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François Hollandes Wahlsieg : Die rote Sonne

Der Sieg des Sozialisten François Hollande bedeutet für Europa den Kurswechsel. Merkel will an ihrer marktradikalen Ideologie festhalten, obwohl deren Scheitern offensichtlich ist. Aber der Regierungswechsel in Paris beendet das Spardiktat.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831756,00.html
  1. #60

    Genau!

    Zitat von alexbln Beitrag anzeigen
    herr augstein sollte sich als finanzminister von simbabwe berwerben. dafür reicht die "kompetenz"

    es gilt -auch wenn das herrn augstein nicht gefällt- man kann nicht auf lange sehr mehr ausgeben als man hat.
    mann kan natürlich geld drucken, und die ezb direkt die staaten finanzieren lassen- der effekt wird sein, es wird geprasst und der böse absturz neben hyperinflation kommt zeitverzögert.
    Genau, und auf Grund solche polemisch-ahnungsloser Beiträge habe ich mein Spiegel-Abo gekündigt. Man muß diejenigen die Deutschland ins verderben schreiben nicht auch noch unterstützen.

    Eine objektive Analyse des ESM, die schon längst fällig wäre wird man bei SPON natürlich auch vergebens suchen.
  2. #61

    Mittelmaß

    Ach, Herr Augstein, Sie waren sicher auch einer derjenigen in der Schule, die das mittelmäßige Durchlawieren als Maßstab gesetzt haben und diejenigen, die Noten oberhalb der 3plus angestrebt haben, als systemangepasste Streber verachteten? Lieber Party als Einstein, lieber Porno als Mathe?
    Nun. in einer großen Gruppe können solche Menschen wie Sie durchaus mitschwimmen, ja sogar erfolgreich sein. Für ein ganzes Volk ist permanentes dolce vita aber nicht finanzierbar. Das werden unsere europäischen Nachbarn auch noch sehen, spätestens wenn sie kein Geld mehr von Banken und Anlegern bekommen.
  3. #62

    deutschland braucht neue sozialdemokratie?!

    teilweise richtig, aber wer soll's bringen? die cdu und die spd sind seit langem gleich (wenig) demokratisch und gleichermaßen sozial. die grünen sind eine fdp mit grünem strom und seit langem eine klientelpartei, die für die "kleinen leute" nichts übrig hat. die fdp wird wieder auf 7 - 9 % verwiesen. die linke kann man abhaken. was bleibt also? der ausweg ist eine große koalition, weil die zukundt einen weiten konsens und stabile Mehrheiten braucht. außerdem stehen sich die beiden alten volksparteien inhaltlich näher als sie zugeben wollen. rot-grün ist zwar ein wunsch der spd, doch verstehen muss man das nicht. wo auch immer die spd mit den grünen regiert hat, hat sie an ansehen verloren, weil sie sich inhaltlich von den menschen und ihren wählern entfernt hat.
    was schlägt augstein denn vor? einfach weiter auf pump? was verdient der mann? er kann ja mal was extra springen lassen. ich hab keine lust für pleitestaaten zu zahlen.
  4. #63

    Keine Sozialistenwahl...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Sieg des Sozialisten François Hollande bedeutet für Europa den Kurswechsel. Merkel will an ihrer marktradikalen Ideologie festhalten, obwohl deren Scheitern offensichtlich ist. Aber der Regierungswechsel in Paris beendet das Spardiktat.

    Wahlsieg von Hollande: Europa vor neuem sozialdemokratischen Zeitalter - SPIEGEL ONLINE
    Es sind keine Stimmen für die Sozialisten, sonder Stimmen gegen Sarkozy, ein gewaltiger Unterschied. Sie wollten den Kurzen unbedingt loswerden und haben es geschaff, aber trauen Hollande nicht zu das Land aus der Kriese zu steuern.
    Vergessen wir nicht die 20% die für Le Pen gestimmt haben, die echten Gewinner dieser Wahl und DIE freuen sich schon jetzt auf 2017.
    Also, nichts worüber es sich zu jubilieren lohnt.
  5. #64

    Man kann es so langsam wirklich nicht mehr glaube, was für ein unglaublicher Stuss bei einem Magazin wie Spiegel abgesondert werden kann.

    Zitat von Augstein
    Die Wahl in Frankreich - und hoffentlich die deutsche Wahl im kommenden Jahr - kann solchen Demokratieverächtern das Gegenteil beweisen.......Die neuen Feudalherren, gegen die es sich aufzulehnen gilt, sind die Bankiers
    Aha, das heisst übersetzt ( denn solche Spinner muss man immer übersetzen, sonst merkt man gar nicht, wie gefährlich dumm sie sind ): Ich ( als Staat ) will jetzt Geld, und zwar ohne Bedingungen. Gibst du mir kein Geld bis du ein Demokratieverächter und Feudalherr gegen den es sich aufzulehnen gilt. Und wenn du, böser böser Banker, auch noch glaubst, du hättest ein Recht deine an mich ausgezahlten Kredite zurückzubekommen, hast du wirklich keine Ahnung von Demokratie.

