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Frankreich: Hollandes Sozialisten stoppen Sarkozy-Reformen

REUTERSDie Sozialisten haben mit ihrer Mehrheit in der Nationalversammlung gegen mehrere Reformprojekte des früheren Staatschefs Sarkozy gestimmt. Der neue Präsident Hollande lässt auch die Rolle Frankreichs in der Nato überprüfen - sein Vorgänger hatte die Rückkehr in das Militärbündnis beschlossen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...845306,00.html
  1. #1

    Verschuldungsstaat

    ... und wieder ein Land, dass sich mit schnellem Schritt auf den Weg Richtung Rettungsschirm begibt.
    Es gibt nur ein Problem: Bald gibt es niemanden mehr, der diesen Schirm noch halten kann.
  2. #2

    Toll sowas!

    Ein Politiker der das macht wofür die Mehrheit ihm gewählt haben.

    Der Mann gefällt mir immer mehr!
  3. #3

    Hollande

    und desssen Partei hat etwas versprochen und sie versuchen ihre Wahlversprchen umzusetzen. Scheinbar gibt es noch Politiker, die versuchen nicht nur ihre Fähnchen nach dem Wind zu richten nachdem sie gewählt wurden.
    Was übrigens auffällt ist, dass die in dem Artikel genannten Maßnahmen nur zu Mehreinnahmen beim Staat führen (z.B.Rücknahme von Steuererleichterungen für Normalbürger!!; Erhöhungen für sehr gut verdienende Bürger usw.), was sich normalerweise positiv auf den Schuldenstand eines Landes auswirkt.
    Abr wahrscheinlich passiert das, was jeden Staat trifft, der "normal" versucht zu arbeiten: wenn man der Elite in die Tasche greifen will wird diese sich dem Zugriff entziehen und im Zweifel eher Land- und Steuerflucht betreiben.
  4. #4

    Zitat von harald1234 Beitrag anzeigen
    und desssen Partei hat etwas versprochen und sie versuchen ihre Wahlversprchen umzusetzen. Scheinbar gibt es noch Politiker, die versuchen nicht nur ihre Fähnchen nach dem Wind zu richten nachdem sie gewählt wurden.
    Auch wenn es der harte Wind der Realität ist. Dumm nur dass er letztlich jeden wegbläst.
    Zitat von harald1234 Beitrag anzeigen
    Was übrigens auffällt ist, dass die in dem Artikel genannten Maßnahmen nur zu Mehreinnahmen beim Staat führen (z.B.Rücknahme von Steuererleichterungen für Normalbürger!!; Erhöhungen für sehr gut verdienende Bürger usw.), was sich normalerweise positiv auf den Schuldenstand eines Landes auswirkt.
    Dann hoffen wir mal das es all die Normalbürger die deswegen jetzt nicht weniger Überstunden sondern nur weniger davon haben auch so freut
  5. #5

    Die Sozialisten

    Der Satz gefällt mir: "Ein Politiker, der das macht, wofür die Mehrheit ihm gewählt haben."
    Die Mehrheit wählt immer den, der am meisten verspricht - das war so und wird so bleiben. Zu sehen auch in Deutschland. Um die Versprechen dann einzuhalten, werden wieder Schulden „bis zum geht nicht mehr“ gemacht.
    Dann müssen es wieder die anderen, solche wie in Frankreich Sarkozy, richten und werden dafür verdammt. Es wird schön nach dem Motto gelebt: „Sparen, gerne aber ohne mich“!
  6. #6

