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Frankreichs EM-Aus: Sportministerin sauer auf Nasri und Co.

DPAFrankreichs Sportministerin hat die Fußball-Nationalmannschaft für ihren Auftritt bei der Europameisterschaft kritisiert. Valérie Fourneyron sprach von einer "wahren Enttäuschung". Sauer ist die Politikerin vor allem über das Verhalten einiger Spieler.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...840819,00.html
  1. #1

    Sport und Politik

    Wenn Politik auf Sport trifft, wird es unvermeidbar unprofessionell. Das Stars nunmal nicht immer die netten Schwiegersöhne sind und die meisten auch nicht aus den priviligierten Kreisen kommen, wie es nur selten der Fall ist (Golf), sollte berücksichtigt werden.
    Wenn Laurent Blanc nun herausragende Spieler, positiv wie negativ aufstellt, dann ist es nicht gerade verwunderlich sich wieder mit den bekannten Themen zu beschäftigen, die es auch schon zu Zeiten von Raymond Domenech gab. Er und Frankreich haben nunmal nur diese guten Spieler und aus ihnen etwas zu machen, das ist die wahre Aufgabe eines Trainers. Denn Vorwürfe gegen diejenigen, die Leistung bringen und dann versagen, weil andere ihren Job nicht gut genug gemacht haben, wird das Problem der Entzweiung im Spielerteam nur vorantreiben.
    Und wenn dann auch wieder Druck von der Politik kommt, ja dann wird Sport nur zu einem Organ des politischen Kalküls der Ministerin, die mit ihrem Handeln noch mehr Zweifel schafft.
    Diskussionen über Spieler sind nicht nur in Frankreich, nein auch in anderen Ländern an der Tagesordnung. Doch am Ende trägt der Trainer die Veranwortung aus den ihm zur Verfügung stehenden Spielern eine Einheit zu schmieden. Schafft er es nicht, dann hat er seinen Job nicht richtig gemacht und kein Politiker will sich wirklich der Aufgabe annehmen. Hauptsache er polarisiert und schafft für sich die Schlagzeilen für seine Karriere.








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