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Fotoreportage zum Heroinhandel: Blume des Bösen

Robert Knoth/ Hatje CantzAm Hindukusch entsteht der Stoff, aus dem Alpträume sind: Heroin. Von den Mohnfeldern Afghanistans zieht sich die Spur der Droge bis nach Europa. Zwei Reporter sind über 20 Jahre hinweg den Handelsrouten gefolgt. Ihr Fotoband rückt das Big Business mit der Droge ins Bild.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...848076,00.html
  1. #1

    Schlimme Zusammenhänge!

    Und daür sterben also unsere Soldaten in Afghanistan-unglaublich aber wohl leider wahr! Im Umkehrschluss ist der Krieg in diesem Land der Grund für mindestens einen Teil der 100000 Drogentoten pro Jahr. Wie dumm kann solche Politik noch sein?
  2. #2

    aberkannt

    Und die Lösung ist so einfach, dass es schon fast wehtut. Eine ehrliche Aufklärung und Legalisierung. Ob´s legal ist oder nicht, es dauert nur paar Tage länger, bis ich es kriege, aber ich kriege es! Natürlich soll es nicht wie Süssigkeiten an der Kasse zu kriegen sein. In Apotheken zb?
  3. #3

    dies ist alles hinlänglich bekannt..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Hindukusch entsteht der Stoff, aus dem Alpträume sind: Heroin. Von den Mohnfeldern Afghanistans zieht sich die Spur der Droge bis nach Europa. Zwei Reporter sind über 20 Jahre hinweg den Handelsrouten gefolgt. Ihr Fotoband rückt das Big Business mit der Droge ins Bild.

    Heroin aus Afghanistan: Bildband "Poppy" zeigt Folgen des Drogenanbaus - SPIEGEL ONLINE
    und birgt in sich keine neuigkeiten, die es zu bestaunen gilt.
    alles illegale erzeugt schattenwelten die erhebliche wirtschaftliche kraft entwickeln können und machstrukturen aufbauen. man kann revolutionen oder auch gleich ganze kriege damit finanzieren, denn ohne waffen und munition kein töten und so töten drogen gleich 2 mal.
    diesen ganzen verboten sollte endlich ein ende bereitet werden, denn die verbote erzeugen dies was man vorgibt bekämpfen zu wollen.

    Was hat die prohibition den usa gebracht?
    bandenkriege, die erweiterte organisierte kriminalität, da war al capone nur ein mosaikstein.
    dort wo brantwein teuer, reglemtiert oder verboten ist wird im verborgenen gebrannt was der kocher hergibt.
    aber es ist gewollt, dieser kampf festigt die machtstrukturen, die es gilt zu verteildigen, darum bleibt es auch bei den verboten, dem schutz der menschheit vor bösen drogen dient es nicht.
  4. #4

    Kenne die Preise nicht...

    Zitat von pontifactus Beitrag anzeigen
    Und die Lösung ist so einfach, dass es schon fast wehtut. Eine ehrliche Aufklärung und Legalisierung. Ob´s legal ist oder nicht, es dauert nur paar Tage länger, bis ich es kriege, aber ich kriege es! Natürlich soll es nicht wie Süssigkeiten an der Kasse zu kriegen sein. In Apotheken zb?
    aber wenn es dann gegen Rezept oder gegen Ausweis das Zeug fuer z.B. 50c aus der Apotheke bekommt, haben die da unten kein Geschaeft mehr :)
    Die Polizei haette weniger zu tun und wieviele sind denn wirklich Drogenabhaengig in Deutschland? Vielleicht 0.001% der Bevoelkerung? Das geschieht dann auf eigenen Willen... es sterben wohl so 1000% mehr Menschen an Autounfaellen als an Drogen.
  5. #5

    "Ich fand das unglaublich", erinnert sich Antoinette de Jong an eine Busreise. "Mohn so offen angebaut wie in den Niederlanden Kartoffeln."
    Das wiederum wundert mich, wie man sich darüber wundern kann. Was ist daran verwunderlich, wenn in einer für europäische Verhältnisse sehr armen Region die Menschen Sachen anbauen, die im Verhältnis zu Lebensmitteln deutlich mehr Wohlstand (Geld) einbringen und vor allem leichter zu lagern sind im Sinne vom verarbeitetem Grundstoff (Mohnblütensaft).

