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Fotoband über ukrainisches Bodybuilding: Stemm die Panzerkette!

Kirill Golovchenko/ Kehrer VerlagEiserne Sprossenwände und Muckimaschinen aus Traktorenreifen - so sieht ein ukrainischer Trimm-dich-Pfad aus. Der Fotograf Kirill Golovchenko hat die Anlage "Kachalka" in Kiew porträtiert. Seine Bilder zum postsowjetischen Sportsgeist erzählen auch von einer Nation zwischen Demokratie und Oligarchie.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-862707.html
  1. #1

    Erinnerungen werden wach

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eiserne Sprossenwände und Muckimaschinen aus Traktorenreifen - so sieht ein ukrainischer Trimm-dich-Pfad aus. Der Fotograf Kirill Golovchenko hat die Anlage "Kachalka" in Kiew porträtiert. Seine Bilder zum postsowjetischen Sportsgeist erzählen auch von einer Nation zwischen Demokratie und Oligarchie.

    Fotoband von Kirill Golovchenko Kachalka. Muscle Beach - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ich mir diese Bilder anschaue dann werden in mir Erinnerungen von 1970 wach als ist damals in der NVA meinen Wehrdienst ableistete.
    Auch wir hatten damals mit solchen primitiven Geräten Kraftsport betrieben.
    Wie sagt man so schön, es kommt nicht auf das Aussehen der Sportgeräte an, wichtig ist nur was hinten herauskommt und auch wir hatten mit all solchen primitiven Geräten unsere Körper in Form gebracht.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die ungepolsterten Bänke erinnern an mittelalterliche Folterinstrumente.
    So was kann nur jemand schreiben der Fitnessstudios mit Wellness-Oasen verwechselt.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eiserne Sprossenwände und Muckimaschinen aus Traktorenreifen - so sieht ein ukrainischer Trimm-dich-Pfad aus. Der Fotograf Kirill Golovchenko hat die Anlage "Kachalka" in Kiew porträtiert. Seine Bilder zum postsowjetischen Sportsgeist erzählen auch von einer Nation zwischen Demokratie und Oligarchie.

    Fotoband von Kirill Golovchenko Kachalka. Muscle Beach - SPIEGEL ONLINE
    Ich glaube, dass ein Training mit diesen "primitiven" Gerätschafen, in denen man nicht die Hebemasse beinahe stufenlos erleichtern kann, zu mehr Erfolg führt als mit so manchen modernen, superergonomischen Schonungsgeräten, die versprechen, bequemst und ohne großen Kraft- und Leidensaufwand Muckis aufbauen zu können (der dann meist nur in einem kurzweiligen Pumpeffekt endet).

    Außerdem: schon alleine die Tatsache, dass es in der frischen Luft ist, gefällt mir.
  4. #4

    Horten

    Zitat von Zoroaster1981 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass ein Training mit diesen "primitiven" Gerätschafen, in denen man nicht die Hebemasse beinahe stufenlos erleichtern kann, zu mehr Erfolg führt als mit so manchen modernen, superergonomischen Schonungsgeräten, die versprechen, bequemst und ohne großen Kraft- und Leidensaufwand Muckis aufbauen zu können (der dann meist nur in einem kurzweiligen Pumpeffekt endet).

    Außerdem: schon alleine die Tatsache, dass es in der frischen Luft ist, gefällt mir.
    Nein, lieber hortet man hunderte Menschen in Räumen ohne Frischluftversorgung (im Winter keine offenen Fenster) und zahlt dafür Geld um den Schweiss des Nachbarn besser aufnehmen zu können.
  5. #5

    das erinnert doch an die anfänge des kraftsports- irgendwie toll!

    auch wenns in der ukraine natürlich aus der not heraus geboren ist.
  6. #6

    Zitat von okokberlin Beitrag anzeigen
    auch wenns in der ukraine natürlich aus der not heraus geboren ist.
    Mit Not hat das nichts zu tun. Es gibt in der Ukraine massenhaft Fitnesszentren, die auch für kleinverdiener bezahlbar sind. Es gibt dort sogar Verträge, die man von einem Tag zu dem anderen kündigen kann und nicht meistens Jahrerverträge, wie in Deutschland, die doch manche Leute davon abhalten, solch ein Vertrag zu unterschreiben.
    In UdSSR waren ähnliche Sportplätze fast überall. Nicht alle mit Stangen und Gewichten, aber Reck, Barren, Sprosenwand, Ringe usw. gabs fast in jedem Hof zwichen den Hochhäusern und auf jedem Schulgelände. viele Leute haben Sport betrieben, ohne extra mit dem Auto in ein Fitnesszentrum zu fahren, das in einem Nachbarsort sich befindet.
    In Kiew ist es nur einfach gewachsen und hat mit Not nichts zu tun. Es macht einfach Spass dort zu Trainieren, inmitten der schönen Natur. Ein Fluss (Dnjepr) ist auch nebenan, kann man im Sommer auch schwimmen gehen. Man findet dort Leute auch inmitten vom Winter! :-) Ein schönes Ort. Immer, wenn ich in Kiew bin gehe ich dorhin, obwohl ich mich auch für ein paar wochen in ein edles Fitnesszentrum einschreiben kann.
  7. #7

    Zitat von FRM Beitrag anzeigen
    Mit Not hat das nichts zu tun. Es gibt in der Ukraine massenhaft Fitnesszentren, die auch für kleinverdiener bezahlbar sind. Es gibt.....
    das wußte ich nicht, danke für die interssanten infos.
  8. #8

    super thema

    endlich interessantes thema über fitness und bodybuilding! spannende bilder!
  9. #9

    10000 Quadratkilometer?

    Guter Artikel, war selbst zur EM2012 dort und ein paar Gewichte gestemmt.
    Allerdings ist das Areal nicht 10.000 Quadratkilometer, sondern 10.000 Quadratmeter groß!!!


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