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François Hollande: Marathon-Mann an der Schwelle zum Sieg

APEr sieht die Präsidentschaft zum Greifen nahe und fürchtet vorzeitige Euphorie: François Hollande ruft drei Tage vor der Wahl seine Anhänger zur entscheidenden Anstrengung auf. Amtsinhaber Sarkozy warnt die Wähler vor dem übermächtigen Gegner: Es sei keine Zeit für "irre Experimente".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...831244,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er sieht die Präsidentschaft zum Greifen nahe und fürchtet vorzeitige Euphorie: François Hollande ruft drei Tage vor der Wahl seine Anhänger zur entscheidenden Anstrengung auf. Amtsinhaber Sarkozy warnt die Wähler vor dem übermächtigen Gegner: Es sei keine Zeit für "irre Experimente".
    Mal sehen, ob es uns gelingt, von Deutschland aus Hollande zum Wahlsieger zu kommentieren, so wie es bei Obama auf jeden Fall vom Ergebnis her geklappt hat.

    Mal sehen, ob Hollande dann in einem Jahr die gleiche lahme Ente wird wie Obama, dessen Anhänger seit vier Jahren nichts anderes mehr zu sagen haben als zu jammern, dass am Versagen ihres Präsidenten die bösen Blockierer in der Opposition schuld seien.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er sieht die Präsidentschaft zum Greifen nahe und fürchtet vorzeitige Euphorie: François Hollande ruft drei Tage vor der Wahl seine Anhänger zur entscheidenden Anstrengung auf. Amtsinhaber Sarkozy warnt die Wähler vor dem übermächtigen Gegner: Es sei keine Zeit für "irre Experimente".

    Sozialist François Hollande in Toulouse beim Wahlkampf zur Präsidentschaft - SPIEGEL ONLINE
    Die armen Franzosen. Haben die Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Zwischen einem hyperaktiven, unsympathischen Möchtegern-Napoleon und einem dümmlichen Sozialisten der die Wirtschaft gegen die Wand fahren wird.
  3. #3

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    Die armen Franzosen. Haben die Wahl zwischen Pest und Cholera...
    Ist das bei uns anders ? :-)
  4. #4

    Da haben Sie wohl recht,

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    Die armen Franzosen. Haben die Wahl zwischen Pest und Cholera.
    Zwischen einem hyperaktiven, unsympathischen Möchtegern-Napoleon und einem dümmlichen Sozialisten der die Wirtschaft gegen die Wand fahren wird.
    wie aber bewerten Sie die Situation im Fall einer Bundestagwahl hier?
  5. #5

    Zitat von zweibein Beitrag anzeigen
    wie aber bewerten Sie die Situation im Fall einer Bundestagwahl hier?
    Na mir wären sowohl die Merkel als auch ein Steinbrück oder sogar Steinmeier lieber als die beiden Franzosen.

    Man vergleiche nur mal u.a. Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit, Neuverschuldung...
  6. #6

    Armes Frankreich!

    Es kann einem nur Angst und Bange werden um die Grande Nation...
  7. #7

    Es ist immer eine Gefahr für ein Volk

    einen Mann an der Spitze zu haben, der nicht das Schicksal der Nation mit seine Familie teilte.

    Napoleon, der Korse, hat nicht nur halb Europa verwüstet, sondern auch Frankreich. Stalin, der Georgier, hat mehr Russen töten lassen als Hitler. Und Hitler, der germanophile Österreicher, hat auch Deutschland vernichtet.

    Für Sarkozy ist Frankreich nicht le grand Nation, für die er sich wegkärchern liesse, sondern die phantastische Möglichkeit eines kleinen Mannes mit Omnipotenzproblemen.
  8. #8

    Warum ist denn Hollande dümmlich?

    Weil er sich erlaubt die heilige Austerität als Alleinmedizin zu akzeptieren? Weil er gegen Steuergeschenke für die obersten 10000 ist? Der Parti Socialiste ist eine der ältesten und bedeutendsten Parteien Europas. Seine Kader sind ganz sicher keine unfähigen Trottel. Haben Sie die Debatte gesehen?
  9. #9

    Europas Bremse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er sieht die Präsidentschaft zum Greifen nahe und fürchtet vorzeitige Euphorie: François Hollande ruft drei Tage vor der Wahl seine Anhänger zur entscheidenden Anstrengung auf. Amtsinhaber Sarkozy warnt die Wähler vor dem übermächtigen Gegner: Es sei keine Zeit für "irre Experimente".

    Sozialist François Hollande in Toulouse beim Wahlkampf zur Präsidentschaft - SPIEGEL ONLINE
    Es koennte sich herausstellen, dass Hollande chronisch unterschaetzt wird, offenbar selbst von dem an sich wachen (wenn auch nicht sympathischen) Sarkozy.
    Es kann jedenfalls generell nicht schaden, wenn die EU durch Hollande weniger deutschlastig wird.
    Wir sind schon lange mental nicht mehr BRD, sondern haben mit der DDR schlicht und viel zu hastig mentale Stieseligkeit inhaliert.
    Das schafft Feinde und wir haben nicht das Zeug, damit gelassen umzugehen, sind wie eine Bremse fuer Rest-Europa.


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