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Frankreich-Umfrage: Hollande hängt Sarkozy ab

DPAEs sind nur noch wenige Tage bis zur Präsidentschaftswahl in Frankreich, und die Luft wird für Nicolas Sarkozy immer dünner. Der Elyseechef fiel laut der jüngsten Umfrage noch weiter hinter seinem sozialistischen Herausforderer Francois Hollande zurück.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...828321,00.html
  1. #20

    Zitat von shareman Beitrag anzeigen
    Das Gegenteil ist richtig - es sind die Linken, die nicht mit Geld umgehen können. Die vergessen, dass erst mal etwas erarbeitet werden muss, bevor es verteilt werden kann.
    Nö, isses nicht.
    Bevor z.b. in Griechenland 2009 Papandreou das Amt übernahm, war ein gewisser Karamanlis MP. Von 2004 an.

    Und er ist kein Sozialist.

    Genauso wie der Spanier Aznar, der von 1996 bis 2004 im Amt war.

    In beiden Fällen ist mir nicht bekannt, daß da der jeweilige Staatshaushalt saniert wurde.

    Aber leben Sie von mir aus weiter in Ihrem konservativen Luftschloss und träumen Sie weiter.
    Nur das Erwachen wird böse werden...
  2. #21

    Keine Ahnung von der Realitaet

    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Typen wie Hollande haben aber aus meiner Sicht ein Problem mit der Realität: Die französischen Firmen müssen auf dem Weltmarkt mithalten können, um den Lebensstandard zu halten oder zu verbessern.
    Die franzoesiche Wirtschaft leidet am frz Gesellschaftssystem. Alles ist in Paris konzentriert, und die Politik (rechts und links) mischt sich zu stark ein. Statt die Konkurrenzfaehigkeit zu staerken werden Dinosaurier geschaffen, und in den Chefetagen herrscht ein froehliches Durcheinander von Spitzenbeamten und ehem. Spitzenbeamten die alle die gleichen grandes écoles durchlaufen haben, eben Spezies, da kennt man sich. Was die deutsche Wirtschaft reaktionsfaehig macht, die mittleren reaktiven Unternehmen, werden nicht nur nicht gefoerdert, sondern bei Erfolg angekauft, und ihnen wird somit diese Reaktionsfaehigkeit genommen. Da reagiert Sarkozy so wie es Chirac oder Mitterand gemacht hat. Linke Politik = rechte Politik. Uebrigens, Sarkozy ist fuenf Jahre durch die Welt gereist um Rafales und Atomkraftwerke zu verkaufen, und keiner hat ihm eines auch nur real abgenommen (es laeuft noch ein Vorabkommen mit Indien). Da herrscht auch ein gewaltiger Realitaetsverlust.
    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Wenn große Teile der Bevölkerung 35 Stunden arbeitslos sind statt 40 Stunden zu arbeiten, hat niemand etwas davon.
    Freud'scher Fehler, 35 Std arbeitslos. Nach 5 Jahren Sarkozy haben wir 500.000 Vollzeitarbeitslose mehr, insgesamt ca 5 Mio Personen nicht, zeitweise oder unterbeschaeftigt, oder 'geparkt'.
    Die Sarkozy-Massnahmen zur Abschaffung der 35 Std-Woche, mit ihren Steuervorteilen fuer Unternehmen haben Milliarden gekostet. Bei Sarkozy laufen noch die Steuerverguenstigungen fuer die 35 Std und gleichzeitig die Steuerverguenstigungen gegen die 35 Std Woche, ein wahres Durcheinander. Staatsverschuldung nach 5 Jahren Sarkozy:+ 500
    Mrd
    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Wenn die Reichen aus dem Land flüchten, weil 75% Spitzensteuersatz kaum jemand zahlen will, hat der Staat weniger als zuvor.
    Da fluechtet keiner mehr, im Gegenteil. Mit allen Steuerverguenstigungen, die sie auch ausschoepft, zahlt die reichste Frau Frankreichs, Mme Bettencourt, die mal eben so locker 1 Milliarde an ihren Freund Barnier weitergereicht hat, % weniger Steuern als ihre Sekretaerin. Selbst die Steuervorzeigefluechtlinge wie zB Halliday sind nur aus der Schweiz nach Frankreich zurueckgekommen zur Behandlung in Krankenhaeusern (es geht doch nicht ueber diese vielgeschmaehte Securité Sociale).
    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Und ich würde lieber bis 67 arbeiten und danach eine vernünftige Rente bekommen als ab 60 Altersarmut zu genießen, weil der Staat mangels Einnahmen kaum mehr Renten zahlen kann.
    Sie duerfen in Frankreich auch bis 67 arbeiten kein Problem, aber ich bin gerade in meiner Rentenberechnung, und in Deutschland gibt es auch fuer Normalverdiener ohne grosse Ausfallzeiten sehr mangelhafte Renten, obwohl taeglich im Spon getrommelt wird dass die Einnahmen in Deutschland immer besser sprudeln bei der Spitzenkonjunktur und den wenigen Arbeitslosen. Wenn der Fortschritt in Deutschland daran gemessen wird dass es einer Mehrheit der Deutschen immer schlechter gehen muss 'damit es Deutschland besser geht', dann haben sie natuerlich recht. Das ist allerdings ihre ganz persoenliche Logik. Gott sei Dank blicken wir hier in Frankreich etwas besser durch. Frankreich geht es gut wenn es den Franzosen gutgeht.
  3. #22

