Forsa-Umfrage: Piraten überholen erstmals bundesweit die Grünen

DPADie Piratenpartei liegt bei den Wählern hoch im Kurs, zum ersten Mal überrunden die Newcomer nun die Grünen. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage erreichen die Politikneulinge 13 Prozent. Es ist der beste Wert seit Parteigründung. Die Grünen kommt dagegen nur auf elf Prozent.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826458,00.html
  1. #350

    So schnell kann es gehen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei liegt bei den Wählern hoch im Kurs, zum ersten Mal überrunden die Newcomer nun die Grünen. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage erreichen die Politikneulinge 13 Prozent. Es ist der beste Wert seit Parteigründung. Die Grünen kommt dagegen nur auf elf Prozent.

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    So schnell kann es gehen: erst gestern schienen die Grünen unbesiegbar, heute sind sie ein Häufchen Elend.
  2. #351

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen
    Da Frauen in der Mitgliedschaft der Piraten die Minderheit darstellen, werden sie bei Wahlen zu Funktionen und Ämtern geringe Chancen haben, weil es bei den Piraten eben keine Quoten gibt.

    Ein gutes Beispiel dafür, wie es richtig gemacht wird, sind die Grünen: Frauen stellen bei den Grünen zwar nur 38% der MitgliedInnen, also auch eine Minderheit von etwas über einem Drittel. Die MandatsträgerInnen sind jedoch zu über 50% Frauen! Wodurch wird dieses positive Ergebnis erreicht? Durch die vielgeschmähte Frauenquote! Durch das verteufelte Frauenstatut!

    So sieht Frauenförderung aus. Daran sollten sich die Piraten ein Beispiel nehmen. Ansonsten werden sie auf Dauer bei weiblichen Wählerinnen nicht entern können.
    Ihre Ausführungen und Engagement in allen Ehren: Aber völlig am Thema vorbei!
    Es geht nicht darum, möglichst viele Frauen in Parteiposten zu bringen, sondern in Lohn und Brot!
    Aber Fr. Schröder und v.d.L reißen sich lieber gegenseitig die Haare aus, als daß sie z.B. gleiche Arbeit = gleichen Lohn fordern. Stattdessen werden irgendwelche kruden, undurchführbaren Quoten ausgehandelt...
  3. #352

    Hach ja das alte Thema ....

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen
    Schauen Sie sich nur mal Interviews der Fr. v.d. Leyen zum Thema Altersarmut an, falls Sie welche finden; denn meistens wird das Interview ganz schnell abgebrochen, sobald dieses Thema auf den Tisch kommt!
    Röttgen (als Bundesminister, nicht als Wahlkämpfer) muß auf Muttis Anweisung ständig zurückrudern, um dem angeschlagenen Wirtschaftsminister nicht in die Karre zu fahren.
    Von den anderen Ministern (bis auf Niebel) hört man schon gar nix mehr, der völlige Stillstand ist nicht fern!
    Da wird sich dann auf "Nebenkriegsschauplätzen" gefetzt, in der Hoffnung, das Wahlvieh rafft nicht, daß es eben nicht um die Gestaltung des Landes geht, sondern um Pfründe und Pöstchen: s. Frauenquote, Arbeitslosenzahlen, Herdprämie, Pendlerpauschale etc. pp.
    Es ist hinlänglich bekannt, dass sich die Fähigkeit den Überblick zu bewahren im Alter etwas verengt. Leider scheint das auch die Blick auf die Gesellschaft und gesellschaftliche Zusammenhänge zu betreffen.

    In GANZ Deutschland darben alle Schichten bis auf die wirklich Reichen. Alle haben ihr Los zu tragen. Niemand hat es mehr so leicht wie die Generation-Tarifvertrag der Aufschwungjahre. Oh, und bevor jetzt das leidige Argument kommt "mimimi alles aufgebaut mimimi" .... ja richtig wer hat denn das Land "aufgebaut" in dem jetzt so ziemlich alles sanierungsbedürfig ist? Bei Immobilien nennt man sowas Sanierungsstau glaub ich. Meiner eigenen Erfahrung nach ist der in der Regel selbstverschuldet.

    Aber was solls es scheint bei Pfründen immer darum zu gehen:
    ICH ICH ICH und nochmals ICH
    was mit andren ist interessiert mich nich
  4. #353

    Fatale Auswirkungen

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    Das würde mir angesicht der fatalen Auswirkung von Drogen nicht ausreichen, es einfach nur als Kulturgut anzusehen. Zu andern Kulturen gehören dann Menschenopfern und die hätte man auch beibehalten sollen deswegen? Naja...