    DAS ist es, was Augstein meint. Oder drücken wir es anders aus: Das Wetter und die Natur sind zutiefst undemokratisch. Haben die Franzosen doch gerade Milch und Honig in Verbindung mit gebratenen Tauben gewählt und was fliegt runter? Ganz popeliger Regen. Was für ein undemokratischer Mist aber auch!

    Zitat von Augstein
    Die arbeitslosen Jugendlichen in Spanien zahlen den Preis für Merkels gefährliche marktradikale Ideologie. Man wird das den Deutschen lange nicht vergessen.
    Das übliche dumme Gewäsch von volkswirtschaftlichen Saldenmechanikern, die zwar irgendwelche Sprüche nachplappern können, aber ansonsten keine Ahnung haben, von was sie reden. Wo ist denn der deutsche Obstbauer, der die Orangen zum halben Preis produziert, wo ist denn der deutsche Autobauer, der Seat daniederringt. Seit wann sind deutsche Maschinen billiger als spanische? Oder meint Augstein, dass eine Maschine mit 50 % des Preises von der deutschen zu teuer ist, und die armen Spanier erst ab 33 % konkurrieren können? Wir sind immer noch, mit sehr grossem Abstand, die teuersten Anbieter auf dem Weltmarkt. Solange das so bleibt, soll sich der Rest nicht beklagen.

    Zitat von Augstein
    Es wäre ein erster Schritt, wenn der Europäische Stabilitätsmechanismus eine Banklizenz bekäme und die öffentliche Finanzierung dadurch von den menschenfeindlichen Mechanismen der Märkte abgekoppelt würde. François Hollande wird dafür kämpfen. Und im kommenden Jahr kann sich ein Kanzler der SPD - oder eine Kanzlerin - in diesen Kampf einreihen.
    DAHER weht der Wind also. Kohle selber drucken. Wird schon gutgehen. Augstein, Augstein, Ihre Vorfahren würden sich im Grab herumdrehen. Wenn man anfängt den Defiziten mit der Druckerpresse zu begegnen, dann passiert im allergünstigsten Falle das, was den Amis passiert, nämlich die schleichende, aber unaufhaltsame Entwertung der Währung, und für alle diejenigen, die keine extra Wertschöpfung dadurch haben, dass Öl in der Eigenwährung gefördert und gehandelt wird, eine galoppierende Inflation.

    Zitat von Augstein
    Europa braucht ein neues sozialdemokratisches Zeitalter
    Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber das was Augstein hier fordert hat nichts mit Sozialdemokratie zu tun, sondern ist zutiefst asozial. Fragt mal altgediente Sozialdemokraten, die wissen noch was Inflation ist. Und die können auch ganz genau erklären, warum Staaten unter gar keinen Umständen direkten Zugriff auf die Zentralbank haben dürfen.
  6. #65

    Protestantischer Fundamentalismus!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Sieg des Sozialisten François Hollande bedeutet für Europa den Kurswechsel. Merkel will an ihrer marktradikalen Ideologie festhalten, obwohl deren Scheitern offensichtlich ist. Aber der Regierungswechsel in Paris beendet das Spardiktat.

    Wahlsieg von Hollande: Europa vor neuem sozialdemokratischen Zeitalter - SPIEGEL ONLINE
    Mit Merkel haben wir eine gefährliche Mischung aus Protestantismus und Kommunismus zur Kanzlerin gemacht. Den Begriff FEHLER kennt sie gar nicht, weil sie ja bekanntlich keinen macht. Es war ihr bisher möglich zusammen mit Sarkozy den Rest Europas unter Druck zu setzen und zu gängeln. (Jetzt höre ich schon den Aufschrei: Unser Geld!) Erst einmal hat es konkret noch nicht so viel gekostet und zweitens, Europa und unser Leben ist nicht nur Geld. Es gibt ein Gesetz das sagt, die deutsche Wirtschaft kann hemmungslos und rücksichtslos auf aller Menschen Kosten verdienen. Denn die deutschen Arbeiter verdienen ja trotz Vollbeschäftigung eher nur in eingeschränktem Maße.

    Ich wünsche mikr und Europa, das einiges aus diesem Artikel Wahrheit wird. Wir könnten dringend positive Signale gebrauchen. Signale die uns sagen, das Leben sind vor allem Werte. Signale, die wieder einen Wert in die Gesellschaft einführen, der schon seit langer Zeit auf der Strecke geblieben ist SOLIDARITÄT.