    Dank Hollande

    Werden all die Unternehmen, Unternehmer-Familien, Multimillionäre die seit Wahlkampfbeginn den Info-Stand und die Zuzugs-Manager in Genf auf Trab halten......

    Mit den Umzugskarton antraben.

    Die Schweiz wird Hollande lieben ;-)
  4. #23

    Uninteressant!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind nur noch wenige Tage bis zur Präsidentschaftswahl in Frankreich, und die Luft wird für Nicolas Sarkozy immer dünner. Der Elyseechef fiel laut der jüngsten Umfrage noch weiter hinter seinem sozialistischen Herausforderer Francois Hollande zurück.

    Frankreich-Umfrage: Hollande hängt Sarkozy ab - SPIEGEL ONLINE
    Lieber SPON, nachdem Sie Herrn Wulff erfolgreich abgeschossen haben, vermisse ich jetzt eine entsprechende Berichterstattung über Herrn Gauck!

    Was macht und sagt dieser jetzt besser als jener?

    Was sagt er überhaupt?

    Zum Beispiel diesen Unsinn:
    Verfassungsklage: Gauck verärgert Kritiker der Euro-Politik - Deutschland - Politik - Handelsblatt

    Unser neuer BP zeigt wenig Respekt vor unseren Gerichten; er scheint sich anzumaßen, Urteile vorwegzunehmen,
    oder doch zumindest den Anschein von Kompetenz zu urteilen sich anzumaßen.

    Herr Pfarrer, machen Sie nur weiter so.
    Wir werden schon noch vergauckelt werden.

    Sarkozy und Fr-Wahlen sind doch da vergleichsweise uninteressant.
  5. #24

    Aber "Shareman": etwas differenzieren hat noch nie geschadet !

    Zitat von shareman Beitrag anzeigen
    Ihre Empörung in allen Ehren - aber es sind doch gerade die von Sozis reierten Staaten (bis vor kurzem GR oder Spanien) , die die höchsten Arbeitslosenzahlen haben- das solllte Ihnen mal zu denken geben!
    Zugegeben:
    Griechenland stürzte als Folge seiner hemmungslosen Schuldenpolitik ins Bodenlose. (Und war in die EU aufgenommen worden aufgrund gefälschter Bilanzen eines US-amerikanischen Instituts: Landsleute von Ihnen?)
    Die Krise in Spanien ist entstanden aufgrund eines Denkfehlers beim Kreieren des Euro. Das wissen Sie so gut wie alle. Aber: AUGEN ZU UND DURCH!
    Früher konnten Staaten ihre Währung auf- und abwerten, das geht jetzt nicht mehr, aber nicht der Euro wird geändert, sondern die Staaten bestraft.

