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Fragen Sie Frau Sibylle: Wir traurigen Preußen

Warum sieht man in Slums lachende Kinderaugen? Und macht Geld eigentlich wirklich nicht glücklich? Doch, natürlich: Deshalb machen Sie doch bitte jetzt endgültig Schluss mit dem linksliberalen Wahn vom glücklichen Eingeborenen!

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...825665,00.html
  1. #40

    mit "milchiger Flüssigkeit im Kopf"

    kann man nicht gut denken, Frau Sibylle. Es gibt auch in Deutschland "Eingeborene" z.B. in der hintersten Eifel, die sehr glücklich damit sind sich in ihre Religion einzulullen und alles nicht zu brauchen was viele Großstädter ständig konsumieren müssen.
  2. #41

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Warum sieht man in Slums lachende Kinderaugen? Und macht Geld eigentlich wirklich nicht glücklich? Doch, natürlich: Deshalb machen Sie doch bitte jetzt endgültig Schluss mit dem linksliberalen Wahn vom glücklichen Eingeborenen!

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    Frau Berg scheint uns hinters Licht führen zu wollen. Hatte Sie doch angedeutet, dass der Ausdruck "lachende Kinderaugen" ihr vorübergehende Desorientierung oder Übelkeit verursache, da ihr Kopf mit einer milchigen Flüssigkeit geflutet werde, wenn ihr dieser Ausdruck unterkomme. Sie dürfte also ziemlich glücklich sein, diese "lachenden Kinderaugen" hierzulande nur selten sehen zu müssen. Ich für meinen Teil freue mich allerdings ganz profan über lachende Kinder und deren gibt es erstaunlich viele, selbst hier in Deutschland. Da das bei Erwachsenen seltener vorkommt, scheint irgendetwas im Laufe der Zeit aberzogen worden zu sein.
  3. #42

    Milchige Ostern!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Warum sieht man in Slums lachende Kinderaugen? Und macht Geld eigentlich wirklich nicht glücklich? Doch, natürlich: Deshalb machen Sie doch bitte jetzt endgültig Schluss mit dem linksliberalen Wahn vom glücklichen Eingeborenen!

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    " Wie immer wenn ich Schwachsinn höre, wurde mein Kopf von einer milchigen Flüssigkeit geflutet."

    So ging es mir beim Lesen dieser Kolumne auch...
  4. #43

    I bin a Bayer!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Warum sieht man in Slums lachende Kinderaugen? Und macht Geld eigentlich wirklich nicht glücklich? Doch, natürlich: Deshalb machen Sie doch bitte jetzt endgültig Schluss mit dem linksliberalen Wahn vom glücklichen Eingeborenen!

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    Noch drei Maß, und nummoi oana gibts a wahre Seeligkeit, da lacht der Blick und´s Glück s´iss a richtige Freid!

    Wahrscheinlich hatten die lachenden Kinderaugen gerade eine Tüte mit Klebstoffdufft hinter sich!
  5. #44

    Und die Forschung sagt uns...

    Die empirische Glücksforschung behauptet, wir Deutschen würden in Europa zur unteren Hälfte gehören, aber immerhin glücklicher als die Franzosen sein. Und, wir wären in den letzten Jahrzehnten nicht glücklicher geworden, trotz steigenden Wohlstands.

    Beleg hierfür:
    http://earth.columbia.edu/sitefiles/...s%20Report.pdf

    Frau Berg hat also unrecht, wenn Sie insinuiert, wir wären Weltklasse-Miserabilisten. Andererseits liegt sie vollkommen richtig, denn warum sind denn die Niederländer (und die Dänen, die Schweden, die Norweger) so viel glücklicher als wir? Sie sind bei der Arbeit genau so gewissenhaft -- das kann es nicht sein.
  6. #45

    weder arm noch reich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Warum sieht man in Slums lachende Kinderaugen? Und macht Geld eigentlich wirklich nicht glücklich? Doch, natürlich: Deshalb machen Sie doch bitte jetzt endgültig Schluss mit dem linksliberalen Wahn vom glücklichen Eingeborenen!

    Fragen Sie Frau Sibylle: Wir traurigen Preußen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Dass die Sache mit den lachen Slumkinder-Augen nicht stimmt, habe ich bereits vor über 25 Jahren während eines Urlaubs in Marokko festgestellt. Die neidvollen Blicke der dortigen Gastronomierangestellten werde ich nie vergessen: Die Rechnungen für die Abendmenüs der "reichen" Touristen mussten wohl dem Monatsgehalt eines Kellners entsprochen haben.

