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Frankreich: Hollande will Reichensteuer verwässern

AFPEs war ein zentrales Wahlkampfversprechen - doch nun nimmt es François Hollande mit der geplanten Steuer für reiche Franzosen offenbar nicht mehr so ernst. Laut "Le Figaro" soll die Regelung abgeschwächt werden. Die Regierung in Paris erklärte, man diskutiere derzeit "Szenarien".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...854427,00.html
  1. #1

    Wahlversprechen pffffffffff

    Es ist wie immer, erst wird versprochen, dann gebrochen.
    Die SPD versucht schlauer zu sein. Sie suggeriert das sie gegen ein Steuerabkommen mit der Schweiz ist. Sie suggeriert, das Steuerstraftäter verfolgt werden sollten und sie suggeriert das sie erbarmungslos gegen diese Verbrechen vorgehen würde.
    Und was sind die Wahlversprechen? Gar keine. Später werden sie sagen, das sie nichts versprochen haben. Die SPD muß sich klar, deutlich und verbindlich ausdrücken, oh entschuldigung, das geht ja gar nicht.
    Unsere "demokratischen" Wahlen verkommen zur Farce, ähnlich den amerikanischen.
  2. #2

    Tja, liebe Sozialistenfreunde

    Willkommen in der Wirklichkeit! Verwunderlich ist eigentlich nur, daß viele Wähler die üblichen bla-bla Wahlversprechen noch glauben!
  3. #3

    Leistung muss sich lohnen?

    Es wäre bedauerlich, wenn Hollande nun die Reichensteuer verwässern würde. Denn der Zweck der Reichensteuer ist weniger die Erhöhung der Staatseinnahmen, sondern vielmehr die klare Signalsetzung, dass die Gesellschaft es nicht duldet, wenn einzelne Bürger unverhältnismäsig viel verdienen. Denn diesen Einkünften kann keine eigene Leistung gegenüberstehen. Vielmehr handelt es sich um überproportionale Einkünfte, die nur aufgrund von Macht- und Seilschaftspositionen einkassiert werden können.

    Und sollten die 3.000 betroffenen "Leistungsträger" Frankreich verlassen, so würde man verwundert feststellen, dass das Leben trotzdem weitergeht und es genug wirklich leistungsbereite und leistungsfähige Menschen gibt, die keine Lust haben, auf Kosten anderer zu leben.
  4. #4

    Waren die Wahlkampfversprechen von Hollande nur ein 'schlechter Scherz', um Sarkozy

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es war ein zentrales Wahlkampfversprechen - doch nun nimmt es François Hollande mit der geplanten Steuer für reiche Franzosen offenbar nicht mehr so ernst. Laut "Le Figaro" soll die Regelung abgeschwächt werden. Die Regierung in Paris erklärte, man diskutiere derzeit "Szenarien".

    Frankreich: Hollande will Reichensteuer verwässern - SPIEGEL ONLINE
    hinauszukegeln? Schon spricht man über eine Verwässerung dieser angekündigten Steuererhebung.
    Wo ist die Vollmundigkeit des Sozialisten geblieben, alles anders zu machen als der ungeliebte Sarkozy. Oder läuft er bald Gefahr, als Sprücheklopfer auf der gleichen Halde zu landen wie der Vorgänger. Mit seinen Frauengeschichten hat er ohnehin schon gleichgezogen. Bald jagen ihn die Gallier und suchen sich einen anderen Kandidaten.
  5. #5

    So schnell landen Wahlversprechen in der Tonne...

    Hoffentlich genehmigt er keine Laufzeitverlängerung für Fessenheim, das können die Deutschen nicht ertragen.
  6. #6

    Somit ist das Einzige, was...

    ...der Mann bislang geschafft hat die Position von Merkel zu schwächen. Die Franzosen werden noch verstehen, dass das auch ihnen schadet.
  7. #7

    Fehlt ihm nur noch der Friedensnobelpreis

    dann können er und Obama auf Augenhöhe Ideen austauschen. Die Deutsche Berichterstattung würde eine solche "Gut Gemeint-Konferenz" sicher gerne und wohlwollend begleiten.
  8. #8

    Schönwetter-Sozialisten wie Hollande ...

    ... sind auf lange Sicht die besten Wahlhelfer für die Konservativen.
  9. #9

    Wir sehen zwar alle denselben Himmel,

    Zitat von Zaphod Beitrag anzeigen
    Es wäre bedauerlich, wenn Hollande nun die Reichensteuer verwässern würde. Denn der Zweck der Reichensteuer ist weniger die Erhöhung der Staatseinnahmen, sondern vielmehr die klare Signalsetzung, dass die Gesellschaft es nicht duldet, wenn einzelne Bürger unverhältnismäsig viel verdienen. Denn diesen Einkünften kann keine eigene Leistung gegenüberstehen. Vielmehr handelt es sich um überproportionale Einkünfte, die nur aufgrund von Macht- und Seilschaftspositionen einkassiert werden können.

    Und sollten die 3.000 betroffenen "Leistungsträger" Frankreich verlassen, so würde man verwundert feststellen, dass das Leben trotzdem weitergeht und es genug wirklich leistungsbereite und leistungsfähige Menschen gibt, die keine Lust haben, auf Kosten anderer zu leben.
    Haben aber nicht den gleichen Horizont!

    Sie vergessen völlig, was mit einem Land geschähe, wenn die 3000 reichsten (nicht die mit dem höchsten Jahresgehalt!) Menschen das Land verließen und ihr gesamtes Kapital mitnähmen.
    Vom symbolischen Effekt (Werdet in diesem Land bloß nicht erfolgreich, sonst nimmt Euch der Staat alles wieder ab.) ganz zu schweigen.

    Die reichsten werden symbolisch mehr zur Kasse gebeten - und auch faktisch. Aber es wird keine Zwangsenteignungen geben. Letztlich war das auch von vornherein klar und lediglich hoffnungslos romantische Neo-Kommunisten sind jetzt wirklich verwundert....


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