    Blöde Frage:
    Wenn sich die Staaten jetzt zu Tode sparen und dadurch Hunderttausende von Arbeitsplätzen wegbrechen, bricht auch die Nachfrage in den EU-Staaten weg, was wiederum - evtl. auch in Nachbarstaaten Arbeitsplätze kostet.
    ERGO: bevor "Ihre" potentiellen Kinder verhungern, verhungern deren Eltern.
    Fazit: sich zu Tode zu sparen ist ein höchst unsinniges Dogma.
    Man muß auf beiden Seiten der Waage maßhalten.

    Und die Auswüchse der Finanzsparte politisch wieder in die Schranken verweisen.
    SIE verweisen auf die "Produktion" von Arbeitslosen durch "sozialistisch" geführte Staaten. Ist es in Ihren Augen also besser,
    möglichst viele Billigjobs zu schaffen, mit denen Menschen nicht in die Rente einzahlen können, ja: die Menschen ohne Zuzahlung des Staates nicht den nötwendigen Lebensunterhalt gewähren??
    Und das alles, damit die Wirtschaft des einen Staates mittels Dumpingpreisen andere Staaten derselben Staatengemeinschaft unterbieten kann ?
    Meinen Sie das so ?
    Ist dieses Leid, das Sie mit einer solchen Wirtschaftspolitik erzeugen,
    die Gewinne [die natürlich nicht den um ihren Lohn Betrogenen zufließen] an Geld und Macht wirklich wert?
    Und ist nicht die Differenz zwischen dem so erzeugten Dumpingpreis
    und dem "Real-Preis" das berüchtigte "Target 2", das die Handelspartner weiter in den Ruin treibt - und uns an vermutlich nicht eintreibbaren Schulden verzweifeln läßt?

    Da hat doch Ihre Logik zumindest einen leichten Knick.

    Im Übrigen: Auch CDU-Regierungen konnten es richten und mit Geld umgehen. Aber leider sind deren Mitglieder (Ludwig Erhardt z.B.) alle 2 Meter tiefer, und was nachgekommen ist, ist m.E. zum Grossteil ein Haufen PISA-Versager, dem gesunde Selbstzweifel anscheinend völlig abgehen.
  6. #25

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind nur noch wenige Tage bis zur Präsidentschaftswahl in Frankreich, und die Luft wird für Nicolas Sarkozy immer dünner. Der Elyseechef fiel laut der jüngsten Umfrage noch weiter hinter seinem sozialistischen Herausforderer Francois Hollande zurück.

    Frankreich-Umfrage: Hollande hängt Sarkozy ab - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe auch, dass Hollande gewinnt. Dann sollte endlich auch dem blindesten schwarz-gelben Politiker klar werden, dass einige Länder in der EU niemals sparen werden, dass Bürgschaften uns daher das Genick brechen werden, und der einzige gangbare Weg, um die Schuldenmacher zur Räson zu bringen, ist sie die Folgen ihres Handelns selber ausbaden zu lassen; dass nämlich solange die Zinsen steigen, bis sie freiwillig dem Euro den Rücken kehren.

    Dann können sie wieder selber Geld drucken und damit ihren Staatshaushalt "sanieren". Dies führt dann wie auch früher schon dazu, dass deren Währung massiv abwertet, was letztendlich auch ihrer Wettbewerbsfähigkeit zugute kommt.
  7. #26

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    Die franzoesiche Wirtschaft leidet am frz Gesellschaftssystem. Alles ist in Paris konzentriert, und die Politik (rechts und links) mischt sich zu stark ein. ...
    Das sehe ich genauso.

    Bei uns wurde die "Deutschland AG" vor ca. 10 Jahren abgeschafft. Frankreich hat immer noch sein altes Wirtschaftssystem aus den Zeiten des Kalten Krieges, das ist nicht mehr zeitgemaess.

