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Frankreich: Bahn gesteht nach 24-Stunden-Horrorfahrt schwere Versäumnisse ein

Ohne Licht, ohne Heizung und ohne Information: Für Hunderte Passagiere eines Nachtzuges in Frankreich geriet eine Fahrt kurz nach Weihnachten zur Odyssee. Das Bahnunternehmen SNCF räumt nun ein, dass der Hauptgrund das Fehlen eines Ersatzlokführers gewesen sei.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...737760,00.html
  1. #1

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ohne Licht, ohne Heizung und ohne Information: Für Hunderte Passagiere eines Nachtzuges in Frankreich geriet eine Fahrt kurz nach Weihnachten zur Odyssee. Das Bahnunternehmen SNCF räumt nun ein, dass der Hauptgrund das Fehlen eines Ersatzlokführers gewesen sei.

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...737760,00.html
    DAS, liebe Bahnreisende, sind echte Probleme :D
  2. #2

    Komisch...

    ...normalerweise funktioniert der französische Bahnverkehr tadellos.
    Am französischen Bahnmodell könnte man sich in Deutschland mal ein Beispiel nehmen.
  3. #3

    In F eine Ausnahme, in D die Regel

    Zitat von Mulharste Beitrag anzeigen
    DAS, liebe Bahnreisende, sind echte Probleme :D
    DAS ist eine Ausnahme. Was in Deutschland bei der Bahn im Moment abgeht ist mittlerweile ein Regelzustand und wird auf Jahre nicht besser werden - außer die globale Erwärmung kommt auch lokal in D an.
  4. #4

    Lokführer und ihre Verantwortung

    Hab so was ähnliches auch schon erlebt:

    Als an der deutsch-dänischen Grenze der dänische Lokführer nicht da war, wurde die Zugfahrt einfach beendet. Schluss, aus.

    Nicht sehr verantwortungsbewusst, manche Loführer.

    aj
  5. #5

    Blablabla

    Zitat von Shlumpf! Beitrag anzeigen
    ...normalerweise funktioniert der französische Bahnverkehr tadellos.
    Am französischen Bahnmodell könnte man sich in Deutschland mal ein Beispiel nehmen.
    wetten, dass in franzoesischen Foren gerade die Deutsche Bahn hochgelobt wird, weil "denen sowas ja nie passiert waere".
    Ich bin vielreisender und war froh, dass ich in den letzten Wochen das Auto stehen lassen konnte. Nur, wenn ich nicht fahren will, dann erwarte ich von der Bahn auch nicht mit 280 durchs Land zu fahren. Was vielen Leuten fehlt ist Gelassenheit und Flexibilitaet.
    Immerhin konnte ich beobachten wie sich Leute verbuedert haben die sonst nicht nach links und rechts gucken - aber das meckern hat sie geeint. Im Grunde muss man der Bahn also sogar noch dankbar sein.
    Ich bin am Ende dann RE gefahren, die hatten erstaunlicherweise 0 Minuten Verspaetung und Sitzplaetze ohne Ende...
  6. #6

    Wehret den Anfängen

    Ich finde die Aktion des Lokführers lobenswert.
    In einem früheren Bericht meine ich, gelesen zu haben, daß der Mann schon 30 Stunden Dienst hinter sich hatte.
    So etwas macht man schon in D-Land mit Piloten und Ärzten - mit katastrophalen Ergebnissen für die Arbeitsqualität und die Gesundheit. (Ärzte zeigten nach einer überlangen Schicht eine Reaktionszeit, wie mit 1Promille Alkohol)
    Klar, hätte ich mich in diesem Zug geärgert.
    Aber der Schuldige ist nicht der Lokführer, der die Chuzpe hatte, auf seine Arbeitszeiten zu bestehen (Und somit evtl. eine Katastrophe zu verhindern), sondern sein Disponent, Teamleiter, Einsatzplaner oder wie der Posten eben heisst.
  7. #7

    ...

    Zitat von alfredjosef Beitrag anzeigen
    Hab so was ähnliches auch schon erlebt:
    Als an der deutsch-dänischen Grenze der dänische Lokführer nicht da war, wurde die Zugfahrt einfach beendet. Schluss, aus.
    Nicht sehr verantwortungsbewusst, manche Loführer.

    aj
    Nicht Verantwortungsbewusst, weil sie ihre vorgegebenen Arbeitszeiten nicht überschreiten?

    Das lässt sich natürlich diskutieren - was sind denn die Folgen, die man bei einer Überschreitung der Arbeitszeit riskiert. Für die Mitwelt, für das Unternehmen, für den Lokführer perönlich?

    Erhöhte Unfallgefahr durch übermüdete Zugführer, fehlender Versicherungsschutz bei Vorfällen durch Verstoß gegen Sicherheitsverordnungen von Berufsgenossenschaften bis hin zu eventuell persönlicher Haftung der Zugführer...
    Ist das ihr Verständnis von Verantwortungsbewusstsein?

    Halten sie es auch für verantwortungsvoll, wenn ein Busfahrer mit nem vollbesetzten Reisebus 16 Stunden lang unterwegs ist, weil der zweite Fahrer ausgefallen ist?


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