Forsa-Umfrage: Piraten überholen erstmals bundesweit die Grünen

DPADie Piratenpartei liegt bei den Wählern hoch im Kurs, zum ersten Mal überrunden die Newcomer nun die Grünen. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage erreichen die Politikneulinge 13 Prozent. Es ist der beste Wert seit Parteigründung. Die Grünen kommt dagegen nur auf elf Prozent.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826458,00.html
  1. #360

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen
    (...)Frauen stellen bei den Grünen zwar nur 38% der MitgliedInnen, also auch eine Minderheit von etwas über einem Drittel. Die MandatsträgerInnen sind jedoch zu über 50% Frauen! (...)
    So sieht Frauenförderung aus.
    Nein. So sieht Diskriminierung von Maennern aus.
  2. #361

    Braucht es mal wieder Experten?

    Eine Frau Künast feiert Ihre verlorene Bürgemeister/innen:-) -Wahl als großen Erfolg, Frau v.d. Leyen feiert 29% Arbeitnehmer über fünfzig, schönt Arbeitslosenzahlen, zaubert die Zahl der Geringverdiener ins unsichtbare hat beim "Abholen" der von und mit Ihr zuvor benachteiligten jämmerlich versagt. Dieses wurde natürlich auch gefeiert. Niemand will mehr hören was Schäuble auf gar keinen Fall machen wird und sogleich tut. Mit verlaub, die Wähler werden für gelinde gesagt, dumm verkauft. Unangenehmes beantworten Politiker/innen mit Aussagen zu Fragen die niemand gestellt hat, wirds gar zu brenzlig stampfen dieselben wutentbrannt davon. Glücklicherweise gehören sie einer Kaste an die auch nach jämmerlichen Ergebnissen gut bezahlt werden. Sogar nachher. Lange nachher. Leben dann Zum Winkel, im Hartz oder lesen Geschichten vom Wulff. Und staunen das dies wohl doch nicht ewig so weitergeht. Also stellt sich die Frage, wo waren die Experten? Vorher?
  3. #362

    Wer liest eigentlich das Parteiprogramm?

    Ich empfehle einmal das Parteiprogramm der Piraten gut zu studieren. Unter Programmpunkt: Nutzungsmöglichkeiten der digitalen Kommunikation steht: "Diese Provider sind dafür verantwortlich, dass der ordentliche Betrieb des freien Internets gesichert und der Zugang dazu allen Mitgliedern der Gesellschaft zur Verfügung gestellt
    wird, nicht jedoch wofür diese ihre Netzwerke verwenden. Sie dürfen nicht für die kriminellen Handlungen ihrer Kunden verantwortlich gemacht und in Haftung genommen werden." Dies bedeutet im Klartext: Derjenige, der Kinderpornographie ins Netz stellt soll lediglich zur Rechenschaft gezogen werden und nicht der "provider" der dieses Material weitervertreiben. Dies ist genauso, als wenn ein Bildband zur Foerderung von Kinderpornographie im Buchladen zum Verkauf angeboten wird, aber nur der Buchauthor gerichtlich belangt werden soll. Denkt mal ueber diese Piratendenkweise nach, bevor jemand sein Wahlkreuz bei den Piraten macht. TH!NK
  4. #363

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen
    Da Frauen in der Mitgliedschaft der Piraten die Minderheit darstellen, werden sie bei Wahlen zu Funktionen und Ämtern geringe Chancen haben, weil es bei den Piraten eben keine Quoten gibt.

    Ein gutes Beispiel dafür, wie es richtig gemacht wird, sind die Grünen: Frauen stellen bei den Grünen zwar nur 38% der MitgliedInnen, also auch eine Minderheit von etwas über einem Drittel. Die MandatsträgerInnen sind jedoch zu über 50% Frauen! Wodurch wird dieses positive Ergebnis erreicht? Durch die vielgeschmähte Frauenquote! Durch das verteufelte Frauenstatut!

    So sieht Frauenförderung aus.
    So sieht praktizierte Männerdiskrimierung aus.
  5. #364

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen
    Wenn sich eine verlorene "Penny" (Verzeihung, Frau Weisband!) zu denen verirrt, heißt das noch lange nicht, dass die Piraten frauenfreundlich sind, und dass da Frauen viel zu sagen hätten.

    Bei den vielgescholtenen Grünen dagegen sind sehr viele Frauen in einflussreiche Ämter gekommen:
    Z.B. Frau Roth, ...
    Ja die kenn ich ist das nicht die lustige Schnappsdrossel?
    Ach nein Irrtum! Es ist die Fachfrau für Önologie.
    Ganz ehrlich immer wenn ich sie sehe ertappe ich mich dabei zu überlegen, ob sie jetzt einen gezwitschert hat oder nicht.

