisen die Politiker doch eh ständig zu irgendwelchen "Gipfeln". Muß man sich dann trotzdem noch mal im Urlaubsort treffen, weil man vergessen hat, irgendwelche Gespräche zu führen? - #9 08.02.2011 20:07 von
das ist doch mittlerweile völlig normal,
da braucht man nur an die Spendenaffäre Kohl denken oder die Werbung von Kohl für die betrügerische Göttinger Gruppe oder unseren aktuellen Bundespräsidenten Wulff, der sich nicht entblödete, ausgerechnet mit dem ehemaligen Chef eines Strukturvertriebs in dessen Domizil auf Mallorca zu urlauben.
Da spielte es für den Betroffenheitspräsidenten keine Rolle mehr, dass dieser "Freund" und Sponsor moralisch gesehen mit beschmutzter Weste dasteht!
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