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Forsa-Umfrage: Piraten überholen erstmals bundesweit die Grünen

DPADie Piratenpartei liegt bei den Wählern hoch im Kurs, zum ersten Mal überrunden die Newcomer nun die Grünen. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage erreichen die Politikneulinge 13 Prozent. Es ist der beste Wert seit Parteigründung. Die Grünen kommt dagegen nur auf elf Prozent.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826458,00.html
  1. #370

    Lesen bildet (noch immer)

    Zitat von loncaros Beitrag anzeigen
    Wer sagt das bei den anderen Parteien?

    Diese Argumente sind derart alt und abgedroschen mittlerweile, nimmst du sie selber eigentlich noch ernst?
    Wer sich ein wenig mit Politik auskennt, weiss dass bis dato alle Parteien ein ausgereiftes Parteiprogramm haben zzgl. Satzung, wo man nachlesen kann, wenn man denn lesen kann, in welche Richtung sich die Partei bewegt. Deshalb ist dies kein abgedroschenes Argument, sondern ein besorgniserregnender Faktor über welchen sich sogar die Piraten selbst Gedanken machen.
  2. #371

    Erfahrung mit Handwerkern

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    Sagt letztlich doch nur, dass sie überfordert sind, weshalb man ihnen die Wahl eben nicht antun sollte.

    Wenn Ihnen jemand ehrlich sagt, dass er Ihr Bad nicht reparieren kann, sollten Sie dieser Person doch nicht antun, sie trotzdem darauf anzusetzen, oder?
    Um in Ihrer Bildsprache zu bleiben. Die Kollegen von CDU, CSU, FDP, Grünen und SPD waren wegen des Bades schon da. Sie sagten, dass sie das problemlos hinbekämen, sie könnten auch noch die Fassade erneuern, den Keller sanieren und hatten eine Antwort auf eigentlich alles was so anfällt. Das Haus ist hin, im Bad ist nix passiert, sie wollen trotzdem, dass ich die überhöhte Rechnung bezahle und sind beeindruckend lernresistent, was ihre "Arbeit" angeht.
  3. #372

    10 per cent

    Zitat von dig Beitrag anzeigen

    ich wünsche den Piraten 40 Prozent plus!
    Unwahrscheinlich, da sie selber ja nur mit rund 10% Idioten rechnen!
  4. #373

    Vorsicht!

    Zitat von fridolinkiesewetter Beitrag anzeigen
    Es ist hinlänglich bekannt, dass sich die Fähigkeit den Überblick zu bewahren im Alter etwas verengt.
    Der Username könnte ein Nick sein!
    Manchmal hilft wikipedia weiter ;-)
  5. #374

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen
    Da Frauen in der Mitgliedschaft der Piraten die Minderheit darstellen, werden sie bei Wahlen zu Funktionen und Ämtern geringe Chancen haben, weil es bei den Piraten eben keine Quoten gibt.
    Wie hat das dann Fr. Weisband geschafft? Bestechungsgeld? Sich als Mann verkleidet?

    Ein gutes Beispiel dafür, wie es richtig gemacht wird, sind die Grünen: Frauen stellen bei den Grünen zwar nur 38% der MitgliedInnen, also auch eine Minderheit von etwas über einem Drittel. Die MandatsträgerInnen sind jedoch zu über 50% Frauen! Wodurch wird dieses positive Ergebnis erreicht? Durch die vielgeschmähte Frauenquote! Durch das verteufelte Frauenstatut!
    Nur 38% Mitgliederinnen aber gleiches Stimmrecht? Das ist also ihre Art von Demokratie, dass jede kleinere Gruppe zu gleichem Anteil vertreten sein muss?

    Das kann ich nicht nachvollziehen. hingegen ist der Piratenansatz gerechter, 10% Frauen, 10% aller Posten sind mit Frauen besetzt. Je nachdem eben, ob die entsprechende Frau sich für so ein Amt eignet. Bei Marina Weisband hat das alles gepasst und siehe da, sie ist politische Geschäftsführerin.

    Laut den Aussagen von Fr. Weisband hat die Piratenpartei sie förmlich hineingezogen und sie konnte gleich von Beginn an mitmachen, ohne Quote, ohne irgendeine Regel usw.

    So sieht Frauenförderung aus. Daran sollten sich die Piraten ein Beispiel nehmen. Ansonsten werden sie auf Dauer bei weiblichen Wählerinnen nicht entern können.
    Ich hoffe, dass sich die Piraten daran NIE ein Beispiel nehmen. Denn eine Minderheit, die der Mehrheit diktieren will, wo es lang geht, wäre noch schöner. Geschlecht darf keine Rolle beim besetzen von wichtigen Posten spielen und wer das nicht akzeptieren kann, hat den Gleichheitsgrundsatz NIE verstanden.
  6. #375

    Genau!

    Zitat von loncaros Beitrag anzeigen
    Wer sagt das bei den anderen Parteien?

