Wie kann eine Partei, die 20% in den Umfragen erzielt, keine 500 Unterschriften zusammenbekommen? Oder müssen in allen 30 Departements 500 Unterschriften gesammelt werden, also ingesamt 15.000?
Nicolas Sarkozys Chancen auf eine erneute Präsidentschaft steigen. Grund ist eine Besonderheit des französischen Wahlrechts: Bekommt die Rechtsextreme Marine Le Pen nicht genug Unterschriften zusammen, dürften dem Amtsinhaber Millionen Stimmen zufallen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...813456,00.html
Wie kann eine Partei, die 20% in den Umfragen erzielt, keine 500 Unterschriften zusammenbekommen? Oder müssen in allen 30 Departements 500 Unterschriften gesammelt werden, also ingesamt 15.000?
Sowas sagen doch nur deutsche Nazis. Oder ist die Welt etwa doch differnzierter, als uns die Medien einreden wollen?Zum Wochenende wetterte Innenminister Claude Guéant gegen die Linken und bekräftigte, dass "nicht alle Zivilisationen denselben Wert haben".
Und das Wahlrecht ist in Frankreich, der Wiege der bürgerlichen Gesellschaft in Europa doch lupenrein demokratisch. Nicht-Demokraten gibts doch nur in Weißrußland. Oder?
Ich glaube, Sie haben den Artikel nicht ganz verstanden. Es reicht nicht, einfach 500 Unterschriften zusammen zu bekommen. Vielmehr muss man 500 Unterschriften von Mandatsträgern (Stadträten, Regierungspräfekten, Bürgermeistern,...) sammeln. Dies führt dazu, dass die Kandidaten von kleineren Partein (egal ob links oder rechts) auf Unterstützer von den großen Parteien angewiesen sind, da sie selbst keine 500 Mandatsträger haben.
So sind die Heuchler.Bei Putin spuckt man dann große Töne aber wenn solche Tricks einem nutzen dann feixt man sich einen.
Demokratie ist schon ok aber nur wenn die "richtigen" Parteien gewinnen.
Es wäre schön gewesen, wenn zu Beginn des Artikels eine klare Erläuterung käme, welche Stimmen von wem benötigt werden. Hinweise hierzu (s.u.) sind über acht Absätze verteilt und man muss sich das Verfahren schon sehr zusammenpuzzeln - und selbst dann entsteht kein klares Bild.
Erst erfährt man, dass Stimmen benötigt werden, aber nicht von wem:
Dann werden Adressaten genannt, ohne zu klären, welche Funktion diese bei der Prozedur haben:
Dann wird noch einmal so formuliert, dass man verstehen muss, dass die Unterschriften von Hans und Franz, entschuldigung, Jaques und Francois ausreichen:
Zumindest wird noch eine örtlich limitierende Komponente erwähnt:
Dann werden verschiedene Rollenbezeichnungen der Stimmengeber genannt:
Immerhin wird es im achten Absatz mal etwas näher definiert, wer gemeint sein könnte:
Sorry, aber ich glaube sie haben das frz Wahlrecht nicht ganz verstanden. Natürlich würde im 1. Wahlgang Nikolas S. höher abschneiden, das ändert aber nichts an der Prognose des 2. Wahlgangs, bei dem es eine Stichwahl zwischen den 2 Bestplatzierten gibt, und da liegt derzeit Hollande meilenweit voraus.
Bitte versauern Sie mir nicht meinen Abend, nach 5 Jahren Sarko ist die Laune hier in Frankreich echt im Keller. Massif.
Doc