Frankfurter Techno-Institution : Cocoon Club droht die Schließung

DPAEiner der bekanntesten Techno-Clubs Deutschlands steht kurz vor dem Ende. Der Frankfurter Cocoon Club, einst mitbegründet vom DJ-Star Sven Väth, muss Ende November seinen Betrieb einstellen - falls sich kein Investor findet. Der Insolvenzverwalter macht sich wenig Hoffnung.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-864677.html
  1. #1

    Titel:Deutschland

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einer der bekanntesten Techno-Clubs Deutschlands steht kurz vor dem Ende. Der Frankfurter Cocoon Club, einst mitbegründet vom DJ-Star Sven Väth, muss Ende November seinen Betrieb einstellen - falls sich kein Investor findet. Der Insolvenzverwalter macht sich wenig Hoffnung.

    Cocoon Club Frankfurt: Techno Disco droht die Schließung - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    hier hilft nur wachstum über schulden machen WANN raffen unsere wirtschatfsteilnehmer wie zb. banken das endlich?
  2. #2

    sold out

    Waeren sie mal so konsequent gewesen und haetten neben den Restaurants auch gleich zielgruppenorientiert noch ein paar Modegeschaefte, Elektronikshops usw. integriert, wuerde diese Shoppingmall vielleicht noch immer laufen!? Rave on Sven, solange sich wenigstens dein Pop noch verkauft!
  3. #3

    re: Modegeschaefte, Elektronikshops usw. integriert

    Zitat von nur_einer Beitrag anzeigen
    Waeren sie mal so konsequent gewesen und haetten neben den Restaurants auch gleich zielgruppenorientiert noch ein paar Modegeschaefte, Elektronikshops usw. integriert, wuerde diese Shoppingmall vielleicht noch immer laufen!?
    Cocoon Club und Shopping Mall? Haben Sie überhaupt ne Ahnung wovon Sie da reden? Der Cocoon Club als Disco, die wochenends geöffnet hat, lief das alles prima. Nur die blöde Idee mit Sterne-Küche paßte da garnicht. Wer geht schon in ein Industriegebiet um zum Sternekoch? Das Coccon ist umringt von UPS, DHL und Schlachthof. Da paßt ein Club schon rein, aber doch kein "gehobenes Restaurant". Das war eindeutig eine blöde Idee und hat das Cocoon mit reingerissen...
  4. #4

    Jahrelang Techno gehört aber richtig guten Techno gibt es zu wenig

    Techno war jahrelang eine meiner lieblings Genres. Ob vor Jahrzehnten auf der Voov Experience in Zarrentin in bunter Kleidung da die Musik populär war. Künstlerinnen wie Christina Aguilera mit Your Body sind aber wesentlich erfolgreicher mit Musik da man sofort erkennt worum es sich in diesem Lied handelt, im Gegensatz zu Technomusik ohne Strucktur von der es zuviel gibt.
  5. #5

    The master himself in full effect!

    Zitat von shine31 Beitrag anzeigen
    Cocoon Club und Shopping Mall? Haben Sie überhaupt ne Ahnung wovon Sie da reden? Der Cocoon Club als Disco, die wochenends geöffnet hat, lief das alles prima. Nur die blöde Idee mit Sterne-Küche paßte da garnicht. Wer geht schon in ein Industriegebiet um zum Sternekoch? Das Coccon ist umringt von UPS, DHL und Schlachthof. Da paßt ein Club schon rein, aber doch kein "gehobenes Restaurant". Das war eindeutig eine blöde Idee und hat das Cocoon mit reingerissen...
    Deshalb ja, vielleicht besser noch etwas breiter gefaechert, um die gesuchte Klientel auch reichlich anzulocken. "Disco" ist dafuer wohl uebrigens auch die bessere Bezeichnung, anstatt "Club".
    War wohl schon etwas zu abgehoben der Sven, um ueberhaupt nicht mehr zu begreifen, dass druffe Partygaenger wenig Lust am Essen haben. Aber wer nicht mehr in echte Clubs gebucht wird, muss sich halt seine eigene location schaffen, um sich wenigstens dort noch selbst feiern zu koennen. Rave! Rave!
  6. #6