    Diese Argumente sind derart alt und abgedroschen mittlerweile, nimmst du sie selber eigentlich noch ernst?
    --------
    Sinngemäß auf die "Piraten" anwendbar!
    - Wer viel arbeitet macht viele Fehler!
    - Wer wenig arbeitet macht wenig Fehler!
    - Wer nichts arbeitet macht keine Fehler!
    - Wer keine Fehler macht wird - in der Gunst der Wähler - befördert!
  7. #376

    Genau ...

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen
    Wenn sich eine verlorene "Penny" (Verzeihung, Frau Weisband!) zu denen verirrt, heißt das noch lange nicht, dass die Piraten frauenfreundlich sind, und dass da Frauen viel zu sagen hätten.

    Bei den vielgescholtenen Grünen dagegen sind sehr viele Frauen in einflussreiche Ämter gekommen:
    Z.B. Frau Roth, Frau Künast, Frau Löhrmann und viele andere.
    Die SPD stellt mit Frau Kraft die MinisterpräsidentIn im wichtigsten Bundesland.
    Die CDU stellt mit Frau Merkel immerhin die Bundeskanzlerin, wir haben vorbildliche Frauen wie Frau Schavan oder Frau von der Leyen. in der Regierung.

    Ich kann allen Frauen nur DRINGEND abraten, die Piraten zu wählen - Das wäre ein verhehrender Rückschritt für die Frauen.
    Frauen sollten Parteien wählen, die für Gleichstellung und Gleichberechtigung eintreten - Also z.B. die Grünen, die SPD oder die CDU!
    Am meisten von allen Parteien tun die Grünen für die Frauen.
    ... bei den Grünen ist die Frauenquote auch am höchsten, glaube ich. Meinen Sie hier gibt es einen direkten Zusammenhang zur völligen Konzeptlosigkeit dieser Partei?

    Sind wir doch mal ehrlich, unter Schmidt, Kohl, Strauß, Stoiber, Schröder war die politische Welt sicher nicht besser, aber das waren wenigstens noch Charakterköpfe, die einigermassen Ahnung hatten und größtenteils auch "Gesamtzusammenhänge" erfassen konnten. Da war auch nicht alles gut, denn Politiker waren immer schon hochbezahlte Lobbyisten, die scheindemokratisch das Volk verschaukeln, aber ...

    ... wenn ich Frauen wie v.d. Leyen, Kraft, Künast, Roth, Schwesig usw. sehe und diese dann auch noch paare mit Beck, Röttgen und Westerwelle, dann sehe ich den Weltuntergang durch völlige Planlosigkeit schon direkt vor meinem geistigen Auge. Tut mir wirklich leid liebe Frauen (ich verehre Frauen und ganz besonders meine!), Ihr habt viele Talente, aber sinnvolle Konzepte entwickeln und konsequent Entscheidungen treffen (auch wenn es weh tut) gehören leider nicht dazu!

    ... und: Warum denken Sie, dass sich eine gewisse Aufgaben und Rollenverteilung über Jahrhunderte bewährt hat? Warum glauben Sie, werden unsere Kinder immer dümmer? usw. usw. usw. Genau, weil eine gewisse Rollenverteilung nicht BÖSE ist, sondern sinnvoll!!!!!
  8. #377

    Grüne

    Zitat von derweise Beitrag anzeigen
    So schnell kann es gehen: erst gestern schienen die Grünen unbesiegbar, heute sind sie ein Häufchen Elend.
    Man hat den Eindruck, dass die Grünen das so haben wollen. Durch solche Dinge wie der Hamburger Pixi-Buch-Debatte und der aktuellen Parteiwerbung ("besser als ein Kerl") kann es kein Versehen sein. Vielleicht wollen sie damit erreichen, dass sie bei einem ökonomischen Kollaps nirgends an der Regierung, also verantwortlich, sind.
  9. #378

    Zitat von Prophet Beitrag anzeigen
    Der große Unterschied zu den Grünen liegt darin, dass die Grünen Ideologen sind. Ideologien sind immer schlecht, weil sie zu Rechthaberei führen: Zwang statt Einsicht.


    Da ist Wahres dran, lässt sich aber aus der ideologischen Basis und den Ursprüngen der Grünen erklärten:


    Die Achse des Guten: Ökonationalsozial
  10. #379

    Zitat von hobbykritiker Beitrag anzeigen
    Da hab ich auch so meine Probleme mit.

    Ich versteh auch gar nicht, was das mit den dauernden Meinungsumfragen soll. Meint nicht auch jemand, dass die problematisch sind?
    Natürlich! Das meinen sogar eine ganze Menge Ihrer Mitbürger. Insbesondere, wenn es sich um eine Umfrage dieser "Forsa" handelt, die aber bezeichnenderweise eine überragende Medienaufmerksamkeit erreicht. Eine Emnid-Umfrage z.B. ein Tag davor kommt zu einem umgekehrten Punkteverhältnis Grüne vs. Piraten: Sonntagsfrage – Umfragen zur Bundestagswahl (Wahlumfrage, Wahlumfragen)
    Aber so kennt man das von Forsa: Im Vorfeld reichlich Medienfutter und Wählerbeeinflussung, und kurz vor der Wahl dann die "Angleichung" an tatsächliches Wahlverhalten, um nicht das Gesicht zu verlieren.


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