König Heinrich der IV. soll jeden Tag 400 Austern verputzt haben. Nachvollziehbar, findet Sebastian Poliwoda seit*einer Schlemmerreise an die französischen Atlantikküste.*Und verrät, wo man für zehn Euro ein unschlagbares Gourmet-Abendessen inklusive Wein bekommt.
http://www.spiegel.de/reise/europa/0...807600,00.html
Ein schöner, liebvoll geschriebener Bericht!
Nur eine kleine Bemerkung: im bassin d'Arcachon gibt es keine claires,
dass sind die Reifebecken im Hinterland, die mit einer Art Brackwasser
gefüllt sind. Diese sind eine AOC geschützte Spezialität von Marennes-d'Oléron...(Luftlinie 100km ca). Dafür sind dann die Arcachon-Austern wesentlich salziger, da die Austern im bassin d'Arcachon selbst reifen.
Die fines de claires, oder am Besten die selteneren Pousses-en-claires aus La Tremblade, oder aus Marennes (gegenüber) können, je nach Saison, fast schon süsslich-nussig im Geschmack sein...ein Gedicht.
Beide sind lecker, jeder hat seine Vorliebe...
Wofür ist es eigentlich gut,lebende Tiere zu fressen?
Wer käme auf die Idee, das Steak direkt aus dem Rind zu reißen?