    Ich bin nicht reich, aber glücklich fühle ich mich dennoch immer dann, wenn es mir durch geschicktes Haushalten, Verzicht auf Unnötiges oder auch durch glückliche, äußere Umstände gelingt, mein Girokonto soweit im Plus zu halten, dass ich das gute Gefühl bekomme, gegen plötzliche "Überraschungen" wie eine defekte Waschmaschine oder eine Autoreparatur gefeit zu sein.

    Das Gefühl, meinen Kontostand durch eigene Kraft um einen überschaubaren Betrag erhöht zu haben, macht mich glücklich. Ich wüsste nicht, ob ich wesentlich glücklicher wäre, wenn ich plötzlich einen solch hohen Betrag im Lotto gewinnen würde, dass ich nichts mehr aus eigener Kraft für meinen Lebensunterhalt tun müsste. Ich glaube, das ist der Schlüssel zum Glück: Kleine, permanente Erfolgserlebnisse - und nicht allzu reich: Jemand, der schon Millionen beseitzt, freut sich nicht über ein paar Tausend Euro, da sie seine Lebenssituation nicht weiter verbessern. Jemand, der ständig gegen ein Minus auf dem Konto kämpfen muss, dagegen schon, da es für ihn eine riesige Verbesserung seiner Situation mit sich bringt. Ist es nicht auch so, dass sehr reiche Leute häufig unter Depressionen leiden, weil sie keine Herausforderungen mehr kennen?
  7. #46

    Gedicht

    es kommt immer auf den Standpunkt an:

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    Die bringen das Unternehmen weiter
    Sie sind das größte Kapital
    Nicht Sachwerte - das war einmal

    Doch Kapital muss sich verzinsen
    Sonst geht bald alles in die Binsen
    Drum steigern wir Motivation
    Und sparen dafür an dem Lohn

    Geld ist nicht alles, nur recht klein
    Ist sein Beitrag zum Glücklichsein
    Schließlich gibt Arbeit dem Leben Sinn
    für Mitarbeiter und Mitarbeiterin

    Anders denkt die Führungskraft
    Wenn Sie für die Firma schafft
    Der Einsatz muss sich für sie lohnen
    Durch Aktienpakete und Optionen

    Dann sparen Sie an allen Ecken
    Um Kursgewinne einzustecken
    Denn die Börse, die belohnt
    Den, der das Kapital nicht schont

    Und wenn es dann nach paar Jahren
    Vorbei ist mit dem Sparen
    Dann ziehen Sie einfach weiter
    Was bleibt, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  8. #47

    Nur Geld

    Zitat von Paul Panda Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das ist der Schlüssel zum Glück: Kleine, permanente Erfolgserlebnisse - und nicht allzu reich: Jemand, der schon Millionen beseitzt, freut sich nicht über ein paar Tausend Euro, da sie seine Lebenssituation nicht weiter verbessern.
    Warum soll man sich auch über ein paar Tausend Euro freuen, wenn man nicht muss. Irgendwie primitiv, wenn man sich über Geld freuen muss, oder? Also wenn ich ein paar Millionen besäße und ich stelle mir vor, ich würde während des trüben deutschen Winters irgendwo in der Südseee unter Palmen sitzen - und wüßte, ich brauche erst zurück fahren, wenn ICH es will - , also, das würde mich mächtig freuen.
  9. #48

    Zitat von Koana Beitrag anzeigen
    Noch drei Maß, und nummoi oana gibts a wahre Seeligkeit, da lacht der Blick und´s Glück s´iss a richtige Freid!

    Wahrscheinlich hatten die lachenden Kinderaugen gerade eine Tüte mit Klebstoffdufft hinter sich!
    Made by Henkel Germany natürlich.
  10. #49

    Wo isser denn, der Wohlstand?

    Zitat von MS_FFM Beitrag anzeigen
    Die empirische Glücksforschung behauptet, wir Deutschen würden in Europa zur unteren Hälfte gehören, aber immerhin glücklicher als die Franzosen sein. Und, wir wären in den letzten Jahrzehnten nicht glücklicher geworden, trotz steigenden Wohlstands.

    Beleg hierfür:
    http://earth.columbia.edu/sitefiles/...s%20Report.pdf

    Frau Berg hat also unrecht, wenn Sie insinuiert, wir wären Weltklasse-Miserabilisten. Andererseits liegt sie vollkommen richtig, denn warum sind denn die Niederländer (und die Dänen, die Schweden, die Norweger) so viel glücklicher als wir? Sie sind bei der Arbeit genau so gewissenhaft -- das kann es nicht sein.
    Warum immer so kompliziert?

    Schätze mal, die stetig ansteigende Anzahl der Arbeitslosen, Hartzer,Geringverdiener und Niedriglöhner ziehen den Glücksquotienten mächtig runter.---Trotz steigenden Wohlstands.

    Es ist also eine Frage dessen von wem der steigende Wohlstand abgeschöpft wird.








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