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Französische Riviera: Die Villen der Despoten

Nach dem Sturz von Tunesiens Ben Ali und Ägypten Husni Mubarak hat die französische Riviera ein Problem: Wohin mit den Villen und Wohnungen*der milliardenschweren Ex-Regenten?*Inzwischen fahndet die Pariser Staatsanwaltschaft nach dem in Frankreich verborgenen Vermögen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...744785,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Sturz von Tunesiens Ben Ali und Ägypten Husni Mubarak hat die französische Riviera ein Problem: Wohin mit den Villen und Wohnungen der milliardenschweren Ex-Regenten.
    Wie, wohin? Stehen lassen, natürlich. Deswegen heißen sie doch Immobilien.
  2. #2

    Unrecht wohin man schaut

    Wer ist Diktator ? Wer ist bestechlich ?

    Mal was ganz einfaches: Kohls schwarze Kassen. Vermutlich Spitze des Eisbergs. Interessiert aber keine Sau. Bestraft wurde er auch nicht. Quintessenz: Weitermachen, Jungs, aber laßt euch nicht erwischen.
    Da hat so ein ordentlicher Diktator sein Land jahrelang vor den gierigen Krakenarmen des christlich - jüdischen Abendlandes geschützt und dann soll er die paar Groschen, die er von denen bekommen hat, abgeben. Das ist unverhältnismäßig. Und ungerecht.
  3. #3

    Bananenrepublik Deutschland

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Sturz von Tunesiens Ben Ali und Ägypten Husni Mubarak hat die französische Riviera ein Problem: Wohin mit den Villen und Wohnungen*der milliardenschweren Ex-Regenten?*Inzwischen fahndet die Pariser Staatsanwaltschaft nach dem in Frankreich verborgenen Vermögen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...744785,00.html
    Korruption in Deutschland strafbar machen? Nicht nötig! Deutsche Politiker sind nicht korrupt. Und waren es nie und werden es nie sein - sowahr Gott ihnen helfe!
  4. #4

    ekelhaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Sturz von Tunesiens Ben Ali und Ägypten Husni Mubarak hat die französische Riviera ein Problem: Wohin mit den Villen und Wohnungen*der milliardenschweren Ex-Regenten?*Inzwischen fahndet die Pariser Staatsanwaltschaft nach dem in Frankreich verborgenen Vermögen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...744785,00.html
    ja, ja, hinterher gackern immer die ach so braven und gescheiten hühner.
    vordem wurde ihnen hofiert, speichelgeleckt und alle möglichen ehrerbietungen entgegengebracht.
    nun ist der despot tot - hurra! es lebe der neue. das erbärmliche spiel geht ungebremst weiter.
  5. #5

    Blutiges Vermögen.

    Dass nun blutiger Reichtum der Despoten konfissiert wird, ist wohl nicht mehr als recht und billig.

    Germany ist in dieser Angelegenheit zögerlich?
    Das hat auch einen guten Grund.

    Denn dann muss man/frau sich an die vergangenen Eskapaden einiger hochrangiger Politiker erinnern, an der Spitze ein ehemaliger Bundeskanzler, die mit schwarzen, illegalen Spenden die Parteikassen gefüllt haben.

    Kann ein solcher Staat auf das Vermögen von Despoten losgehen?.....
    Nein, es gibt ja genug normale Steuerzahler, die sich geduldig schröpfen lassen, ohne aufzumucken.

    Einzige Reaktion ist das Fernbleiben von der Wahlurne, und das ist leider nicht nur falsch, sondern es wird sich auch dadurch nichts im Bananenstaat ändern.
  6. #6

    Genau

    Zitat von Radler2 Beitrag anzeigen
    Wie, wohin? Stehen lassen, natürlich. Deswegen heißen sie doch Immobilien.
    Das ist aber nicht die einzige Merkwuerdigkeit in diesem Artikel.

    und an der Tür fehlt ein Name - wie an so vielen Eingängen im Fürstenstaat.
    Das hoert sich konspirativ und reisserisch an... aber in keiner franzoesischen Grossstadt haengt ein Namenschild an der Tuer. Ich wohnte lange Zeit in Paris und weiss es aus eigener Erfahrung

    An letzter Stelle der Aufklärung dürften allerdings weiterhin Monaco und die Côte-d'Azur stehen.
    Monaco ist ein Land mit eigener Justiz, die Cote d'Azur ist eine touristische Bezeichnung von 2 Departements die zur Region PACA gehoeren und weder juristisch oder administrativ existiert und damit ueberhaupt keine Entscheidung treffen kann, ob oder ob nicht ermittelt wird. Wie in dem Artikel zitiert werden die Ermittlungen von zentraler Stelle in Paris geleitet.

    Im Hafen von Cannes konnte der saudi-arabische Prinz Walid Ibn Talal einen Pier für seine 86 Meter lange Yacht bauen und ganzjährig reservieren.
    Was hat dies mit dem Titel "Die Villen der Despoten" zu tun? Waleed ist ein erfolgreicher saudischer Geschaeftsmann, der nicht zu der "faulen" Prinzengarde gehoert, sondern arbeitet. Hier in KSA ist er ziemlich beliebt, weil in seinen Firmen ueberdurchschnittliche Gehaelter bezahlt werden und bei ihm nicht die strikte Geschlechtertrennung gilt, wie in anderen saudischen Unternehmen. Daher schafft er es, hochgebildete Spezialisten zu bekommen, die sein Geld fleissig vermehren...

    Ich werde das Gefuehl nicht los, dass SPON eine Policy hat in der unter anderem steht: Nie etwas Positives aus Frankreich berichten und wenn es sich absolut nicht vermeiden laesst, dann bitte nur in einem Nebensatz und auf gar keinen Fall etwas Positives aus Saudi Arabien berichten. Alles was aus diesem Land kommt kann nur schlecht sein, ausser vielleicht dem Oel.
  7. #7

    kein problem

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Sturz von Tunesiens Ben Ali und Ägypten Husni Mubarak hat die französische Riviera ein Problem: Wohin mit den Villen und Wohnungen*der milliardenschweren Ex-Regenten?*Inzwischen fahndet die Pariser Staatsanwaltschaft nach dem in Frankreich verborgenen Vermögen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...744785,00.html
    dort sollte man fairerweise jetzt flüchtlinge aus tunesien einquartieren, damit die sauberen nachbarn endlich einmal sehen, auf wessen kosten hier der wohlstand erwirtschaftet wird...
  8. #8

    Wozu einen Titel?

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Das hoert sich konspirativ und reisserisch an... aber in keiner franzoesischen Grossstadt haengt ein Namenschild an der Tuer. Ich wohnte lange Zeit in Paris und weiss es aus eigener Erfahrungem
    Und das ist nicht nur in Frankreich so, sondern auch in anderen europäischen Ländern wie z.B. Portugal.

    Womit der Autor bewiesen hat, dass er entweder noch nicht weit herumgekommen ist, oder sich nie aus dem Touristen-Getto entfernt und in einem Land umgesehen hat.


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