Forschung: Das ganz normale Traumpaar

Getty ImagesWer wüsste nicht gern das Geheimnis einer langen, glücklichen Beziehung? Sozialwissenschaftler und Sexualforscher versuchen, dem Mysterium auf die Spur zu kommen.

http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831820,00.html
  1. #1

    Das glaub ich kaum.....

    Sex ist dann gewöhnlich nicht mehr so elementar für den Zusammenhalt..... ach ne?!
    Und warum gehen dann sämtliche Männer fremd und riskieren den Bruch? Kein Vorwurf eine Tatsache....
    Klar, gibt da ein paar Vögel den reicht die halbjährliche Ration... oder kenn ich nur Spezialfälle - who knows...
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer wüsste nicht gern das Geheimnis einer langen, glücklichen Beziehung? Sozialwissenschaftler und Sexualforscher versuchen, dem Mysterium auf die Spur zu kommen.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831820,00.html
  2. #2

    Zitat von Bjoern Dittmann Beitrag anzeigen
    Sex ist dann gewöhnlich nicht mehr so elementar für den Zusammenhalt..... ach ne?!
    Und warum gehen dann sämtliche Männer fremd und riskieren den Bruch? Kein Vorwurf eine Tatsache....
    Klar, gibt da ein paar Vögel den reicht die halbjährliche Ration... oder kenn ich nur Spezialfälle - who knows...
    "Sämtliche Männer"? Ähm, ihre Wahrnehmung der Umwelt auf alle Männer zu übertragen, halte ich für gewagt.

    Bei der Sexfrage tippe ich eher auf eine soziale Erwünschtheit, was die Antworten angeht. Wer nach drei vier Jahren immer noch wie zwei Teenager durch die Betten turnt und an keiner Umkleidekabine vorbei gehen kann, gilt in unseren Breitengraden als unreif.

    Ich sage es mal mit Precht, der sehr richtig erkennt: "Der Mensch ist von Natur aus monogam veranlagt. Aber er ist auch von Natur aus untreu." Sprich, er kann durchaus mit einem Menschen 75 Jahre zusammen leben, aber währenddessen einige Male fremdgehen. Biologie kann man eben nicht mit Moral aushebeln, selbst wenn das immer wieder versucht wird.
  3. #3

    Zitat von Bjoern Dittmann Beitrag anzeigen
    Und warum gehen dann sämtliche Männer fremd und riskieren den Bruch?
    Das ist nur ein Bruch, wenn die Frauen glauben, daß es einer ist. Absprechen, kommunizieren, Erwartungen und Wünsche formulieren, ehrlich sein, sich konsequent nicht in die eigene Tasche lügen und das gleichberechtigt durchziehen. Schon schrumpfen die Probleme auf ein leicht handhabbares Maß zusammen. Tun sie das nicht, hapert es an einem der vorgenannten Punkte. Man muß natürlich dafür bereit und offen sein und keinen Tellerrand und geistig-emotionalen Horizont wie den Ihren an den Tag legen.

    Zu dem "sämtlich" sag' ich gar nicht erst was.
  4. #4

    die Frauen holen auf!

    Zitat von Bjoern Dittmann Beitrag anzeigen
    Und warum gehen dann sämtliche Männer fremd und riskieren den Bruch?
    Zitat von kommentor Beitrag anzeigen
    Das ist nur ein Bruch, wenn die Frauen glauben, daß es einer ist.
    Nur so am Rande: ich kenne auch Frauen die fremdgehen. Das sind nicht unbedingt weniger als Männer. (Großstadt, Altersgruppe 25-35). Der einzige Unterschied den ich erkenne ist die Wahrnehmung des Fremdgehens: während untreue Männer angeblich nur mit dem xxxx denken, ist das Fremdgehen bei Frauen ein Ausdruck ihrer Freiheit und Emanzipation ;-)
  5. #5

    Aus der Sicht einer Frau....

    ....die schon eine Ehe hinter sich hat, muss ich sagen:
    Sex does matter - auf jeden Fall - und zwar für Frauen genauso wie für Männer - wer was anderes behauptet, dem haben entweder zutiefst konservativ-reaktionäre Leitbilder oder übertriebener und falsch verstandener Feminismus die Lust ausgetrieben!
    Auch wenn Sicherheit, Geborgenheit und was eben so alles dazu gehört sicher für Frauen einen anderen Stellenwert haben mögen - da nehme ich mich gar nicht aus - ist ein in jeder Hinsicht befriedigendes Sexualleben auch für das "Glück" - die Ausgeglichenheit, das Slebstwertgefühl der Frauen (zumindest der, die ich kenne) essentiell! Sex macht Spaß - wenn der Mann denn weiß was er da tut - also Männer, wenn die Frauen nicht wollen, vielleicht liegts nicht nur daran, dass die Frauen eben nicht wollen, gell? Und Sex ist gut für die Slebstbestätigung - er findet mich noch atrraktiv.
    Zu den anderen in diesem Artikel aufgeworfenen Punktne - die ja bisher irgendwie wenig beachtung in der DIskussion fanden:
    Es gibt in der Gesellschaft - vor allem auch bei vielen (jungen) Frauen - das völlig falsche Bild von "der Allseligmachenden großen Liebe". Völliger Uniss - wer selber und mit sich und seinem Leben (Job, Freunde, Freizeit) im reinen ist - der hat dieGeduld und Unabhängigkeit auch kleine Verschiedenheiten mit dem Partner auszuhalten - denn er WILL den Partner und braucht ihn nicht - m.E. der große Unterschied!
    Wenn man sich dann noch eine gepflegte "Streikultur" aneigenen kann (keine Beleidigungen und Kommentare unter der Gürtelline usw) - und akzeptieren kann, dass der Partner - genau wie man selbst - mal viel mal wenig AUfmerksamkeit und Zuwendung braucht und will. Und wenn man sich bescheiden kann nur zu verlangen was man selbst auch geben würde (das richtet sich vor allem an alle die ständige bedingunslose Bespassung wünschen...), dann sollte es eigentlich klappen.
    Übrigens bin ich - wieder - in einer sehr glücklichen Beziehung. In der (bisher) all das gut geklappt hat.
    Wir sind beide Geschieden, mit Kindern aus erster Beziehung - Altersunterschied 15 Jahre - er kommt aus Afrika, ich bin in Europa und Süd-Ost-Asien aufgewachsen.
    So viel zur Alters-Und-Kulturkreis Theorie.
    Wenn man es will und bereit ist konstant an allen Bereichen zu arbeiten ohne sich dabei (selbst und gegensietig) zu stressen wirds schon werden :)
  6. #6

