Französischer Krimi: Liebe ist nur ein anderes Wort für Gewalt
Wagenbach/ David Ignaszewski Tote Prostituierte, toter Gutsherr und ein Knecht, der klüger ist, als er tut: Die junge Französin Émilie de Turckheim jongliert in ihrem Krimi "Im schönen Monat Mai" geschickt mit Provinzklischees - ein schmales, ungewöhnlich literarisches Buch.
Dazu ließe sich eine Menge anmerken. Sofern man dem Text irgendeine Information entnehmen könnte oder zwischen Überschrift und Text eine Ähnlichkeit entdecken. Es wäre doch einfach, den einzigen Menschen zu befragen, der das Ding gelesen hat, nämlich den Lektor. Da käme weit preiswerter, als wenn ein preisgekrönter Mitarbeiter des Spiegel Worte zu machen sucht.
Mir hatte es die Überschrift angetan, die möglicherweise nur schlecht übersetzt ist, aber auf keinen Fall einen wie auch immer gearteten Sinn ergibt. Liebe ist eine Macht, gegen die man sich kaum zur Wehr setzen kann, aber ganz sicher nicht Gewalt, obwohl sie nicht selten in Gewalt mündet. Liebe kann hübsch brutal sein. Es gibt nichts Härteres.
Dazu ließe sich eine Menge anmerken. Sofern man dem Text irgendeine Information entnehmen könnte oder zwischen Überschrift und Text eine Ähnlichkeit entdecken. Es wäre doch einfach, den einzigen Menschen zu befragen, der das Ding gelesen hat, nämlich den Lektor. Da käme weit preiswerter, als wenn ein preisgekrönter Mitarbeiter des Spiegel Worte zu machen sucht.
Mir hatte es die Überschrift angetan, die möglicherweise nur schlecht übersetzt ist, aber auf keinen Fall einen wie auch immer gearteten Sinn ergibt. Liebe ist eine Macht, gegen die man sich kaum zur Wehr setzen kann, aber ganz sicher nicht Gewalt, obwohl sie nicht selten in Gewalt mündet. Liebe kann hübsch brutal sein. Es gibt nichts Härteres.
So richtig hart ist allerdings auch das Fehlen sämtlicher Sinnzusammenhänge. Das hält selbst ein qualgewohnter Spiegelleser mit jahrelanger Erfahrung nur bedingt aus.