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Fotoreise zum Südpol: Welcome to Antarctica
Michael MartinMit der Iljuschin ins Polareis: Eine Reise zum Südpol gehört noch immer zu den exklusivsten Erlebnissen, die man buchen kann. Der Flug ist extrem teuer und ziemlich unbequem - dafür entschädigt am Ziel eine Landschaft mit Euphorie-Garantie.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-879209.html
- #1 25.01.2013 05:35 von
Artikel gut, Fotos schlecht
Gut, daß man Informationen bekommt, der Bericht ist lesenswert, die Bilder dazu hingegen, lassen zu wünschen übrig. Bild 14 und 16 sind durchaus sehenswert und vermittlen den Eindruck von "ewigen" Eis und Schnee. Die Gegenlichtaufnahmen saufen leider mit einem ordentlichen Schuß Blaustich ab, offenbar fehlte es an Zeit zum ausarbeiten. Schade.
- #2 25.01.2013 06:07 von
Nur die Russen?
Michael hat recht: wer einmal in der Antarktis war, wird das sicher nie vergessen. Doch dass da nur russische Flugzeuge fliegen (können), ist völliger Unsinn. Die Amerikaner fliegen regelmäßig mit ihren Lockheed C130, die Australier haben für ihre drei Stationen so etwas wie einen Linienverkehr mit einem Airbus A-310. Und die im Artikel erwähnte TwinOtter ist das Arbeitstier der Antarktis und kommt aus Kanada. Dramatisch in diesem Zusammenhang: Seit vorgestern (Mittwoch) ist eine TwinOtter mit Passagieren in der Antarktis vermisst. Ob abgestürzt oder notgelandet ist noch unklar. Der automatische Notfunksender des Flugzeugs (ELT) konnte lokalisiert werden. Gefunden wurde es noch nicht, da die Wetterbedingungen zu schlecht sind. Diese Flugzeuge sind in der Regel so ausgerüstet, dass alle Passagiere im Falle einer Notlandung in der Antarktis mindestens drei Tage überleben können.
- #3 25.01.2013 06:29 von
Traumziel
Tolle Erfahrung. Wenn das ein wenig günstiger wäre, würde ich da auch sofort hin wollen..
- #4 25.01.2013 07:26 von
Dreamliner Iljuschin
Kann mir einer 50000 Dollar schenken? Ich will da auch mitmachen und vor allem fotografieren.
Der Reisebericht ist hervorragend geschrieben.
Bitte mehr solcher Reportagen. - #5 25.01.2013 08:54 von
optional
Die Tür des Il-76 wird sicherlich nicht aus Stahl sein, selbst die Sowjets haben Flugzeuge bereits aus Aluminium gebaut.
Am Rande: Gerade heute ist eine der besagten DHC-6 im Südeis verunglückt:
http://avherald.com/h?article=45cad699&opt=0 - #6 25.01.2013 09:16 von
Die vereisten erinnerungen
war gerade in dort, Livingston und deception, Dort kamen Kreuzfahrtschiffe zum baden vorbei. Es wurde gemunkelt das sowas ca. 12000 Euro die woche kostet. Im letzten Jahr sind dort 75000 Touristen gewesen. Da wo Michael landet ist es natuerlich nochmal ne nummer spannender wegen der Berge. Nur wer denkt das er am suedpol allein ist, liegt volkommen falsch. Allein ist man da nur auf einem Klo weil dann keiner dabeisein moechte. Aus sicherheitsgruenden ist es nicht moeglich allein durch die landschaft zu spazieren. Hier noch ein link zum spanischen blog zur Reise: http://www.minimalfilms.com/index.php/es/desarrollo/proyectos-documentales/recuerdos-de-hielo/los-recuerdos-de-hielo-blog
- #7 25.01.2013 12:26 von
falsche Pose fürs Heldenimmage
Ich weis nicht ob man dem Umweltschutzgedanken gerecht wird, wenn man aus rein komerziellen Gründen ständig irgendwelche reichen Säcke dorthin transportier, nur weil sie sich leisten können. Tonen und Abertonnen an Treibhausgasen und Ozonkillern in das (noch das einzige) weitgehen von Müll und Umweltsauereien verschonte Gebiet der Erde saut.
Übreigens steht der Antartisvertrag dem entgegen und den hat auch Amerika unterzeichnet. Notwendig ist das nicht, notwendig ist das nur für die Gewinne Von ALE und ARI. Die "Heldenpose" die allen derartigen Berichten zugrundeliegt ist nichts als falsche Getue. Die Antarkis sieht im Winter ziemlich anderst aus. Bei minus 45 und Windstärken, daß man aufpassen muß nicht davonzufliegen, würden die meisten "Helden" wohl eher es vorziehen ihre heldischen Diavorträge zu halten und ein bischen ihre Bilder zu vermarkten. - #8 25.01.2013 18:02 von
- #9 25.01.2013 20:00 von
Wärmer als in Hamburg
12 000 Euro die Woche ist übertrieben. Wir waren gerade mit Kreuzfahrtschiff um die "Antarktische Halbinsel" herum. Außenkabine für zwei Wochen kostete pro Person 7 500 Euro - alles inklusive plus Getränke. Dreimal wurden wir per Schlauchboot ausgebootet und haben an Land die zutraulichen Pinguine begrüßt - ein viertes Mal war der Seegang zu hoch. Das Wetter ist dort unberechenbar. Wir erlebten leichte Plus-Temperaturen - besser als zur Zeit hier in Hamburg.
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