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Frankreich: Sarkozy bestreitet Spendendeal mit Gaddafi
REUTERS"Dieses Dokument ist eine grobe Fälschung": Knapp eine Woche vor der Stichwahl in Frankreich bringt eine angebliche "Grundsatzvereinbarung" den Präsidenten in Bedrängnis. Sarkozy wehrt sich nun juristisch gegen Vorwürfe, Gaddafi habe seinen Wahlkampf 2007 mit 50 Millionen Euro unterstützt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830687,00.html
- #1 30.04.2012 19:28 von
Ca suffit
Sarkozy steckt bis zum Hals in allen moeglichen Skandalen:
1995 bei der Finanzierung des Wahlkampfes von Balladur war Sarkozy sicherlich eingeweiht in die Geschaefte der Marine mit Pakistan, Clearstream, Heine, und immer wieder Adressen in Luxemburg.
Dazu kommen die ganzen Geldkoffer von Francafrique. Kein Wunder dass Sarkozy bestimmte Praesidenten unterstuetzt, Congo, Gabun und andere schicken fleissig Geldkoffer. Und was noch besser ist, Sarkozy hat auch schon mal einen Minister ausgewechselt weil der afrikanischen Potentaten nicht passte.
Kein Skandal um Geld ohne Sarkozy, selbstverstaendlich spielt er auch eine Rolle im Bettoncourt-Skandal.
Da wundert es nicht dass auch ein Spendendeal mit Gadaffi hochkommt. War ja angekuendigt von Gadaffis Sohn, den Sarkzoy jetzt ploetzlich als unglaubwuerdig bezeichnet. Der Zeitpunkt der Veroeffentlichung ist zwar nicht zufaellig, aber es ueberrascht auch niemanden. Die Dementis von einstigen Gadaffi-Vertrauten, die jetzt in Katar oder selbst in Paris sitzen sind da nicht sehr glaubhaft. Immerhin kam ja Takiedinne noch nach Beginn des Libyenfeldzugs 2011 mit einem Geldkoffer aus Tripolis in Le Bourget an.
Ueberhaupt ist der Elysée seit Mitterand, auch unter Chirac und jetzt aber besonders unter Sarkozy zu einem Treffpunkt einer halbseidenen Gesellschaft verkommen. Von Gaubert, ueber Barzine, ueber Bourgi und Takiedinne, alle haben Koffer mit Geld ins Elysée geschleppt, Sarkzoy hat Vertrauensleute und Geschaeftspartner wie Alexandre Djourhi, einen Selfmademan der vom Kleinkriminellen im Vorstadtmilieu der Seine-St Denis zum Vertrauten des Praesidenten aufstieg.
So, und morgen will Sarkozy das Fest der 'redlichen Arbeit' feiern, fuer all die die mit harter, ehrlicher Arbeit ihr Geld verdienen. Da kann er ja seine ganze Clique mitnehmen, vielleich auch noch mit Ex-Minister Woerth, und die alle dem staunden Volk praesentieren und erklaeren welch muehevolle Arbeit es ist mit dem Schleppen von Geldkoffern (sogenannte Pilotenkoffer eignen sich besonders) und Provisionen aus Waffengeschaeften sein Geld zu verdienen. Ach, ich haette beinahe Tapie vergessen, wofuer der hunderte von Millionen bekam, darueber raetselt man noch. - #2 30.04.2012 19:35 von
- #3 30.04.2012 19:51 von
Sein...
...Auftreten hilft da auch nicht gerade und die Teile des Puzzles fügen sich zu einem ziemlich eindeutigen Bild zusammen.
Man kann den Franzosen wirklich nur einen Wahlsieg Hollandes wünschen. Politisch wird der entgegen der Panikmache einschlägiger Presseerzeugnisse zwar auch nicht viel ändern, aber immerhin scheint bei ihm noch ein Rest persönlicher Integrität vorhanden zu sein. - #4 30.04.2012 20:30 von
Diese Geschichte wird ihm politisch das Genick brechen. Sie führt dazu, dass potentielle Wähler am Sonntag zuhause bleiben, während Hollandes Leute stärker motiviert und mobilisiert werden. http://lostineurope.posterous.com/adieu-sarko
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