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    Freud'scher Fehler, 35 Std arbeitslos. Nach 5 Jahren Sarkozy haben wir 500.000 Vollzeitarbeitslose mehr, insgesamt ca 5 Mio Personen nicht, zeitweise oder unterbeschaeftigt, oder 'geparkt'.
    Ich bin jetzt kein Sarkozy-Fan, aber Frankreichs Problem ist, dass die Krise von 2008/2009 noch nicht ueberwunden ist. Das liegt aber eher an den Verkrusteten Strukturen.

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    Da fluechtet keiner mehr, im Gegenteil. Mit allen Steuerverguenstigungen, die sie auch ausschoepft, zahlt die reichste Frau Frankreichs, Mme Bettencourt, die mal eben so locker 1 Milliarde an ihren Freund Barnier weitergereicht hat, % weniger Steuern als ihre Sekretaerin. Selbst die Steuervorzeigefluechtlinge wie zB Halliday sind nur aus der Schweiz nach Frankreich zurueckgekommen zur Behandlung in Krankenhaeusern (es geht doch nicht ueber diese vielgeschmaehte Securité Sociale).
    Uns bei 75% Spitzensteuersatz wird das besser?

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    Wenn der Fortschritt in Deutschland daran gemessen wird dass es einer Mehrheit der Deutschen immer schlechter gehen muss 'damit es Deutschland besser geht', dann haben sie natuerlich recht. Das ist allerdings ihre ganz persoenliche Logik. Gott sei Dank blicken wir hier in Frankreich etwas besser durch. Frankreich geht es gut wenn es den Franzosen gutgeht.
    Deutschland steht wirtschaftlich viel besser da als Frankreich, die Arbeitslosigkeit ist z.B. niedriger, vor allem bei den Jungen Menschen. Dadurch ist auch das Durchsschnittseinkommen hoeher.
    Ausserdem hat Deutschland hoeheres Wachstum, und laut Prognosen bleibt es die naechsten Jahre so. Die Schere oeffnet sich also.

    Nichts gegen Frankreich per se, aber wirtschaftlich steht ihr halt schlecht da und wenn ihr so weitermacht, dann wird es schlimmer. In Deutschland gibt es natuerlich auch einiges zu verbessern, aber da ist das Fundament schon besser
  8. #27

    Sie rudern gewaltig

    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Nichts gegen Frankreich per se, aber wirtschaftlich steht ihr halt schlecht da und wenn ihr so weitermacht, dann wird es schlimmer. In Deutschland gibt es natuerlich auch einiges zu verbessern, aber da ist das Fundament schon besser
    weit weg vom Ufer und im Dunkeln.

    Erst verteufeln Sie den Kandidaten Mr. Hollande als linken Spinner, nun wird es auch nichts, wenn Sakky weiterregiert und am Ende ist Deutschland sowieso besser als Frankreich, na bravo.

    Schön jedenfalls, daß Sie damit fundierte Postings aus F. erzeugen. Dafür (beiden) meinen Dank!
  9. #28

