Forum


 

Forscher als Politikberater: "Der Welt rettende Professor ist gescheitert"

Der Gipfel von Durban enttäuschte, die Umweltpolitik steckt fest. Schuld seien gerade Klimaforscher, die aus Eitelkeit und Missionarseifer auf die Senkung des CO2-Ausstoßes fixiert seien, schreiben die Wissenschaftler Nico Stehr und Hans von Storch in einem Gastbeitrag. Sie fordern eine offene Debatte über Maßnahmen gegen die Erwärmung.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...802850,00.html
  1. #1

    Weltrettender Wissenschaftler

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Gipfel von Durban enttäuschte, die Umweltpolitik steckt fest. Schuld seien gerade Klimaforscher, die aus Eitelkeit und Missionarseifer auf die Senkung des CO2-Ausstoßes fixiert seien, schreiben die Wissenschaftler Nico Stehr und Hans von Storch in einem Gastbeitrag. Sie fordern eine offene Debatte über Maßnahmen gegen die Erwärmung.

    Forscher als Politikberater: "Der Welt rettende Professor ist gescheitert" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Es sind sicherlich eine Reihe von Fehlern begangen worden in diesem Zusammenhang.
    Vielleicht ist einfach der Wurf zu gross, um ihn plausibel einer Weltbevölkerung nahezubringen.
    Ohne saubere Nachvollziehbarkeit von Ursache und Wirkung wird sicherlich niemand losrennen und sein Leben ändern.
  2. #2

    ffff

    Zitat von DIE AUTOREN
    Um diesen Reflektionsprozess zu bewältigen, braucht die Klimawissenschaft Hilfe aus den Sozial- und Kulturwissenschaften.
    Ob das dem Klima wirklich weiterhilft??
  3. #3

    Das mögen kluge Ausführungen

    der Herren Professoren sein. Allerdings scheinen die beiden Herren Frau Dr. Merkel in ihrer Eigenschaft als Physikerin überzuwerten, wenn sie herausstellen, dass eine Pysikerin Bundeskanzlerin ist. Frau Merkel hat in der "DDR" Physik studiert und dort auch promoviert. Wäre sie vom der Physik wirklich fasziniert, wäre sie wohl kaum bei erster Gelegenheit in die Politik gegangen. "Kluge Menschen treiben keine Poltik" wußte schon Epikur.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Gipfel von Durban enttäuschte, die Umweltpolitik steckt fest. Schuld seien gerade Klimaforscher, die aus Eitelkeit und Missionarseifer auf die Senkung des CO2-Ausstoßes fixiert seien, schreiben die Wissenschaftler Nico Stehr und Hans von Storch in einem Gastbeitrag. Sie fordern eine offene Debatte über Maßnahmen gegen die Erwärmung.

    Forscher als Politikberater: "Der Welt rettende Professor ist gescheitert" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Der gesellschaftliche Umbau im Namen der Klimawissenschaft ist - glücklicherweise - nicht so gelaufen wie gedacht.
    Der Autor sollte sich besser mit dem Thema - der physikalischen Begründbarkeit der Erderwärmung durch IR-anregbare Spurengase - auseinander setzten, statt dem gescheiterten Sozialumbau nach zu weinen. Es hat immer fundierten Widerspruch zur CO2 Klimaerwärmungstheorie aus den Reihen der Wissenschaft gegeben, nur wurde dieser von den Medien tot geschwiegen oder als "Klimaleugner" (was für ein Wort!) abgetan; kolportiert wurde immer "alle seriösen Wissenschaftler sind sich einig, dass..." um erst gar keine Grundfragendiskussion aufkommen zu lassen.
    Auch dank dem Internet ist diese Manipulation gescheitert und die Kritiker konnten nicht mundtot gemacht werden. Also, Diskussion statt Manipulation das sollte die Botschaft an die Medien und an die Politik sein, und nicht das beweinen des alljährlich Klimkonferenztourismus der mal wieder ohne die "grosse Wende" zu Ende gegangen ist.
  5. #5

    ...

    Interessanter Beitrag.

    Gescheitert sind aber meiner Meinung nach alle.

    Die Politik, die immer noch zu sehr danach denkt, was kurzfristig opportun ist, und Vernunftargumenten generell eher nicht aufgeschlossen gegenübersteht. Hier bedarf es eines deutlich stärkeren Einflusses von Naturwissenschaftlern auf die Entscheidungsfindung, und zwar eben nicht als Berater im Hintergrund, sondern als Kräfte, die maßgeblich die Agenda setzen. Als aktuelles Beispiel mag die pseudowissenschaftliche Wirtschaftspolitik dienen, die Krisen unseres ideologischen Finanzsystems, in dem die mathematischen Gleichungen für Derivate (künstlich) komplizierter sind (und in betrügerischer Absicht), als die Grundgleichungen des Universums.

