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Frachtpiloten im Einsatz: Flieger ohne Stewardessen

Angelwürmer, Lebensmittel und manchmal eine Leiche - Cargo-Flugzeuge transportieren fast alles. Um einen Flieger mit 80 Tonnen Fracht zu beladen, arbeiten viele Helfer unter Hochdruck, in der Luft bleiben Copilot und Kapitän unter sich. Anschließend fahren die beiden oft mit dem Auto nach Hause.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...801296,00.html
  1. #20

    dem stimme ich vollständig zu

    Zitat von hom0i5l Beitrag anzeigen
    Wer an den Airport zieht, setzt nicht auf die Zukunft leiser Flugzeuge, sondern auf niedriege qm-Preise. Hinterher rumzustänkern ist mal wieder typisch deutsch. Da werden immer die Eigeninteressen vor die Interessen der Allgemeinheit geschoben, denn: die anderen habens ja auch leise. Stimmt, nur sind die nicht an den Airport gezogen sondern nach Wiesbaden. Und da ist es leise.
    laßt uns froh sein über die Fracht und Nachtflieger. Sie stärken unsere Wirtschaft.
    Ich wäre allerdings dafür das man den Menschen, die durch einen späten Flughafenausbau schaden zugefügt wird, den Wegzug finanziell ermöglicht.
    Aber man sollte auch den Menschen (siehe München) die durch die Verlegung des Flughafens plötzlich unsummen für ihr Haus/Grundstück bekommen diesen Mehrwert steuerlich abgreift.
  2. #21

    Das schöne an der Frachtfliegerei...

    Fracht motzt nicht -
    Fracht kotzt nicht...
  3. #22

    -

    Zitat von Oliver Gnutz Beitrag anzeigen
    Neeee - der "größte Witz" ist das die Politik dem Saufnasentransport und der "Luftverfrachtung" von schiffbaren Gütern keinen Riegel vorschiebt.
    Ich finde es richtig gut, dass die Politik das nicht macht. Politik kann sich doch nicht an den Egoismen einzelner Leute ausrichten.

    Statdessen darf das Volk den Lärm "ausbaden"...
    "Das Volk"? Gemessen an die 82 Millionen Einwohnern Deutschland ist nur eine klitzekleine Minderheit dem (ertragbaren) Fluglärm ausgesetzt. (Der Rest hat andere Probleme, motzt aber nicht so 'rum.) Und von dieser klitzekleinen Minderheit ist eine nur eine noch klitzekleinere Minderheit, die rumnölt. Das ist auszuhalten.
  4. #23

    -

    Zitat von Oliver Gnutz Beitrag anzeigen
    Lassen Sie mich einfach mal raten....
    Ja, bitte, tun Sie das. Ihre "Argumentation" kommte ja ohne diese Raterei nicht aus.

    Den Sinn dieser ganzen Ferien-, "Business-" und Frachtfliegerei haben Sie nie ernsthaft in Zweifel gezogen, oder ?
    Nein, das macht nur die Minderheit einer Minderheit.

    Aber Sie finden es toll, dass Sie billig nach Thailand kommen um dort ein 11jähriges Kind zu bespringen (wobei Sie vor Gericht natürlich sagen würden, dass Sie dachten, das die schon 18 ist).
    Sehen Sie, mit dieser wirklich dummen Aussage (wundert mich, dass die überhaupt veröffentlicht wurde) haben Sie sich in eine Ecke gestellt, die Schmuddelecke. Dort gehören Sie auch hin.
  5. #24

    Undifferenziert

    Zitat von Konstruktor Beitrag anzeigen
    In die Nähe eines Flughafens zu ziehen bedeutet eigentlich automatisch, daß man sich mit dem Lärm einverstanden erklärt. Insofern bin ich bei den Beschwerden teilweise auch etwas skeptisch, hier wie dort.
    Wie definieren Sie Naehe zum Flughafen? Die Naehe ist nicht unbedingt das Problem, es sind eher die Flugrouten. Und diese aendern sich. So kann man jahreland in der "Naehe" (30 km) eines Flughafens wohnen ohne gestoert zu werden und ploetlich wird eine neue Flugroute geoeffnet und man sitzt mitten im Laerm.
    Insofern, bitte nicht alles ueber einen Kamm scheren.
  6. #25

