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Frankreich: Zwei Verletzte nach Unfall im AKW Fessenheim

AFPZwischenfall im AKW Fessenheim: Austretender Dampf hat zwei Angestellte verletzt. Ein Brand ist nach Angaben des Betreibers nicht ausgebrochen, auch Radioaktivität sei nicht freigesetzt worden. Das Kernkraftwerk liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...854169,00.html
  1. #1

    Unfall im AKW Fessenheim

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwischenfall im AKW Fessenheim: Austretender Dampf hat zwei Angestellte verletzt. Ein Brand ist nach Angaben des Betreibers nicht ausgebrochen, auch Radioaktivität sei nicht freigesetzt worden. Das Kernkraftwerk liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze.

    Atomkraftwerk Fessenheim: Zwei Verletzte nach Dampf-Austritt - SPIEGEL ONLINE
    Fessenheim? ist das nicht Frankreichs modernstes AKW?
    Aber keine angst! Sollte Radioaktivität austreten, macht diese einen großen Bogen um Deutschland!
    Deutschland ist ja schließlich eine AKW-freie Zone.
    Merkel wird sicherlich nach diesem Zwischenfall zur "Überzeugung" kommen, daß alle noch laufenden AKWs in Deutschland bis zum 1.1.2013 stillgelegt werden müssen.
  2. #2

    Stillgelegte AKW sind die sichersten.

    Zitat von Pandora0611 Beitrag anzeigen
    Fessenheim? ist das nicht Frankreichs modernstes AKW?
    Aber keine angst! Sollte Radioaktivität austreten, macht diese einen großen Bogen um Deutschland!
    Deutschland ist ja schließlich eine AKW-freie Zone.
    Merkel wird sicherlich nach diesem Zwischenfall zur "Überzeugung" kommen, daß alle noch laufenden AKWs in Deutschland bis zum 1.1.2013 stillgelegt werden müssen.

    Nun ja die Gefährdung durch die AKW unserer verantwortungslosen Nachbarn ändert sich nicht durch unseren Atomausstieg, allerdings können uns aber die stillgelegten deutschen Schrottmeiler nicht mehr um die Ohren fliegen und das ist schon ein bisschen mehr Sicherheit.
    .
  3. #3

    Zum Glück...

    .......hat zu keiner Zeit irgendeine Gefahr für die Bevölkerung bestanden.
    Das ist beruhigend.
  4. #4

    Wie viele Arbeiter

    werden durch Dampfaustritt in Kohlekraftwerken verletzt? Warum kann man das nicht alles relativiert sehen?

    Gruesse
  5. #5

    Unfall mit H2O2 wie im Chemieunterricht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwischenfall im AKW Fessenheim: Austretender Dampf hat zwei Angestellte verletzt. Ein Brand ist nach Angaben des Betreibers nicht ausgebrochen, auch Radioaktivität sei nicht freigesetzt worden. Das Kernkraftwerk liegt direkt an der deutsch-französischen Grenze.

    Atomkraftwerk Fessenheim: Zwei Verletzte nach Dampf-Austritt - SPIEGEL ONLINE
    "Wasserstoffperoxyd (H2O2, besser bekannt als Bleichmittel für die Haare, Sichwort: Superblondinen) sei in ein Reservoir eingeleitet worden und habe mit Wasser reagiert. Es sei kein radioaktiver Dampf ausgetreten."

    Das klingt nach einem Unfall wie im Chemieunterricht. Dafür ist aber die Feuerwehr mit erheblichem Tatütata angerückt.

    Aber wir werden sicher noch Genaueres erfahren.
  6. #6

    ...

    Zitat von Pandora0611 Beitrag anzeigen
    Fessenheim? ist das nicht Frankreichs modernstes AKW?
    Aber keine angst! Sollte Radioaktivität austreten, macht diese einen großen Bogen um Deutschland!
    Deutschland ist ja schließlich eine AKW-freie Zone.
    Merkel wird sicherlich nach diesem Zwischenfall zur "Überzeugung" kommen, daß alle noch laufenden AKWs in Deutschland bis zum 1.1.2013 stillgelegt werden müssen.
    Es ist Dampf ausgetreten. So what? Wenn woanders Menschen im Kohlekraftwerk zu Schaden gekommen (von denen jetzt nebenbei bemerkt über 20 neue gebaut werden, wegen dem Atomausstieg), kommt das erstens nicht in die Nachrichten und ist zweitens ebenfalls nicht interessant.
  7. #7

    Sicher

    Zitat von sachgerecht Beitrag anzeigen
    Nun ja die Gefährdung durch die AKW unserer verantwortungslosen Nachbarn ändert sich nicht durch unseren Atomausstieg, allerdings können uns aber die stillgelegten deutschen Schrottmeiler nicht mehr um die Ohren fliegen und das ist schon ein bisschen mehr Sicherheit.
    .
    Eben, je weniger dieser Schrottmeiler laufen, um so sicherer. In Frankreich wird die Anti-KKW-Bewegung in den letzten 2 Jahren immer stärker. Inzwischen sind dort 'force nucléaire -non merci'-Aufkleber immer häufiger zu sehen. Solche Beweise der systemimanent mangelnden Zuverlässigkeit dieser Technik mehreren sich in Frankreich in letzter Zeit, da viele Anlagen die ursprünglich geplante Laufzeit schon lange überschritten haben. Und kernkrafttechnische Anlagen altern aufgrund der Zerfallsprozesse im Zeitraffer. Aber deutsche KKWs sind ja bis mitte des nächsten Jahrzehnts oder sogar noch länger laut Frau Merkel sicher. ;-)
  8. #8

    Ogottogott...

    ...wir sind alle tot, der Putzfrau ist das Gebiss ins Klo gefallen...

    Spass beiseite, warum ist alles noch so interessant, solange es sich auch nur auf dem Betriebsgelände eines AKWs abspielt. Der Vorfall am sich ist ja schon sehr banal. Es gibt wohl in deutschen Universitäten täglich mehr verletzte Chemie-Studenten, die mit H2O2 spielen mussten als jetzt in Fessenheim.

    Andererseits, z.B. tötiche Arbeitsunfälle bei der Errichtung von Windkraftanlagen werden in den hiesigen Medien kaum erwähnt. Man stelle dich die Nachrichtenflut vor, in einem deutsche KKW würden so viele Mitarbeiter durch Arbeitsunfälle sterben.

    Nur so zum Nachdenken

    PS: es ist mir schon öfters passiert, dass Posts, welche sich mit der redaktionellen Sorgfalt von SPON befassen hier in diesem Forum nicht erscheinen. Ist dies schon jemand anders aufgefallen? Findet eine Zensur statt?
  9. #9

    Ich warte nur noch darauf, daß jemand über einen Windmühlenflügel stolpert. Dann dauert es nicht mehr lange bis zum Ausstieg aus der Windenergie.








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