    Und solange es einen Markt für dieses Produkt gibt, wird dies auch weiterhin so bleiben.

    Das die andere Seite, den Markt dafür trocken zu legen ebenfalls nicht funktioniert, zeigt die Geschichte des Opiumhandels so wie die Versuche der letzten 80 Jahre. Das man dann trotz dieser Fakten weiterhin an der Drogenpolitik nach US Amerikanischen Vorbild festhalten will, DASS! wundert mich.
  6. #6

    Das Problem sind

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Hindukusch entsteht der Stoff, aus dem Alpträume sind: Heroin. Von den Mohnfeldern Afghanistans zieht sich die Spur der Droge bis nach Europa. Zwei Reporter sind über 20 Jahre hinweg den Handelsrouten gefolgt. Ihr Fotoband rückt das Big Business mit der Droge ins Bild.

    Heroin aus Afghanistan: Bildband "Poppy" zeigt Folgen des Drogenanbaus - SPIEGEL ONLINE
    nicht nur die Drogen Produzenten und Haendler. Das Problem sind in erster Linie die Konsumenten: ohne Konsumenten kein Drogenproblem. Insofern scheint mir der Bildband das Problem gut aufzuzeigen, da er die Konsumenten identifiziert. Leider habe ich auch keine Loesung parat. Jedoch scheint Heroin mehr in sozial unteren Schichten zu Hause zu sein.
  7. #7

    Aw:

    Zitat von disi123 Beitrag anzeigen
    es sterben wohl so 1000% mehr Menschen an Autounfaellen als an Drogen.
    Elfmal mehr Verkehrs- als Drogentote? Ernstgemeint? Wohl eher leicht übertrieben. Laut allgemein zugänglichen Statistiken gab es etwa 2010 1.237 Drogentote und ca. 4.000 Verkehrstote.

    Und jetzt können Sie gern noch diese Zahlen damit ins Verhältnis setzen, wieviele Menschen in Deutschland am Straßenverkehr teil- und wieviele harte Drogen nehmen. Das sind wohl kaum nur dreieinhalbmal mehr. Und Sie dürfen auch mutmaßen, wieviele der Verkehrstoten auf das Konto von Drogisten gehen, die im Rausch sich und evtl. auch noch andere totgefahren haben.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Hindukusch entsteht der Stoff, aus dem Alpträume sind: Heroin. Von den Mohnfeldern Afghanistans zieht sich die Spur der Droge bis nach Europa. Zwei Reporter sind über 20 Jahre hinweg den Handelsrouten gefolgt. Ihr Fotoband rückt das Big Business mit der Droge ins Bild.

    Heroin aus Afghanistan: Bildband "Poppy" zeigt Folgen des Drogenanbaus - SPIEGEL ONLINE
    Die Frage wird allerdings erlaubt sein ob eine Legalisierung irgendwas verändern würde. Kriege werden auch um andere Stoffe geführt. Demnächst wird es Wasser sein. Die jetzigen Drogenkartelle werden dann zu Konzernen mit Werbung und Marketing, oder wie? Am Verteilungs- und Marktkampf wird sich nichts ändern!.
  9. #9

    ......beschreiben die Spur der Verwüstung, die die Opiumpflanze - die Basis für Heroin - über den Globus gezogen hat.....

    nicht die pflanze ist für die Verwüstung verantwortlich, sondern der sogenannte Krieg gegen Drogen, welcher diese "Verwüstung" erst einmal möglich macht

    reines Heroin/Opium kann ein ganzes Leben "konsumiert" werden ohne dass man diese massiven Folgebeschwerden, wie sie heute auftreten, hat... vom Austrocknen des Schwarzmarktes ganz zu schweigen...


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