    höhö

    ich muss sagen, dass ich eine gewisse schadenfreude nicht verbergen kann.
    sven väth ist einer derer, die mit am lautesten gegen die GEMA-tarifreform poltern und ganz unreflektiert vom clubsterben sprechen, sein eigener laden ging aber wegen grober misswirtschaft pleite. da fliegt der clubchef schonmal erster klasse nach japan, um schuhe fürs personal zu kaufen, er besteht darauf, mit dem privatjet zu gigs eingeflogen zu werden, es werden dj-gagen von bis zu 40.000 euro pro tag gezahlt.
    die hässliche fratze der GEMA-basher zeigt sich im größenwahn und der gier eines sven väth schöner als man sie zeichnen könnte.
  7. #7

    Back to the roots

    Macht das Omen wieder auf. Da bin ich dann auch wieder dabei! Naja, wenn ich auch körperlich nicht mehr so viel aushalte, wie damals...

    Es waren auf jeden Fall schöne Zeiten, die mich für immer geprägt haben. Und das Omen war für mich zentraler Teil der ganzen Sache.

    Schön auch, dass jetzt so einige Clubnights bei YouTube gibt.

    Ich war nie im Cocoon, finde es aber trotzdem schaden, wenn der Sven damit nicht erfolgreich ist.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einer der bekanntesten Techno-Clubs Deutschlands steht kurz vor dem Ende. Der Frankfurter Cocoon Club, einst mitbegründet vom DJ-Star Sven Väth, muss Ende November seinen Betrieb einstellen - falls sich kein Investor findet. Der Insolvenzverwalter macht sich wenig Hoffnung.

    Cocoon Club Frankfurt: Techno Disco droht die Schließung - SPIEGEL ONLINE
    Die Zeit der exklusiven Clubs, für die Frankfurt/Main einst berühmt war, ist ein für alle mal vorbei, die Ausgeh-Gewohnheiten der jungen Leute haben sich gewandelt.
    Der Cocoon (eigentlich korrekt: das Cocoon) war das letzet Aufbäumen, um einer Ära nochmals Leben einzuhauchen, die ohnehin in den letzten Zuckungen liegt.
  9. #9

    Zitat von tadamtadam Beitrag anzeigen
    ich muss sagen, dass ich eine gewisse schadenfreude nicht verbergen kann.
    sven väth ist einer derer, die mit am lautesten gegen die GEMA-tarifreform poltern und ganz unreflektiert vom clubsterben sprechen, sein eigener laden ging aber wegen grober misswirtschaft pleite. da fliegt der clubchef schonmal erster klasse nach japan, um schuhe fürs personal zu kaufen, er besteht darauf, mit dem privatjet zu gigs eingeflogen zu werden, es werden dj-gagen von bis zu 40.000 euro pro tag gezahlt.
    die hässliche fratze der GEMA-basher zeigt sich im größenwahn und der gier eines sven väth schöner als man sie zeichnen könnte.
    Mir ist völlig unklar was das eine mit dem anderen zu tun haben soll ... Äpfel und Birnen. Was die GEMA angeht: gehen die Tarife durch wird es zukünftig gar keinen Club mit experimenteller elektronischer Musik bundesweit mehr geben.

    Viel niveauloser sind allerdings Ihre Stammtischparolen, die auf der einen Seite frei erfunden sind (Nach Japan fliegen um Schuhe zu kaufen, alles klar) und auf der anderen Seite wiederum nichts mit der eigentlichen Problematik an sich zu tun haben. Auf der einen Seite ist der Cocoonclub, woran Sven Väth Anteilseigner ist, nicht mehr und nicht weniger. Auf der anderen Seite ist der Künstler Sven Väth, der nunmal weltweit nach wie vor eine Ikone des Techno ist und dementsprechend marktgerechte Gagen aufrufen kann. Ob das angemessen ist oder nicht sei dahin gestellt, aber beim Fussball freut ihr euch auch alle, wenn der Topstar für 3 Jahre unterschreibt und 5 Millionen kassiert.