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Fossil aus dem Jura: Riesenfloh saugte Blut mit Panzerrüssel

D. Huang et al. / Nature / dapdDinosaurier waren nicht alles, was die Erde der Urzeit unsicher machte. Auch Insekten nahmen furchterregende Ausmaße an. Jetzt haben Forscher die Überreste von Flöhen entdeckt, die so groß wurden wie heute lebende Hornissen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...818484,00.html
  1. #10

    Das ist heute viel schlimmer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dinosaurier waren nicht alles, was die Erde der Urzeit unsicher machte. Auch Insekten nahmen furchterregende Ausmaße an. Jetzt haben Forscher die Überreste von Flöhen entdeckt, die so groß wurden wie heute lebende Hornissen.

    Fossil aus dem Jura: Riesenfloh saugte Blut mit Panzerrüssel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Der größte Blutsauger der heutigen Zeit ist das Finanzamt!
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie überlebten das Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren und wandten sich nach Reptilien auch Säugetieren und Vögeln zu.
    Dazu brauchten sie keinen abrupten Wirtswechsel zu vollziehen. Vögel sind nämlich direkte Nachkommen der Saurier.
  3. #12

    Doch, passt

    Zitat von feinbildchen Beitrag anzeigen
    Passt das zusammen?
    warum sich der Klimawandel zwar negativ auf die Größe heutiger, liebgewonnener Nutztiere, keinesfalls aber auf die ekliger Schädlinge und gruseliger Raubsaurier auswirken könnte?
    Sauerstoffgehalt der Atmosphäre erlaubt eine ineffiziente "Atmung" ( lasch ausgedrückt ).
    Warmblüter haben als eines der Probleme die Regelung der Körpertemperatur die über Volumen und Oberfläche ( und Behaarung, und . . ) beeinflusst wird.
    Also: Insekten können größer werden und nehmen den Sauerstoff über die Körperoberfläche auf und Säugetiere kriegen die intern erzeugte Wärme nicht los.
    Lax gesagt.
  4. #13

    Zitat von feinbildchen Beitrag anzeigen
    Passt das zusammen?
    und
    aus SPON vor 5 Tagen

    Um mich nicht aufs Fragen zu beschränken: Ich denke, das passt nicht zusammen, und zwar hinten und vorne nicht. Oder kann einer der Wissenschaftler vielleicht noch ergänzend hinzufügen,.....
    Ersteinmal: Ökogeographische Regel

    Wie sie sehen, gilt die Regel: "kältere Region" -> größere Körpergröße für gleichwarme Tiere innerhalb einer biolgischen Familie. Dazu gehören vor allem Säuger und Vögel. Ja auch der Elefant bildet da keine
    Ausnahme, denn die eiszeitlichen Mammuts in Europa waren deutlich größer, als ihre heute noch lebenden Verwandten. Insekten und Reptilien gedeihen hingegen heute wie damals in warmen Regionen besser und sind dort auch größer. für letzteres wurden ja schon in diesem Diskussionsstrang gute Erklärungen geliefert.
  5. #14

    Äpfel/Birnen

    Zitat von feinbildchen Beitrag anzeigen
    Passt das zusammen?
    und
    aus SPON vor 5 Tagen

    Um mich nicht aufs Fragen zu beschränken: Ich denke, ......
    Säugetiere "funktionieren" vom Stoffwechsel her ein kleines bisschen anders als Insekten und Dinosaurier. Bei gleichwarmen Tieren muss ein beträchtliches an Energie aufgewendet werden um den Wärmeverlust über die Körperoberfläche zu kompensieren bzw. anders herum die Körperoberfläche muss maximiert werden um den Wärmabtransport zu maximieren (siehe Elefantenohren). Deswegen sind Säugetieren in kälteren Klimaten immer grösser und robuster als entsprechende Exemplare ähnlicher oder nahe verwandter Arten in wärmeren Gebieten. Das ist wohl auch bei Elefanten so, nur gibt es die heute de facto nur noch in warmen Klimaten und wir haben keine belastbaren Belege (von Mammuts mal abgesehen), wie die sich in kälteren Regionen entwickeln würden.