    Aber Spaß beiseite, bei den Grünen gibt es ziemlich viele Frauen die was auf dem Kasten haben. Obwohl es da auch (geschlechtsneutral betrachtet) einige absonderliche Gestalten gibt, aber das gehört dazu, es soll ja jeder Politik machen dürfen.
  6. #365

    "Ein

    Zitat von unitedunited Beitrag anzeigen
    Es regiere ab jetzt nicht mehr die Vernunft, sondern das gesunde Volksempfinden!
    ------------
    satter "Bauch" denkt nicht gern"!!!!
  7. #366

    Zitat von derweise Beitrag anzeigen
    So schnell kann es gehen: erst gestern schienen die Grünen unbesiegbar, heute sind sie ein Häufchen Elend.
    ...sogar ein recht wohlwollend anzuschauendes Häufchen Elend!
  8. #367

    Erwartungshaltung an Politik-Azubis

    Für mich sind die Piraten motivierte, engagierte und kluge Politik-Azubis mit einigen klugen und beachtenswerten Ideen.

    Wie das aber nun mal bei Azubis so ist, sind es noch längst keine Meister.

    Die Erwartungshaltung ist meiner Meinung nach momentan einfach noch zu hoch, an eine Partei die sich erst vor ein paar Jahren gegründet hat, aus Politikneulingen und Idealisten besteht und erst vor kurzem aus der außerparlamentarischen Opposition in ein erstes Landesparlament eingezogen ist.

    Standpunkte zu politischen Themen müssen sicher noch von den Piraten gefunden und erarbeitet werden was aber sicher auch noch geschieht.
  9. #368

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen
    Da Frauen in der Mitgliedschaft der Piraten die Minderheit darstellen, werden sie bei Wahlen zu Funktionen und Ämtern geringe Chancen haben, weil es bei den Piraten eben keine Quoten gibt.

    Ein gutes Beispiel dafür, wie es richtig gemacht wird, sind die Grünen: Frauen stellen bei den Grünen zwar nur 38% der MitgliedInnen, also auch eine Minderheit von etwas über einem Drittel. Die MandatsträgerInnen sind jedoch zu über 50% Frauen! Wodurch wird dieses positive Ergebnis erreicht? Durch die vielgeschmähte Frauenquote! Durch das verteufelte Frauenstatut!

    So sieht Frauenförderung aus. Daran sollten sich die Piraten ein Beispiel nehmen. Ansonsten werden sie auf Dauer bei weiblichen Wählerinnen nicht entern können.
    Sie müssen eine Frau sein, anders ist Ihre Unlogik nicht zu erklären. Wenn Frauen nur zu einem Drittel in einer wie auch immer gearteten Gruppe vorhanden ist, ist es wohl nur fair das sie auch nur ein Drittel aller Funktionen ausüben. Alles was darüber geht sollen sie sich erarbeiten und nicht per Quote zugeschustert bekommen. Solche Beispiele sind doch nur dazu da, wieder einmal zu zeigen, dass die allgemeine Gleichbehandlung in Deutschland nur auf dem Papier besteht.
  10. #369

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen
    Da Frauen in der Mitgliedschaft der Piraten die Minderheit darstellen, werden sie bei Wahlen zu Funktionen und Ämtern geringe Chancen haben, weil es bei den Piraten eben keine Quoten gibt.

    Ein gutes Beispiel dafür, wie es richtig gemacht wird, sind die Grünen: Frauen stellen bei den Grünen zwar nur 38% der MitgliedInnen, also auch eine Minderheit von etwas über einem Drittel. Die MandatsträgerInnen sind jedoch zu über 50% Frauen! Wodurch wird dieses positive Ergebnis erreicht? Durch die vielgeschmähte Frauenquote! Durch das verteufelte Frauenstatut!

    So sieht Frauenförderung aus. Daran sollten sich die Piraten ein Beispiel nehmen. Ansonsten werden sie auf Dauer bei weiblichen Wählerinnen nicht entern können.
    Damit sprechen sie jeder Frau jedwede fachliche Kompetenz ab.

    Wenn Frauen, wie Feministinnen gerne behaupten, genauso gut sind wie Männer, warum müssen Frauen dann von allen Seiten verhätschelt und betätschelt werden?

    Außerdem ist es Schwachsinn jemandem aufgrund seines Geschlechts vorzuziehen. Die Frauenquote macht genau das was Frauen beklagen. Angeblich werden Männer den Frauen vorgezogen weil sie Männer sind, die Frauenquote bevorzugt Frauen weil sie Frauen sind.

    Aber wenn es um eine Frau geht ist es gerechter als bei einem Mann bzw. weniger ungerecht weil es eine Frau ist? Jemand der prinzipiel genauso viel leisten kann wie ein Mann? Warum also jemanden, fachlich gleichwertig kompetenten, bevorzugen? Nur weil dieser jemand eine Frau ist?