    Meine einzige Frage ist. Wer aus der SPD könnte den Kampf um die neue Gesellschaft an der Seite Hollandes aufnehmen? Ich sehe da leider niemanden!
  7. #66

    Mal ehrlich

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    ....sorry, aber was schreiben Sie da für einen Blödsinn zusammen ?
    Wieso ist Bundeskanzlerin Merkel "marktradikal" wieso ist das Scheitern offentsichlich ?
    Weil in Frankreich & Griechenland gewählt wurde, und den Wählern dieser linken Parteien jeglicher Sinn für Ökonomie abgeht, heisst das ..........
    Haben Sie schon einmal ein Lehrbuch der Oekonomik in Haenden gehalten? Eher nicht befuerchte ich, denn sonst wuerden Sie wissen, dass das was Sie schreiben, leider voelliger Bloedsinn ist. Und vor allen Dingen, das schoene ist, man sieht sich die Entwicklung in Griechenland und Spanien an, und kapiert noch nicht einmal, dass trotz groesster Sparanstrengungen deren Schuldenquote nicht gesunken sondern gestiegen ist. Wenn man jetzt rational waere, wuerde man schliessen, gut funktioniert die Sparerei also nicht. Aber nein, jetzt wird gefolgert, es wurde nur zu wenig gespart, das widerspricht zwar jeglicher Logik, scheint aber wenig zu stoeren. Was ist die naechste sinnlose Forderung, Staatsausgaben auf null setzen? Dann treibt aber auch keiner mehr die Steuern ein und die Schuldenquote explodiert voellig. Warum meinen Menschen wie Sie, es besser zu wissen als John Maynard Keynes? Der hat sich sein ganzes Leben den Kopf ueber Oekonomik den Kopf zerbrochen, und Sie?
  8. #67

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Sieg des Sozialisten François Hollande bedeutet für Europa den Kurswechsel. Merkel will an ihrer marktradikalen Ideologie festhalten, obwohl deren Scheitern offensichtlich ist. Aber der Regierungswechsel in Paris beendet das Spardiktat.

    Wahlsieg von Hollande: Europa vor neuem sozialdemokratischen Zeitalter - SPIEGEL ONLINE
    1) Merkel ist sicher nicht "marktradikal". Wissen sie überhaupt was das ist?

    2) "Ideologie" ist wohl etwas zu hoch gegriffen für Merkels Plan, oder?
    Wie dem auch sei: Egal welche Maßnahme getoffen wird: Ein kurzfristiger Erfolg wird nie drinnen sein. Um dieses jahrzehntelange Misswirtschaften auszugleichen braucht es etwas mehr als ein paar Monate.

    Nüchtern betrachtet ist eigentlich nur eine "Ideologie" am Ende: Die des permanenten Schulden machens!
    Aber Herr Augstein verkauft gerne weiter die Zukunft unserer Kinder an die Banken - wahrscheinlich hat er selber keine und folgt dem Ideal der 68iger: Selber sich wie ne Made im Speck aufführen, was nach einem kommt ist egal!
  9. #68

    Infantil

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist nämlich kein Gesetz, dass die Banken von der Zentralbank billiges Geld bekommen, das sie für teure Zinsen an die Staaten verleihen. Es ist kein Gesetz, dass die Staaten zwingt, diese Zinslast zu tragen, die schwerer oder leichter wiegt je nach den Launen der Märkte. Es ist kein Gesetz, dass also die Menschen, das Volk, der Souverän an den Launen dieser Märkte hängen. Und es ist kein Gesetz, dass am Ende die Bankiers die Politik machen und nicht die Politiker.
    Es ist hinlänglich bekannt das erst die viel zu niedrigen Zinsen zu der Haussee führten die wir seit der Einführung des Euros in den Südländern erlebten . Nun sollen die Zinsen durch Direktkredite der Zentralbank an die Staaten wieder gesenkt werden , das ist doch nichts anderes als mit demselben Kopf vor dieselbe Wand zu rennen einzig das nun die Geldmenge erhöht wird und die Menschen der Staaten nicht durch die Zinslast, sondern durch Inflation enteignet werden.
    Im Endeffekt soll also alles beim alten bleiben , die Bürger sollen ausufernde Staatshaushalte finanzieren.

    Desweiteren bringen marktregulierende Massnahmen garnichts weil der überwiegende Teil der Banken die dies nötig hätten nicht im Euroraum angesiedelt sind. Solange Briten und Amerikaner diese protektionieren geht garnichts , und um das zu ändern müsste man diese Institute direkt angreifen und in deren Pleite führen. Das ginge sowohl über den Rohstoff wie über den Derivatsmarkt, aber dazu hat keiner in der Eurozone den Mumm.
  10. #69

    Man kann über die Artikel des Herrn Augstein denken was man will, man kann diese kritisieren, ablehnen oder zustimmen.

    Aber die Kritik die hier teilweise gepostet wird, ist nichts anderes als UNTERSTE Schublade.

    Aber klar, wenn man mit Argumenten nicht weiterkommt, dann werden eben die Familienverhältnisse/Abstammung des Herrn Augstein herangezogen. Einige Foristen sollten sich wirklich schämen.


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