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Frankreichs Ex-Präsident: Sarkozy irritiert Landsleute mit Einmischung in Syrien-Poli

DPADas Präsidentenamt hat er verloren, aber mit der Politik ist es für ihn längst nicht vorbei: Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy hat die Haltung der sozialistischen Regierung im Syrien-Krieg kritisiert und sich indirekt für eine Militärintervention ausgesprochen. Der Vorstoß löste massive Kritik aus.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...849111,00.html
  1. #1

    Statt handeln nur noch debattieren

    Angesichts der Syrienkrise steht die ganze Welt und insbesondere die UNO da wie ein hilfloser Debattierclub, weil es Ländern, die am Machterhalt bestehender Regime - natürlich auch ihrer eigenen - so gefällt. So lässt sich die die ganze Welt von Russland und den Chinesen als handlungsunfähig vorführen. Die daraus zu ziehende Konsequenz heisst: Abschaffung des Vetorechts im Sicherheitsrat der UNO gegen Einführung des Mehrheitsrechts, ob es den Ruskis oder Chinamännern passt oder nicht. Sie können ja dann immer noch austreten!
  2. #2

    Eine Militärintervention Frankreichs...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Präsidentenamt hat er verloren, aber mit der Politik ist es für ihn längst nicht vorbei: Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy hat die Haltung der sozialistischen Regierung im Syrien-Krieg kritisiert und sich indirekt für eine Militärintervention ausgesprochen. Der Vorstoß löste massive Kritik aus.

    Sarkozy sorgt mit Vorstoß zur Syrien-Politik für Ärger in Frankreich - SPIEGEL ONLINE
    wird von Sarkozy als dringend notwendig empfohlen, weil er
    französische Militärtechnik im Einsatz sehen möchte, in Syrien
    würden russische Abwehrwaffen gegen Angriffswaffen der NATO
    antreten.
  3. #3

    Ich glaube schon,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Präsidentenamt hat er verloren, aber mit der Politik ist es für ihn längst nicht vorbei: Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy hat die Haltung der sozialistischen Regierung im Syrien-Krieg kritisiert und sich indirekt für eine Militärintervention ausgesprochen. Der Vorstoß löste massive Kritik aus.

    Sarkozy sorgt mit Vorstoß zur Syrien-Politik für Ärger in Frankreich - SPIEGEL ONLINE
    daß er in der Rüstungslobby große Fürsprecher hat. Und auch diejenigen, die Frankreichs koloniale Vergangenheit wieder aufleben lassen wollen, werden ihm für seine Äußerungen zujubeln.
    Aber das französische Volk hat mit seiner Wahl, dem Frieden und seinem eigenen Wohlergehen den Vorrang eingeräumt.
    Und das ist gut so.
    Die Erde braucht mehr Frieden und nicht mehr Krieg für hohe Profite weniger und zum Leid vieler.
  4. #4

    Den Vorschlag gibt es schon lange.

    Zitat von pbierwirth@wanadoo.fr Beitrag anzeigen
    Angesichts der Syrienkrise steht die ganze Welt und insbesondere die UNO da wie ein hilfloser Debattierclub, weil es Ländern, die am Machterhalt bestehender Regime - natürlich auch ihrer eigenen - so gefällt. So lässt sich die die ganze Welt von Russland und den Chinesen als handlungsunfähig vorführen. Die daraus zu ziehende Konsequenz heisst: Abschaffung des Vetorechts im Sicherheitsrat der UNO gegen Einführung des Mehrheitsrechts, ob es den Ruskis oder Chinamännern passt oder nicht. Sie können ja dann immer noch austreten!
    Die Abschaffung des Vetorechts, hat der Iran vorgeschlagen, da es sonst keine richtige Demokratische Wahl sei. Eher nur von den 5 ständigen Mitgliedern bestimmt wird.

    Die UNO wurde bereits 2003 als hilfloser und zahnloser Debattierclub vorgeführt, als die USA den Irak überfallen haben und es keine Sanktionen gab. Wie auch, wenn die USA die Sanktionen gegen sich selbst im Sicherheitsrat blockieren können... ?!
  5. #5

    Man sollte es abgewählten oder ausgeschiedenen Politikern verbieten sich weiterhin in die Politik einzumischen. Stattdessen sind diese weiterhin als Scharfmacher im Hintergrund tätig.
    Sarkotzy wirbt für eine militärische Intervention, welche, wenn sie schiefgeht, der Regierung zugeschrieben wird. Berlusconi und sein Medienimperium hetzen gegen die EU und Deutschland. Kohl mischt sich gelegentlich in die Bundespolitik ein und meint Ratschläge verteilen zu müssen...

    Ein in Rente gegangener Arbeitnehmer kehrt auch nicht regelmäßig in seine Firma zurück und mischt sich dort lautstark ein. Aber wer einmal Macht geschmeckt hat, der gibt sie, wie ein Crackjunkie, nicht gerne wieder auf.
  6. #6

    Warum

    soll sich Sarkozy nicht zu Wort melden? Es bleibt seiner Linie treu, die muss man natürlich nicht gut finden.
  7. #7

    zu pbierwirth@wanadoo.fr!

    Das wird nicht passieren! Denn nicht nur Russland und China
    werden an ihren Vetorecht festhalten, sondern auch vor allem die USA, die das Vetorecht schon viele Jahre missbraucht um Israel vor unangenehmen UN-Resolutionen
    zu schuetzen! Und auch Frankreich und GB werden sicher nicht auf ihr Vetorecht verzichten!
  8. #8

    Er macht sich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Präsidentenamt hat er verloren, aber mit der Politik ist es für ihn längst nicht vorbei: Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy hat die Haltung der sozialistischen Regierung im Syrien-Krieg kritisiert und sich indirekt für eine Militärintervention ausgesprochen. Der Vorstoß löste massive Kritik aus.

    Sarkozy sorgt mit Vorstoß zur Syrien-Politik für Ärger in Frankreich - SPIEGEL ONLINE
    ...doch nur bemerkbar. Sein Posten als "Oberster Franzose" fehlt ihm. Da kann man Ihn doch verstehen, dass Er gleich ein Krieg anzetteln will, in Syrien, von außen. Er bekommt doch von niemand Zustimmung. Auch das ist Ihm egal. Hauptsache , man spricht über Ihn.
  9. #9

    Dr.

    Zitat von Kaygeebee Beitrag anzeigen
    Man sollte es abgewählten oder ausgeschiedenen Politikern verbieten sich weiterhin in die Politik einzumischen.
    Na Sie sind ja ein echter Freund der Meinungsfreiheit. DAS ist Sarkozys Meinung, und weder der franz. Staat noch der franz. Bürger müssen diese teilen. Aber diese zu verbieten, wäre ein kleiner Schritt für Diktatoren, aber ein großer Rückschritt für die Menschheit.








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