...macht nix - Deutschland zahlt auch den Franzosen die Rente ab 55...ist kein Problem..arbeiten wir halt noch ein bißerl länger...machen wir doch gern für unsere franz. Freunde.
AFPFrankreich muss sich auf ein weiteres Jahr der Stagnation einstellen: Premier Ayrault räumt ein, dass das Wachstum für 2013 wohl geringer ausfällt als erwartet. Die schwache Konjunktur belastet das Ansehen von Präsident Hollande.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...852406,00.html
...macht nix - Deutschland zahlt auch den Franzosen die Rente ab 55...ist kein Problem..arbeiten wir halt noch ein bißerl länger...machen wir doch gern für unsere franz. Freunde.
ist doch egal. Frankreich ist dafür ein Vorbild in Sachen Mindestlohn und Renteneintrittsalter. Aus Deutschland, dem Hort der sozialen Kälte und der unanständig weit geöffneten Einkommensschere, schauen wir da nur ehrfürchtig und ein bisschen neidisch hinüber. Immerhin müssen die französischen Arbeitslosen nicht zu Dumping-Löhnen schuften.
Von Hollande lernen, heisst siegen lernen, liebe SPD - darum:
"Nahles for Kanzlerkandidat"!
Wie überraschend doch die wirtschaftliche Entwicklung. Wenn Herr Hollande Maßnahmen für Aufbau Arbeitsplätze etc. vorschlagen würde, dann hätte er ein Problem mit dem Volk. Dazu zählen auch der rigide Kündigungsschutz und der ganze Arbeitsmarkt. Das hier etwas nicht passt, dass kann man gut an der hohen Jugendarbeitslosigkeit sehen. Wir hatten ein Werk in Frankreich, wir konnten es nicht schließen, obwohl es 5 Jahre lang nur Verluste machte und dann das ganze Konzernunternehmen gefährdete. Zu teuer die Sozialpläne. Frankreich entwickelt sich eher Richtung Süden, aber Hollande wird in 3 Jahren zum Schröder mutieren.
Wachsen tut die Wirtschaft ja trotzdem, und das Wachstum kommt doch bei den meisten Leuten eh nicht an. Im Gegenteil. Vieles wird teurer oder die Qualität wird schlechter, man geht später in Rente, arbeitet länger in zunehmend unsichereren Verhältnissen, man soll 1000 zusätzliche Versicherungen abschließen um Leistungen zu erhalten die bis lang normal waren. Es lebe der Fortschritt...
Frankreich lebt wieder in einer sozialromantischen Traumwelt und wird die Quittung dafür bekommen. Die direkten Auswirkungen von Hollande werden die Franzosen allerdings erst in 2 bis 3 Jahren spüren, insbesondere durch eine höhere Staatsverschuldung, eine rekordverdächtige Jugendarbeitslosigkeit und einen völlig aufgeblähten Staatsapparat.
Wer die Kündigungsschutzgesetze derart übertrieben auslegt, dass eine betriebsbedingt notwendige Kündigung zwangsweise zu horrenden Abfindungszahlungen führt, der sorgt dafür, dass zwar relativ wenig Mitarbeiter gekündigt, aber noch deutlich weniger Menschen eingestellt werden. Hollande hat bis heute nicht verstanden, dass ein nicht geschaffener Arbeitsplatz eben auch verlorener Arbeitsplatz ist.
Wer den Binnenmarkt durch Staatsschulden finanziert, der schliesst die Augen vor der Realität. Damit wird nur eine Wirtschaftsleistung generiert, die eigentlich gar nicht vorhanden ist und immer dann schlagartig verschwindet, wenn die Kohle knapp wird. Dann bleibt den Sozialisten nichts anderes übrig, als vom "Kaputtsparen" zu lamentieren!
Wer die Jugendarbeitslosigkeit durch staatlich geförderte Ausbildungsprogramme verringert, der schafft bestens ausgebildete junge Menschen, die der Arbeitsmarkt später nicht benötigt. Hollande wird eine verlorene Generation schaffen.
Wer einen gesetzlichen Mindestlohn einführt, der sorgt für einen Ersatz von Jobs für gering qualifizierte durch Automatisierung und die Verlagerung ins Ausland. So muss dann niemand für kleines Geld arbeiten, nur weil er weder Schul- noch Ausbildung genossen hat. Ob das die Franzosen glücklich machen wird, werden wir in 3 Jahren sehen.
Immerhin schafft das Jobs in Deutschland und damit können wir dann ja die französischen Staatschulden subventionieren.
Weiter so, Hollande. Wir lieben dich!
Wirtschaftliche Aspekte wie die von France hängen ganz bestimmt nicht an Holland, da sind die Präsidenten davor verantwortlich. Und jetzt gleich schon schnell mit auf ein paar Schlagworten getragen von Neid drauf hauen, auf die Franzosen.
Die Probleme bei denen liegen nicht auf dem Rentenalter von 55, das hier immer wieder so schön angeführt wird. Die müssen auch eine Mindestzahl an Jahren absitzen bevor sie das dürfen. USW
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