    Zitat von Anna-Maria-49 Beitrag anzeigen
    Der Satz gefällt mir: "Ein Politiker, der das macht, wofür die Mehrheit ihm gewählt haben."
    Die Mehrheit wählt immer den, der am meisten verspricht - das war so und wird so bleiben. Zu sehen auch in Deutschland. Um die Versprechen dann einzuhalten, werden wieder Schulden „bis zum geht nicht mehr“ gemacht.
    Dann müssen es wieder die anderen, solche wie in Frankreich Sarkozy, richten und werden dafür verdammt. Es wird schön nach dem Motto gelebt: „Sparen, gerne aber ohne mich“!
    Der Artikel beschreibt, wie die Sozialisten in Frankreich die Prioritäten änderen, weniger Mehrwerststeuer, ja, aber dafür gibts Mehreinnahmen durch Wegfall der Befreiung auf Überstunden, einer ausserordentlichen Vermögenssteuer und einer allgemeine Vermögenssteuerreform .. dann wird noch die Rolle der Nato thematisiert, sicher auch aus Kostengründen..alles ohne konkrete Zahlen .. wo mach ihr Betrag hier einen Sinn?
  7. #7

    Zitat von derpolokolop Beitrag anzeigen
    Ein Politiker der das macht wofür die Mehrheit ihm gewählt haben.

    Der Mann gefällt mir immer mehr!
    Woher kennen Sie die Beweggründe der Wähler in Frankreich? So eine Wahl ist immer ein Gemenge aus Emotionen, Personen und auch ein paar politischen Grundsätzen. Ich glaube ich liege nicht falsch, wenn ich behaupte, das Gesetz zu Nichtbesteuerung der Überstunden, kaum einen Wähler in den Kabinen umgetrieben hat.

    Übrigens dachte auch Frau Merkel, sie hätte eine Mehrheit hinter sich um die Atomkraftwerke wieder länger laufen zu lassen,, nur weil sie gewählt wurde.
  8. #8

    Zitat von Anna-Maria-49 Beitrag anzeigen
    Der Satz gefällt mir: "Ein Politiker, der das macht, wofür die Mehrheit ihm gewählt haben."
    Die Mehrheit wählt immer den, der am meisten verspricht - das war so und wird so bleiben. Zu sehen auch in Deutschland. Um die Versprechen dann einzuhalten, werden wieder Schulden „bis zum geht nicht mehr“ gemacht.
    Dann müssen es wieder die anderen, solche wie in Frankreich Sarkozy, richten und werden dafür verdammt. Es wird schön nach dem Motto gelebt: „Sparen, gerne aber ohne mich“!
    Wenn Sie eine Partei vorziehen, die nach der Wahl sämtlichen Vorwahlaussagen zuwiderhandelt, und die ausschliesslich gegen die Interessen ihrer Wähler und gegen die Interessen der grossen Bevölkerungsmehrheit regiert, um den Finanzmärkten dienstbar zu sein, und um von Scherl und Hugenberg... wollte sagen: von Bertelsmann und Springer gelobt zu werden, dann haben Sie es hierzulande ja leicht: Sie brauchen nur die verschröderte S(eeheimer)PD zu wählen. Viel Vergnügen dabei - aber unsereins wird hier doch allein schon deshalb die LINKE wählen müssen, weil es halt keine sozialistisch-sozialdemokratische Partei (mehr?) gibt. Gäbe es ein Gegenstück zur PS: man müsste immerhin ins Nachdenken kommen.
  9. #9

    Meine Meinung

    Der Herr Hollande und seine Partei setzt um was vor der Wahl versprochen wurde. So weit so gut finde ich, ob nun alles was jetzt auf dem Prüfstand steht sich auch real durchsetzen lässt ist fraglich.
    Soweit ich den Text verstanden habe werden alle Bürger, Banken und Firmen gemeinsam belastet. Die Reichen müssen ihren Beitrag leisten und der einfache AN müssen weiter Steuern auf ihre Überstunden leisten. Bei uns Normalität.
    Was Frankreich in der NATO will konnte sich mir nicht erschließen, sie sind die ganzen Jahre als Einzelgänger gut gefahren und eine permanente Bedrohung existiert auch nicht.
    Insgesamt halte ich die Beschlüsse für richtig.








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