    Aber es gibt ja wie gesagt auch abseits davon viele sinnvolle Gründe.
    Ich sag's mal via Holzhammer: diese "fatalen Auswirkungen" gibt es weitestgehend nicht. Zig-tausende haben zum Beispiel nach den Kriegen sehr gut mit Morphium und Heroin gelebt. Tausende an Koksern machen ihren Job - und sie machen ihn gut. LSD eignet sich hervorragend zur Therapie (ja - in kultuviertem Rahmen auch zur Selbsttherapie. Diese "fatalen Auswirkungen" sind eben genau das: die Auswirkungen von Ausgrenzung und Kriminalisierung. Erweitern Sie einfach ihren Kulturbegriff. Kleine Hilfestellung:

    Christian Rätsch: Die Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen

    Und danach bitte Vorsicht auf Feld, Wald, Wiesen und im Garten. EIst extrem gefährlich da....
  5. #354

    richtig!!!

    Zitat von ruthteibold-wagner Beitrag anzeigen

    Ich kann allen Frauen nur DRINGEND abraten, die Piraten zu wählen - Das wäre ein verhehrender Rückschritt für die Frauen.
    Frauen sollten Parteien wählen, die für Gleichstellung und Gleichberechtigung eintreten - Also z.B. die Grünen, die SPD oder die CDU!
    Am meisten von allen Parteien tun die Grünen für die Frauen.
    Haben Sie auch von Anfang an gesagt: "Wir machen keine Famileinpolitik, sondern Frauenpolitik!" Nur Dumm dass es ohen Harmonie der Geschlechter nicht funktioniert. Schauen Sie sich die Folgen an: immer mehr outgesourcte Familienarbeit, Arbeitsüberlastung bei den Jugendämtern, große Pläne für KiGAS und Krippen aber keine Geld, überforderte Lehrer, durch anwachsende Anzahl der Kinder von Alleinerziehenden, respektlose und kriminelle Jugendliche in hoher Zahl, da ohne väterliche Autorität aufgewachsen. Im Übrigen würden vielleicht auch mehr Frauen Mint-fächer studieren, wenn bastelnde Väter zu Hause wären, aber die kommen in gründer Politik, im Familienministerium usw. nicht vor. Bestenfalls als malochender Idiot, der deswegen nicht zu Hause ist weil er anschafft, oder eben gleich entsorgt wurde!
  6. #355

    ich wünsche den Piraten 40 Prozent plus!
  7. #356

    "Wenn

    Zitat von c++ Beitrag anzeigen
    Vielleicht wird man rückblickend einmal das, was gerade geschieht, den "deutschen Frühling" nennen.
    -------------
    es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis!"
  8. #357

    Zitat von Bob Andrews Beitrag anzeigen

    Nur wenn zusätzliches Einkommen nicht mit den Sozialleistungen verrechnet würde...
    Ändert ja nichts am bedingungslosen Grundeinkommen!

    Ist schon eine echt gruselige marxistisch-leninistischer Soziallismusaffinität.
  9. #358

    Zitat von westpfälzer Beitrag anzeigen
    -----------
    doch ganz einfach. Dann heißt es entsetzt: "Das habe ich nicht gewollt"!
    Sie tun ja gerade so, als ob die Piraten die Wiedereinführung der Todesstrafe (mit Grundgesetzänderung!) in ihrem Programm haben. Dem ist aber nicht so!
  10. #359

    Anspruch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei liegt bei den Wählern hoch im Kurs, zum ersten Mal überrunden die Newcomer nun die Grünen. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage erreichen die Politikneulinge 13 Prozent. Es ist der beste Wert seit Parteigründung. Die Grünen kommt dagegen nur auf elf Prozent.

    Forsa-Umfrage: Piraten überholen erstmals*bundesweit*die Grünen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    In Berlin und im Bundesrat wurden und werden derzeit wichtige Entscheidungen gefällt, welche das Leben und Zusammenleben in Deutschland und Europa maßgeblich beeinflussen werden. Der Wähler wird bei diesen Entscheidungen nicht eingebunden. "Alternativloses" und schnelles Handeln scheint all gegenwärtig.

    Ich fühle mich von den derzeitigen Parteien nicht mehr vertreten. Können es die Piraten besser? Keine Ahnung, nein, vermutlich nicht. Aber und das lässt mich diese neue Partei dann dennoch wählen: Die Entscheidungen werden von einer breiten Mehrheit getroffen. Selbst wenn diese falsch sein sollte, war es der freie Wille dieser Mehrheit.

    Die Piraten sind für mich eine Übergangspartei hin zu einem Staat mit deutlich mehr basisdemokratischen Elementen. Sollten die Piraten diese Richtung verlassen, werde ich sie eben nicht mehr wählen. Bis dahin haben sie meine Stimme.