Die Studienergebnisse waren mit Spannung erwartet worden: Nach Auswertung der meisten verfügbaren wissenschaftlichen*Arbeiten zum Thema warnt die Weltgesundheitsorganisation vor einem möglichen Zusammenhang zwischen Handynutzung und Hirntumoren. Eindeutige Beweise dafür gebe es jedoch nicht.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...766047,00.html
Binsenweisheit. Ich behaupte: wir leben heute in der gesuendesten "Umwelt" der gesamten Menschheitsgeschichte. Tendenz steigend. Luxusprobleme sind das, die hier diskutiert werden. Hier erhitzen sich die Gemueter an einem nicht messbaren hypothetischen Minimalsrisko, das ans esoterische grenzt, waehrend jedes Jahr tausende und abertausende Menschen an Malaria, Grippe und TBC sterben. Aber die leben ja alle in einer so "natuerlichen" Umwelt, die irgendwelche uebersatten Narren in der westlichen Welt auf merkwuerdige Weise verklaeren.
Also nochmal... Wer ganz ganz oft ganz ganz lange am Handy hängt, könnte ganz ganz ganz vielleicht später mal ein ganz leicht erhöhtes Risiko haben, an spezifischen, ganz ganz seltenen, Hirntumoren zu erkranken. Wow!
Die WHO ist auch nicht mehr, was sie mal war. Früher hat man da versucht, wissenschaftlich zu arbeiten. Jetzt verlässt man sich auf miese Studien, die eher als Gerüchte zu bezeichnen wären.
Das wahre Gesundheitsproblem der Handynutzung ist die Telephoniererei am Steuer. Da ist der Zusammenhang nämlich echt und belastbar.
Aber um minimale Mikrowellendosen die Welle zu machen, ist einfach nur dämlich.
Nehmen Sie doch ein Beispiel an Baden-Württemberg: bauen Sie Zelte vor T-Mobile-Zentrale auf; fordern Sie Schlichtungen deren Ergebnisse Sie sowieso nicht akzeptieren; organisieren Sie Montagsdemos; werden Sie Grünen-Mitglied...
Vielleicht klappt es dann mit dem Ausstieg aus dem Mobilfunk.
Nein, du (bzw der Herr Einstein) gibst nur die Erklärung wieso man Handy"strahlung"
nicht auf die selbe Stufe mit ionisierenden "Strahlen"
stellen darf.
Dass es aber darüberhinaus Effekte geben kann ( z.b. eine
Art "Hüllkurvendemodulation", die irgendwelche Elektrorezeptoren reizt) ist nun nicht ausgeschlossen.
Und an der Entstehung von Krebs sind ja nicht nur ionisierende Strahlen betreiligt, das Immunsystem spielt z.b. auch eine wichtige Rolle.