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Frankreichs Eliteschmieden: Hier werden Präsidenten gemacht

APFrankreichs Elite-Hochschulen produzieren Spitzenpolitiker am laufenden Band. Präsident Sarkozy studierte an der Sciences Po, Hollande besuchte die renommierte Verwaltungsschule ENA. Wer dort die harte Aufnahmeprüfung schafft, dem ist eine steile Karriere fast sicher.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...830678,00.html
  1. #1

    énarques

    neben anderen "nützlichen" Dingen wird den jungen énarques und den sciences.-po´s vor allem jene weltberühmte französische Arroganz gegenüber künftigen "Mitstreitern" bzw. Gegnern aus dem In-und Ausland beigebracht.(man weigert sich konstant stur, englisch oder deutsch zu sprechen,obwohl man die Sprache perfekt beherrscht. Und wenn man es ausnahmsweise doch tut, dann nur mit einem nicht zu übersehenden Ausdruck des Ekels im Gesicht).
    Man "siezt" selbst engste politische Weggefährten auch nach Jahrzehnten - nur um zum Ausdruck zu bringen, dass er oder sie einem énarque niemals "das Wasser reichen könnte".
    2 belgische Journalisten haben seinerzeit Mittérands berühmte Arroganz auf die Schippe genommen:
    Anlässlich eines eines Dîners in einem noblen Restaurant, bot Mittérand den Presseleuten anschließend eine teure Zigarre an. Die Belgier lehnten ab, mit der Bemerkung:"merci, monsieur le président, mais nous prenons ca uniquement après un trés bon repas..."
  2. #2

    „Schweizer Privat-Unis“???

    Mich würde interessieren, weshalb die Autorin die Atmosphäre an der ENA mit Schweizer Privat-Unis vergleicht. Die Schweizer Universitäten sind allesamt staatlich…
  3. #3

    Frankreichs Elite-Schulen

    Frankreichs Elite-Schulen wurden schon seit dem 16 und vor allem 17 Jahrhundert mit genau dem Ziel: Ausbildung der Staatsbeamten, vor allem der höchsten Chargen.

    Die Anforderungen für den Eintritt der meisten sind hoch, beschränken sich nicht auf ein Examen, das meist ein "Concours" ist. Bestehen allein reicht nicht, es wird nur eine vorgegebene Anzahl Kandidaten genommen.

    Die Autorin scheint sich in diesem Umfeld kaum auszukennen: neben dem Vergleich mit den nicht existierenden Privat-Unis noch der Hinweis, dass die ENA eigentlich in Strassburg zu Hause ist - mit immer noch, aber immer weniger Kursen in Paris

    Das Thema "Grandes Ecoles" lässt sich wohl kaum einem oberflächlichen Kurzartikel behandeln!
  4. #4

    alles falsch

    selten so einen schlecht recherchierten Artikel gelesen, das ist ja fast schon Libération oder Le Monde (seit dem Verkauf) Niveau. Von Putzfrauen lässt sich an der ENA keiner bedienen, das sind dann schon eher Somaliers oder Maître D's mit weissen Handschuhen. Und barock sind die Räume der ENA auch nicht, das ist ein ehemaliges Frauengefägnis dass auf moderne Art renoviert wurde, ganz im Sinne von Romain Gary, eröffnet Schulen und ihr werdet Gefängnisse schliessen. Und Jacques Chirac hat sich mit Michel Rocard auch nicht reproduziert, der Jacques war eher der trinkfestere von beiden. Und der französische Mindestlohn wird ja Dank Meluche jetzt auf 1700 Euro ansteigen, da kann selbst jeder Fabrikarbeiter dann die Köche und die Putzfrauen leisten. und die ENA wurde nicht im 16. oder 17 Jahrhundert, sondern 1945 gegründet. Und wenn die LMD in Lausanne nicht privat ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter, kostet auf jeden Fall 100.000 Schweizer Teure im Jahr. Und von den Enasen arbeiten immer noch so 60pc im Staatsdienst und verdienen zu Beginn 3000 und gegen Ende der Karriere so 6000 Euro. Wenn das jetzt gut bezahlt sein soll dann ist Dtld auch schon zu den Sozialisten übergelaufen. Nach 7 Jahren Studium und etlichen concours versteht sich.
  5. #5

    IMD Lausanne

    "Und wenn die LMD in Lausanne nicht privat ist, dann weiss ich auch nicht mehr weiter..."
    Vermutlich meinen Sie das IMD, aber das ist keine Universität, weder nach Schweizer Recht noch nach Selbstverständnis dieser Institution.


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