    -

    Zitat von satissa Beitrag anzeigen
    Wie definieren Sie Naehe zum Flughafen? Die Naehe ist nicht unbedingt das Problem, es sind eher die Flugrouten. Und diese aendern sich. So kann man jahreland in der "Naehe" (30 km) eines Flughafens wohnen ohne gestoert zu werden und ploetlich wird eine neue Flugroute geoeffnet und man sitzt mitten im Laerm.
    Insofern, bitte nicht alles ueber einen Kamm scheren.
    Bei 30 km Entfernung müssen Sie das Hörgerät aber schon mächtig hochdrehen, um von der Fliegerei mehr als den üblichen Zivilisationslärm mitzukriegen.
  7. #26

    -

    Zitat von vanni-ffm Beitrag anzeigen
    Netter Versuch, (...) im Kern auf das Nachtflugverbot zu schießen, das derzeit dankenswerterweise in Frankfurt gilt.
    Zumindest der Versuch war aber auch dringend nötig. Ist allerdings ein wirkliches Kleinkaliber gegen die Lügen- und Lamoryanz-Salven, die seit Wochen von der Frankfurter Presse geschossen werden.

    Mir hat noch kein Luftverkehrsexperte schlüssig erklären können, welche Ware dieser Welt wichtig genug ist, um zwingend nachts befördert werden zu müssen.
    Haben Sie denn schon einen Luftverkehrsexperten gefragt? Es ist nämlich schlicht und einfach nicht möglich, Flüge z. B. in den Fernen Osten/Südostasien/Australien durchzuführen, ohne dass der Flug in oder über die Nacht geht.

    Die Antwort ist: Keine.
    Es hat nicht den Anschein, als wäre Sie mit der erforderlichen Kompetenz für eine solche Antwort ausgestattet.

    Es wird also höchste Zeit für wirklich intelligente Logistiklösungen, die komplett ohne Nachtflüge auskommen.
    Geht nicht, wie schon geschrieben.

    ... und ihren ausgelutschten MD11-Mühlen ausschliesslich ihren profitablen Betrieb im Auge hat und so inzwischen zu einem gesellschaftlichen Ärgernis ersten Ranges geworden ist.
    Was ist an den MD11en "ausgelutscht"?

    Kein Unternehmen kann aber auf Dauer gegen die Interessen der Menschen wirtschaftlich nachhaltig erfolgreich sein.
    So etwas ähnliches haben sinngemäss auch die Stuttgarten S21-Gegner von sich gegeben. Die glaubten sich doch tatsächlich in der Mehrheit. Bei "Jim Knopf" hiessen die Leute "Scheinriesen".
  8. #27

    Nachtfahrverbot

    Zitat von PZF85J Beitrag anzeigen
    Ich finde es richtig gut, dass die Politik das nicht macht. Politik kann sich doch nicht an den Egoismen einzelner Leute ausrichten.



    "Das Volk"? Gemessen an die 82 Millionen Einwohnern Deutschland ist nur eine klitzekleine Minderheit dem (ertragbaren) Fluglärm ausgesetzt. (Der Rest hat andere Probleme, motzt aber nicht so 'rum.) Und von dieser klitzekleinen Minderheit ist eine nur eine noch klitzekleinere Minderheit, die rumnölt. Das ist auszuhalten.
    Vor allem hat diese Minderheit meist auch kein Problem damit, sich ins Auto zu setzen und den Anwohnern von Straßen oder Autobahnen Dreck und Lärm zuzumuten.

    Ergo: Wenn es ein generelles Nachtflugverbot gäbe, sollte man auch ein generelles Nachtfahrverbot einführen!
    Ich wäre gespannt auf die Reaktionen!
  9. #28

    -

    Zitat von Jo B. Beitrag anzeigen
    Vor allem hat diese Minderheit meist auch kein Problem damit, sich ins Auto zu setzen und den Anwohnern von Straßen oder Autobahnen Dreck und Lärm zuzumuten.
    Ergo: Wenn es ein generelles Nachtflugverbot gäbe, sollte man auch ein generelles Nachtfahrverbot einführen!
    Wenn es dann soweit ist, dann könnte ja auch das Ladenschlußgesetz wieder eingeführt. Vielleicht in der erweiterten Form: Läden dürfen nur noch zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang geöffnet sein. Abends natürlich minus 1 Stunde, die Autofahrer müssen ja noch im Hellen nach Hause kommen können.
  10. #29

    Nachtflugverbot

    das sind solche Bestimmungen die die Fliegerei nicht unbedingt sicherer machen - ich denke gerade an den Crash in Teneriffa 1977 bei dem der Zeitdruck unter dem die Piloten standen ein entscheidender Faktor war.


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