Der bewaffnete Kampf ist beendet worden, wie Spon schreibt. Anscheinend setzt die Polizei ihn doch noch fort. So perpetuiert sich Haß und Feinschaft. Die Ausdrucksweise "hochrangige Kämpferin" spricht auch für sich.
Der französischen Polizei ist nach Angaben der spanischen Regierung ein Schlag gegen die Eta gelungen: Nahe Lyon wurden die hochrangige Kämpferin Izaskun Lesaka sowie ein weiteres Mitglied der baskischen Untergrundorganisation festgenommen. Beide sollen bewaffnet gewesen sein.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-863849.html
Der bewaffnete Kampf ist beendet worden, wie Spon schreibt. Anscheinend setzt die Polizei ihn doch noch fort. So perpetuiert sich Haß und Feinschaft. Die Ausdrucksweise "hochrangige Kämpferin" spricht auch für sich.
Nur weil die ETA vermutlich den bewaffneten Kampf beendet hat (Die letzten Male haben sie genutzt um sich in Ruhe neu zu bewaffnen und neue Kämpfer auszubilden!), sind die gebangenen Straftaten doch nicht ungeschehen.
Einen Vergewaltiger lässt man doch auch nicht ungeschoren nur weil er verspricht es nicht noch einmal zu tun!
Außerdem ist das Tragen von illegalen, nichtregistrierten Waffen in Frankreich eine neue zusätzliche Straftat für die man verhaftet werden!
Natürlich sind die ETA-Mitglieder immer noch verantwortlich für ihre Straftaten und dürfen dafür vor Gericht gestellt werden. Irgendwann in irgendeiner Zukunft sollte man aber auch die baskischen Regionen darüber abstimmen lassen, ob sie unabhängig werden wollen. Ähnlich wie in zwei Jahren in Schottland
Erstens sind die Basken nicht nur in Spanien. Zweitens: In Großbritannien ist sicherlich auch eine Mehrheit gegen so ein Referendum. So what? Es geht hier um Autonomie und das Recht auf Selbstbestimmung eines Volkes, das zwangsweise und blutig in ein anderes Reich einverleibt wurde. Die Britten gehen seit dem zweiten Weltkrieg mit diesem Thema, wie ich finde, sehr vorbildlich um. Wäre es nicht so, würde es das weltumspannende British Empire heute noch geben. Stattdessen hat man es Schritt für Schritt und weitestgehend friedlich aufgelöst. Das die Schotten nun auch über seine Unabhängigkeit abstimmen darf, ist nur folgerichtig. Und die Basken? Auch sie sollen darüber abstimmen dürfen, wenn es eine Mehrheit der Menschen in ihrer Region so wollen. Genau so wie die Kurden oder meinetwegen die Bayern, wenn es dort genug menschen wollen. Es gibt kulturelle, geschichtliche und wirtschaftliche Argumente dafür, warum so eine Region einen eigenen Staat haben bilden darf. Und keine Sorge, die Welt würde davon nicht zusammenbrechen. Im Gegenteil. Sie würde friedlicher werden
Theoretisch ja, und umgekehrt. Basken im restlichen Spanien könnten ebenfalls ins Baskenland zurückkehren, um das Votum positiv zu beeinflussen. Genau so wird es jedenfalls in Schottland gehandhabt. Wer in Schottland wohnt, darf abstimmen. Schotten im restlichen Königreich nicht. Finde ich eine sinnvolle und faire Lösung. Wer will, und sich die Mühen dafür auf sich nehmen will, dafür natürlich vorher umziehen. So lange all das die freiwillig Entscheidung des Einzelnen ist.