... wäre doch mal was!
Thorsten WulffVon Steve Jobs bis Sigmar Gabriel: Thorsten Wulff hatte sie alle vor der Kamera. Im Gespräch verrät der Lübecker Fotograf, was er bei seiner Arbeit am meisten hasst und wie ein perfektes Porträt in 90 Sekunden gelingt.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-861813.html
... wäre doch mal was!
Sehr aufschlussreiches Gespräch. Mich würde interessieren, welchen Rechner Herr Wulff in seiner Kneipe verwendet.
durchwegs die Bildbearbeitungen der Porträts nicht. Da wird versucht, mehr rauszuholen, als in den Bildern drinnen ist. Da wird auch auf Mode gepocht, weil es modern ist, heute kontrastreich zu bearbeiten oder eine Farbnuance draufzulegen. Viel zu viel SilverEfex. Bilder werden davon nicht besser, sondern im Gegenteil.
Ein sehr angenehmes Interview.
Die hier gezeigten Fotos würde ich anders machen, bei einigen fehlt mir die Farbe, andere sind mir farblich zu überdreht. Das ist letztendlich Geschmackssache.
Gerade bei wechselndem Licht finde ich die ISO-Automatik der D4 bzw. deren Vorgänger sehr hilfreich und greife darauf zurück.
zum fotojournalismus gebracht! richtig, lieber kollege wulff, die athmosphäre ist es! erst wenn die beziehung über die kamera hinweg stimmt, kommen gute fotos dabei heraus!
<obwohl man mit inge meysel eigentlich keine gute haben konnte>
wer dann noch ein graphisches talent bei der bildaufteilung hat und ein wenig vordergrund zulässt (das kann man leider nicht lernen) produziert zwangsläufig gute bilder.
in einem widerspreche ich jedoch: lass die maschine einfach mit untersteuertem blitz ballern und mache soviele bilder wir möglich. oftmals sind es die unbeabsichtigten schnappschüsse, blicke und gesichtsausdrücke am ende des shootings, die den wahren charakter des motivs beschreiben!
schauspieler beherrschen das posing und sehen oft gut aus! richtig!
ist zwar etwas illegal, aber manche promis sind sooooo dämlich, die muss man einfach mit raushängender zunge und halboffenen augen erwischen, damit ihr charakter dargestellt wird ;-)
Drei gute Bilder in 90 Sekunden ist schon bemerkenswert, vorausgesetzt, man macht nicht 5 Bilder die Sekunde ...
Als Portrait-Fotograf weiß ich, dass meine Modelle beim Beginn des Shootings alles andere als locker sind. Der "entscheidende Augenblick" stellt sich bei meinen Arbeiten daher immer erst gegen Ende des Shooting ein; möglicherweise verteile ich aber auch zu wenig Schokolade. :)
In einem kleinen Youtube-Video kann man sehen, wie Modelle anfangs wirken und wie man durch den entscheidenden Augenblick Cartier-Bressons und durch eine bedachte Nachbearbeitung Charakterportraits erhält:
https://www.youtube.com/watch?v=rIL7_6BltJA
Ronald Daedalus Vogel
- portraits only -
Gute Einstelllung.
Tipps für die Alltagsphotographen:
Für Bildbearbeitung empfehle ich XnView. Ein für Privatleute kostenfreies Programm.
Mehr als Zuschneiden, Kontrast, aufhellen, abdunkeln und ein wenig Fokus verstärken (unter Filter) braucht man im Normalfall nicht.
Natürlich hat das Programm viel mehr Möglichkeiten.
nb. @pannetyp
Ironie / Sarkasmus im Internet funktioniert nicht wirklich.
bühnenfotografie ist ein geschenk wenn man nicht ganz unbegabt ist. sich mit sowas rühmen ist anfängerromantik. aber sein ego scheint das zu verkraften. die porträts an sich sind ok, aber das ist alles! Kust, Talent, Wow Effekt? für mich nicht. Eher standard.