    So wie man sich bettet so liegt man

    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Bei uns wurde die "Deutschland AG" vor ca. 10 Jahren abgeschafft. Frankreich hat immer noch sein altes Wirtschaftssystem aus den Zeiten des Kalten Krieges, das ist nicht mehr zeitgemaess.
    Wenn Sie die Agenda meine, da hat Deutschland nichts anderes gemacht als 'abgewertet'. Da es die DM nihct mehr gab, wurden die Sozialleistungen stark verringert. Ansonsten hat sich die Politik in D (Ausnahme zB VW aber nachkriegsbedingt) nie stark in die Wirtschaft eingemischt. Schlicht es gab nie ein Planungsministerium oder eine staatliche Steuerung (nach dem 2. Weltkrieg durch de Gaulle bis heute) wie in F.
    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt kein Sarkozy-Fan, aber Frankreichs Problem ist, dass die Krise von 2008/2009 noch nicht ueberwunden ist. Das liegt aber eher an den Verkrusteten Strukturen.
    Werfe ich Sarkozy auch vor, er hat statt die verkrusteten Strukturen zu brechen noch neue geschaffen. zB war das Bankenproblem DEXIA, ein von Sarkozy geschaffenes Problem. (Zusammenschluss von Banken, und der verantwortliche 'Beamte' wurde dann spaeter deren Direktor.
    Oder Sarkozy wollte mit Gesetzesaenderungen nachhelfen dass die Franzosen den glorreichen amerikanischen Weg gehen und leicht Hypotheken aufnehmen konnten, da kam die Subprimekrise und Srko hat eine Kehrtwendung um 180° hingelegt
    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Uns bei 75% Spitzensteuersatz wird das besser?
    ad 1. Spitzensteuersaetze waren frueher, und das in allen Staaten wesentlich hoeher
    ad 2. Hollande sprach davon dass es den Anteil von Einkommen ueber 1 Mill betrifft.
    ad 3. Wenn das ein Ehepaar betrifft, sind das bereits 2 Millionen, bei einem Ehepaar mit 2 Kindern 3 Millionen (Anteile der Parts). Ausserdem gibt es jede Menge von Abschreibungen.
    ad 4. Hollande selbst hat das als Wahlkampfversprechen relativiert.
    Kurzum unter Sarkozy hat eine reiche Minoritaet (Steuerschild, usw doch sehr hemmungslos profitiert, waehrend die Steuerbelastung fuer die breite Mehrheit gewachsen ist. Ausserdem 'rauscht' die Wirtschaft nicht wenn oben steurlich entlastet wird, wer auswandern wollte hat dies seit langem getan.
    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Deutschland steht wirtschaftlich viel besser da als Frankreich, die Arbeitslosigkeit ist z.B. niedriger, vor allem bei den Jungen Menschen. Dadurch ist auch das Durchsschnittseinkommen hoeher.
    Ausserdem hat Deutschland hoeheres Wachstum, und laut Prognosen bleibt es die naechsten Jahre so. Die Schere oeffnet sich also.
    Deutschland strebt da leider Frankreich nach, Es gab noch nie so viele (25%) die so weit vom Durschschnittsverdienst entfernt waren, Zeitarbeit, Firmenvertraege usw. Deutschland hat bei Juengeren eine geringere Arbeitslosigkeit (siehe Ausbildungssystem, aber auch Bevoelkerungswachstum). Die Prognosen behalte Sie fuer sich, wenn die Nachfrage in Suedeuropa wegbricht, wenn Deutschland fuer den Euro zahlen muss, sieht es anders aus. Wenn man posaunt 'Deutschland geht es gut' stelle ich bei Besuche fest, dass es den 'Deutschen' nun gar nicht gut geht.
    Was die Lebensqualitaet angeht, oeffnet sich da keine Schere, ich bin fuer mich gesprochen heilfroh heute in F zu leben.
  10. #29

    So wie man sich bettet so liegt man

    Zitat von BabelHuber Beitrag anzeigen
    Nichts gegen Frankreich per se, aber wirtschaftlich steht ihr halt schlecht da und wenn ihr so weitermacht, dann wird es schlimmer. In Deutschland gibt es natuerlich auch einiges zu verbessern, aber da ist das Fundament schon besser
    Das Ganze ist ein Problem der Strukturen, aber ob das System auf das Deutschland zur Zeit aufbaut, sozial und wirtschaftspolitisch, auf Dauer dem franzoesischen ueberlegen ist? Lassen Sie mal Solar und Auto wegbrechen, dann sieht es anders aus. Was eindeutig ein Vorteil Ds ist, ist die Reaktivitaet seiner mittelstaendischen Unternehmen. Oder die Bildung und Ausbildung, aber lt Pisa geht's da auch bergab.


    Fazit zu Sarkozy:
    Wenn heute Hilferufe auf der Place de la Concorde gellen 'Aidez moi' (Helft mir), die Bewirken sollen dass der Buerger Sarkozy waehlt, so hat dieser jedoch nicht vergessen dass einst derselbe Sarkozy sagte 'Casse toi pauv' con (Hau ab du alter Arsch).


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