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Foursquare, Twitter und Co.: Smartphone-User klagen über Adressbuch-Greifer
Immer mehr iPhone-Nutzer sind aufgebracht: Dutzende iOS-Apps übertragen Adressbuchdaten auf ihre Server - oft ohne Rückfrage. Möglich werden die Datenabgriffe durch eine Schwäche in Handy-Betriebssystemen. Auch Android ist betroffen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/...815380,00.html
- #1 15.02.2012 14:35 von
Schade, dass darauf nicht mehr eingegangen wird, denn bei Android-Apps steht bei jeder Installation, was Schnittstellen vom jeweiligen Programm genutzt. Und nun weiß ich nicht, wie das gemeint sein soll.
Sollen iP*-Nutzer sich erleichtert fühlen, weil es angeblich bei Android genauso sein soll? - #2 15.02.2012 14:46 von
Den Artikel vor dem Kommentieren bitte lesen
Es ist doch im Artikel umfassend erklärt.
Das Problem der Android-Lösung (und ja, es ist eine Verbesserung gegenüber iOS) ist zweierlei:
1. Wie beschrieben ist es binär.
Dass eine Social-Media-AppZugriff auf das Adressbuch will, ist völlig unverfänglich.
2. Das Android-Konzept beruht darauf, dass die Benutzer brav alles durchlesen, genau nachdenken und ggf. um die Ecke denken. Für jeder App.
Sorry, wird nicht funktionieren. Benutzer wollen die App installieren und nutzen, und haben spätestens beim 10. Mal gelernt, einfach auf OK zu drücken.
Die im Artikel angedachte Lösung hingegen ist sinnvoll, da sie die Abstumpfung des Benutzers mindert und genau dann eine Warnung aufpoppt, wenn sie sinnvoll ist. - #3 15.02.2012 14:47 von
Auch diesmal liegt die Online-Redaktion mal wieder heftig daneben.
iOS fragt genau EINMAL, ob eine App GPS benutzen darf. Danach wird jeder Zugriff autorisiert, wenn man nicht in die Systemeinstellugnen geht und dort den Zugriff deaktiviert.
Wenn derselbe Mechanismus für das Adressbuch eingebaut würde, würde man es einmal erlauben und danach würden weitere Zugriffe automatisch erlaubt. Außer man geht nach jeder Nutzung, wo man denn Zugriff erlaubt hat, in die Einstellungen und widerruft.
Auch hier gilt: Alles oder nichts.
Oder sollte iOS vor dem Zugriff auf einzelne Kontakte fragen? Mit einer Kontaktliste von 50 Leuten 50 Popups? *hm*...
Also: Nicht so Einfach wie sich das in einem SPON-Artikel schreibt. - #4 15.02.2012 14:58 von
Ich finde nicht umfassend geklärt, inwiefern bei Android-Apps "Adressbuchdaten auf ihre Server - oft ohne Rückfrage" übertragen.
Denn bei der Installation wird man, wie schon erwähnt, darauf hingewiesen. Wer sich die 10 Sekunden zum Abschauen der Berechtigungen und Abwägen der Pros/Contras nicht nehmen will, der soll sich nicht beschweren. Und ob man diese Meldung nun beim Start oder bei der Installation einer App ignoriert, ist nun mal völlig egal.
Außerdem verbitte ich mir diese Arroganz á la "Den Artikel vor dem Kommentieren bitte lesen". Ich hatte den Artikel zweimal gelesen und extra noch per Strg + F gesucht, ob ich im Text "Android" überlesen habe. Da war zum Zeitpunkt des Postes _noch_ nichts zu finden, sondern wurde anscheinend erst nachträglich hinzugefügt. - #5 15.02.2012 15:23 von
Ich gebe dem Thread noch 20 Minuten
...spätestens dann hat der erst damit geprahlt, dass ihm mit seinem Uralt-Nokia-Knochen so was nicht passieren könnte. Wer wettet dagegen?
- #6 15.02.2012 15:29 von
- #7 15.02.2012 15:30 von
- #8 15.02.2012 15:35 von
- #9 15.02.2012 15:37 von
Spinne im Netz
Selbst wenn Apple allen anderen den Zugang erschweren würde, käme die weltteuerste Firma dennoch weiter an die Nutzerdaten ran. Eigentlich soll ein Betriebssystem ja so schlank wie möglich sein. Dinge wie Adreßbuch, etc. gehören da gar nicht rein. Wenn diese neuen Geräte nicht alle so verdammt verbarikadiert wären - so daß man z.B. all die "Apps" (das Wort "Programme" ist nicht cool genug oder ?) immer aus einer zentralen Hand bekommen muß, könnte man ja ein Adreßbuch eines Drittherstellers installieren und damit liefen all die Zugriffsversuche durch andere Programme ins Leere. Nur weil eine Art Monokultur erzwungen wird, wo alles immer an bekannten, vom Nutzer nicht zu schützenden Orten liegt, ist es möglich, was jetzt passiert. Ich frage mich, wie lange wir alle uns noch so abhängig machen lassen sollten von diesen Netzkraken mit Tendenz zur tödlichen Umarmung. Was es braucht ist freie Hardware, mit einem Betreibssystem das unabhängig ist von Firmen wie Apple, Google o.ä. Es ist eine Schande, daß diese Monsterfirmen das freie Betriebssystem Linux irgendwie so verwurstet haben, daß es doch wieder irgendwie proprietär daherkommt. Frage mich, wie das rechtlich überhaupt möglich war. Aber wer könnte diese Firmen auch verklagen ? Wer deren Geräte kauft finanziert dieses Verhalten. Daher verzichte ich bewußt auf diesen Komfort und kaufe sowas nicht. Geht auch ohne.
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