    Die Klimaforscher, weil sie aus purer Eitelkeit (alle Naturwissenschaftler sind extrem eitel, ich weiß das, weil ich selbst einer bin) und aus einem Rausch heraus, reale Entscheidungen mitbeeinflußen zu können, die Wissenschaft zum Dogma erhoben haben, und heute vor allem als Ideologen auffallen, die ein verklärt-romantisches Naturverständnis predigen. Es ist nun mal aber im kosmischen Maßstab völlig unerheblich, ob Gletscher schmelzen! Wir werden diese Transformationsprozesse auf unserem Planeten nicht aufhalten und sie sind auch nicht per se schlecht. Man stelle sich die Menschheit im heutigen Zustand in der letzten Eiszeit vor, dann gäbe es sicher Propagandisten, für die ein eisfreies Europa der blanke Horror wäre.

    Die Allgemeinheit schließlich, weil sie die technischen Errungenschaften wie die Luft zum Atmen braucht, sich aber nicht entsprechend verpflichtet sieht, ihr trauriges naturwissenschaftliches Grundverständnis weiterzuentwickeln (auf die Mehrheit bezogen). Dabei sind die drängensten weltpolitischen Fragen heute naturwissenschaftlich geprägt, während die Geisteswissenschaften vor allem mit sich selbst beschäftigt sind und massiv versagen, sich an Zukunftsvisionen zu beteiligen (oder nur der Aufarbeitung des schon Geschehenen).
  6. #6

    Zitat von einbelgier Beitrag anzeigen
    Es hat immer fundierten Widerspruch zur CO2 Klimaerwärmungstheorie aus den Reihen der Wissenschaft gegeben,
    Widerspruch gab es zwar, fundiert war dieser allerdings noch nie. Zumal er fast immer aus den Reihen von Esoterikanhängern kommt.
  7. #7

    Erderwärmung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Gipfel von Durban enttäuschte, die Umweltpolitik steckt fest. Schuld seien gerade Klimaforscher, die aus Eitelkeit und Missionarseifer auf die Senkung des CO2-Ausstoßes fixiert seien, schreiben die Wissenschaftler Nico Stehr und Hans von Storch in einem Gastbeitrag. Sie fordern eine offene Debatte über Maßnahmen gegen die Erwärmung.

    Forscher als Politikberater: "Der die Welt rettende Professor ist gescheitert" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Unabhängig davon, ob es eine selbstgemachte Erderwärmung gibt, müsste sich eigentlich die Erde abkühlen, weil sich ja bekanntlich das Weltall ausdehnt und damit auch der Abstand zwischen Erde und Sonne zunimmt. Die Frage ist auch, ob die Menschen an Überhitzung oder an Verschmutzung zugrunde gehen werden.
  8. #8

    Präzedenz bei Zielkonflikt

    Wie kann man langfristige Verbesserungen durchsetzen, die kurzfristige (subjektive) Verschlechterung bedingen? Praktisch gar nicht.
    Politiker, Unternehmen(insbesondere mit shareholdern) und jeder Einzelne muss also nachhaltiges, klimafreundliches Verhalten als positiv wahrnehmen. Kein Mensch kann dauerhaft gegen unser eingebautes Belohnungssystem entscheiden, das nun mal kurzfristigen Nutzen präferiert. Hier scheint mir eine Chance zu liegen, die noch besser genutzt werden muss. Die Wissenschaft kann Modelle entwickeln wie solches Verhalten gesellschaftlich und wirtschaftspolitisch realisiert werden kann. Bevor die (psychologischen) Hürden zur Umsetzung nicht bewältigt sind, sind die inhaltlichen Sachdiskussionen nutzlos.

  9. #9

    Zitat von g0r3 Beitrag anzeigen
    Widerspruch gab es zwar, fundiert war dieser allerdings noch nie. Zumal er fast immer aus den Reihen von Esoterikanhängern kommt.
    Oder wie hier gesponsert von Unternehmen die mit einer Verantwortlichen Umgang mit der Umwelt nix anfangen können und sich dann "Experten" holen die schon im Bereich (Passiv-)Rauchen Erfolge mit Vernebelungstaktik hatten. Und wie man an manchen Belgiern sieht auch hier erfolgreich sind.








TOP



TOP