    Aus der Sicht einer Frau....

    ....die schon eine Ehe hinter sich hat, muss ich sagen:
    Sex does matter - auf jeden Fall - und zwar für Frauen genauso wie für Männer - wer was anderes behauptet, dem haben entweder zutiefst konservativ-reaktionäre Leitbilder oder übertriebener und falsch verstandener Feminismus die Lust ausgetrieben!
    Auch wenn Sicherheit, Geborgenheit und was eben so alles dazu gehört sicher für Frauen einen anderen Stellenwert haben mögen - da nehme ich mich gar nicht aus - ist ein in jeder Hinsicht befriedigendes Sexualleben auch für das "Glück" - die Ausgeglichenheit, das Slebstwertgefühl der Frauen (zumindest der, die ich kenne) essentiell! Sex macht Spaß - wenn der Mann denn weiß was er da tut - also Männer, wenn die Frauen nicht wollen, vielleicht liegts nicht nur daran, dass die Frauen eben nicht wollen, gell? Und Sex ist gut für die Slebstbestätigung - er findet mich noch atrraktiv.
    Zu den anderen in diesem Artikel aufgeworfenen Punktne - die ja bisher irgendwie wenig beachtung in der DIskussion fanden:
    Es gibt in der Gesellschaft - vor allem auch bei vielen (jungen) Frauen - das völlig falsche Bild von "der Allseligmachenden großen Liebe". Völliger Uniss - wer selber und mit sich und seinem Leben (Job, Freunde, Freizeit) im reinen ist - der hat dieGeduld und Unabhängigkeit auch kleine Verschiedenheiten mit dem Partner auszuhalten - denn er WILL den Partner und braucht ihn nicht - m.E. der große Unterschied!
    Wenn man sich dann noch eine gepflegte "Streikultur" aneigenen kann (keine Beleidigungen und Kommentare unter der Gürtelline usw) - und akzeptieren kann, dass der Partner - genau wie man selbst - mal viel mal wenig AUfmerksamkeit und Zuwendung braucht und will. Und wenn man sich bescheiden kann nur zu verlangen was man selbst auch geben würde (das richtet sich vor allem an alle die ständige bedingunslose Bespassung wünschen...), dann sollte es eigentlich klappen.
    Übrigens bin ich - wieder - in einer sehr glücklichen Beziehung. In der (bisher) all das gut geklappt hat.
    Wir sind beide Geschieden, mit Kindern aus erster Beziehung - Altersunterschied 15 Jahre - er kommt aus Afrika, ich bin in Europa und Süd-Ost-Asien aufgewachsen.
    So viel zur Alters-Und-Kulturkreis Theorie.
    Wenn man es will und bereit ist konstant an allen Bereichen zu arbeiten ohne sich dabei (selbst und gegensietig) zu stressen wirds schon werden :)
  7. #7

    Murks

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer wüsste nicht gern das Geheimnis einer langen, glücklichen Beziehung? Sozialwissenschaftler und Sexualforscher versuchen, dem Mysterium auf die Spur zu kommen.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831820,00.html
    Das mit der Nationalität als Problemfaktor ist wieder einmal typischer Soziologenmurks.

    Bei unterschiedlichen Nationalitäten aus demselben Kulturkreis stellen sich kaum Probleme. Anders ist das natürlich, wenn die Jutta auf Alis schöne braune Augen hereingefallen ist und sich nun wundert, dass er sie verdrischt.
  8. #8

    Ja, so einfach?

    Unterstes Ratgeber- und Kochbuchniveau. Das Gelingen oder misslingen einer Beziehung ist eine äußerst individuelle Sache, die je nach Paar von ganz unterschiedlichen Faktoren abhängen kann (und übrigens auch je nach Untersuchung). Diese pauschalisierenden und auf Aggregatstatisktiken beruhenden Weisheiten helfen mutmaßlich in keinem einzigen Einzelfall.
  9. #9

    Was für die Frauen die biologische Uhr ist...

    ist für den Mann der Wunsch nach gutem Sex, auch nach dem 3-5.Jahr. Das ist eine Voraussetzung für eine erfüllte Beziehung. NUR: Während der starke Druck des Kinderkriegens spätestens mit dem ersten auch das Sexleben enden lässt, bleibt ein ebenso starker Druck bei den Männern bestehen. UNTERSCHIED: Das eine ist gesellschaftlich akzeptiert, das andere eher nicht - obwohl beides auf den gleichen biologischen Ursachen beruht. ZUM GLÜCK ist die Ehe oder jede andere Form der Beziehung kein Versorgungsmodel mehr.