    Bei wechselwarmen Tieren hängt der Stoffwechsel direkt von der Umgegebungstemperatur ab. Kurz, je wärmer desto Wachs. Der erhöhte Sauerstoffgehalt spielte vielleicht im Karbon eine Rolle, aber im Jura müssten die Verhältnisse nicht grossartig anderes gewesen sein. Es gibt auch heute relativ grosse Arthropoden. Eben da wo es schön warm ist. Die Grösse dieser Viecher hängt also in erster Linie von der Temperatur ab (das Klima war im Jura aller Wahrscheinlichkeit wirklich wärmer) und davon dass diese Gruppe zu dieser Zeit möglicherweise besonders erfolgreich war und sich das Grössenwachstum „leisten“ konnte. Darüber hinaus landen solche Riesenviecher eher in Nature/Science als die Tausend Funde über „normalgrosse“ Insekten. Im Übrigen ist die Wahrscheinlichkeit ein komplettes Fossil zu finden quasi umgekehrt proportional zur Grösse des Tieres.
  6. #15

    Zitat von BaBaUTZ Beitrag anzeigen
    Ersteinmal: Ökogeographische Regel

    Wie sie sehen, gilt die Regel: "kältere Region" -> größere Körpergröße für gleichwarme Tiere innerhalb einer biolgischen Familie. Dazu gehören vor allem Säuger und Vögel. Ja auch der Elefant bildet da keine
    Ausnahme, denn die eiszeitlichen Mammuts in Europa waren deutlich größer, als ihre heute noch lebenden Verwandten. Insekten und Reptilien gedeihen hingegen heute wie damals in warmen Regionen besser und sind dort auch größer. für letzteres wurden ja schon in diesem Diskussionsstrang gute Erklärungen geliefert.
    Innerhalb biologischer Familien mag das ja gerne teilweise zutreffen (wobei schon wieder der Elefant herhalten muss, wenn ich ihn nicht nur mit dem Mammut, sondern auch den Indischen mit dem Afrikanischen vergleiche).
    Das berechtigt noch lange nicht zu einer pauschalen Aussage wie das zitierte "Wärme und stattliche Körpergrößen scheinen nicht gut zueinander zu passen." - geschweige denn dazu, gleich noch, weil es so schön ist, den Zusammenhang zum vielbeschworenen Klimawandel herauszustellen. Es sind doch offensichtlich wesentlich mehr Faktoren, die zu den beobachtbaren Größenunterschieden führen. Das zeigen allein die unzähligen Ausnahmen.

    Hier werden auch wiederholt die Saurier in die Nähe wechselwarmer Tiere gerückt und von Säugetieren (okay) und Vögeln (nicht okay) unterschieden. Das ist doch lange obsolet.
  7. #16

    Zitat von leoniwska Beitrag anzeigen
    Um ihnen mal zu helfen. Die Allenschen und Bergmannschen regeln. Tiere im Norden ( Kälteren) sind in der Regel größer als Tiere im Süden ( Warmen) aus Gründen der Energieeffizienz. Eine kleine Tasse Tee wird schneller kalt als ein Eimer Tee.
    Macht ja auch Sinn so weit.
    Das macht irgendwie nicht so richtig Sinn. Einem Eimer Tee werden sie eine gehörige Menge Energie zuführen müssen, bis er richtig heiß ist. Die vergrößerte Oberfläche sorgt auch dafür, dass sie auch mehr Energie benötigen, um den Tee heiß zu halten.
  8. #17

    Zitat von stanislaw Beitrag anzeigen
    Die vergrößerte Oberfläche sorgt auch dafür, dass sie auch mehr Energie benötigen, um den Tee heiß zu halten.
    Es geht um den relativen (!) Energieverlust in Bezug auf das Volumen bzw die Masse. Oder anders herum ausgedrückt, ein Lebewesen braucht mit zunehmender Masse im Verhältnis weniger Energie um seine Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.








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