Forsa-Umfrage: Piraten als Verlierer

DPADie Piraten müssen einen Rückschlag in der Wählergunst hinnehmen. In der jüngsten Forsa-Umfrage fielen die Newcomer auf sieben Prozent zurück - es ist ihr schlechtester Wert seit dem Frühjahr. Union und FDP konnten ihren Vorsprung vor Rot-Grün verteidigen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...851359,00.html
  1. #1

    .

    ...Forsa-Chef Manfred Güllner sieht den Grund darin, dass die Kritik von der großen Masse der Unionswähler nicht geteilt wird. "Diese Wähler wollen die Union, wie sie ist."
    Mich würde einmal interessieren wie er zu solchen Feststellungen kommt. Geht er Abends zu den Leuten nach Hause und diskutiert mit denen ? Mittlerweile sieht doch der Wähler darin nur noch das kleinere Übel. Mit Rot-Grün als Alternative wäre der Ausverkauf Deutschlands vorprogrammiert...
  2. #2

    bundestag?

    das ist wohl noch laengst nicht sicher.
  3. #3

    sie waren

    sie sind und sie bleiben eine in sich zerstrittene " Latzträgerpartei " ohne eigenes Programm. Mit einem Wort gesagt . . . überflüssig.
  4. #4

    optional

    Und was der BertelsmannMeinungsKonzern uns damit eintrichtern?
    Wir sollen nächstes Jahr gefälligst "richtig" wählen?
    Es hat schon seine Gründe, warum die Meinungsumfragen und die tatsächlichen Endergebnisse immer weiter auseinanderklaffen.
  5. #5

    Leider leider

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten müssen einen Rückschlag in der Wählergunst hinnehmen. In der jüngsten Forsa-Umfrage fielen die Newcomer auf sieben Prozent zurück - es ist ihr schlechtester Wert seit dem Frühjahr. Union und FDP konnten ihren Vorsprung vor Rot-Grün verteidigen.

    Piraten sacken in Umfrage auf schlechtesten Wert seit März - SPIEGEL ONLINE
    Nachdem ich gestern diesen Typen bei Maischberger gesehen habe, der parlamentarischer Geschäftsführer, glaube ich, ist, ist mir auch schlecht geworden.
    Die Partei hat so gut gestartet und es war eigentlich gut, dass man nicht zu allen Themen Stellung bezogen hat, sondern nur wichtige Bürgerinteressen sich auf die Fahne geschrieben hat.
    Dieser jetzt total links-sozenhafte Drall, der da reingekommen ist, damit können sich immer weniger Leute identifizieren.
  6. #6

    Zitat von Thaeve Beitrag anzeigen
    Und was der BertelsmannMeinungsKonzern uns damit eintrichtern?
    Wir sollen nächstes Jahr gefälligst "richtig" wählen?
    Es hat schon seine Gründe, warum die Meinungsumfragen und die tatsächlichen Endergebnisse immer weiter auseinanderklaffen.
    Das mag sein, allerdings stimmen die Tendenzen nach wie vor, mal mehr, mal weniger ausgeprägt.

    Gut, dass der Spuk schneller vorbei ist mit denn Piraten, als ich das erhofft hatte. Aber bei dem Namen ist dann auch der Fluch an Bord: Die schlimmsten Gegner von Piraten waren schon immer Piraten und die haben sich gegenseitig ein Ende gemacht.

    Nun müssen die anderen Parteien nur noch den Schatz finden...
  7. #7

    kein Titel!

    Man darf vermuten, dass der Abrutsch der Piraten etwas mit der Strafanzeige gegen jenen SPD-Politiker zu tun, der sich derzeit mit achtunggebietendem Einsatz bemüht, einen Rest von Ehre seiner Partei wiederherzustellen - eine Ehre, die ja bekanntlich der letzte Kanzler und seine Entourage im Strassengraben zu versenken für richtig gehalten haben. Dieser Rückschlag wäre dann redlichst verdient.

    Einen Glückwunsch an Katja Kipping und Bernd Riexinger, deren angenehm sachlich-unaufgeregte Amtsführung offenbar Früchte zu tragen beginnt, und natürlich an Sahra Wagenknecht, deren öffentliches Engagement sicherlich einen wesentlichen Anteil an der Aufwärtstendenz der Zahlen für die LINKE hat.

    Im Übrigen zeigt die Umfrage das seit Monaten gewohnte trostlose Resultat: Perpetuierung des Gemerkels, auf schwarzrot umlackiert.
  8. #8

    Zitat von einsteinalbert Beitrag anzeigen
    sie sind und sie bleiben eine in sich zerstrittene " Latzträgerpartei " ohne eigenes Programm. Mit einem Wort gesagt . . . überflüssig.
    Wer, die Grünen? Da muß ich Ihnen rechtgeben. Sollte sich Ihre Aussage auf die Piraten beziehen, ist sie jedoch vollkommen falsch. Richtig ist, daß die Piraten mehr mit sich selbst beschäftigt sind als mit der Politik, die sie mitgestalten wollen, und daß sie diese Tatsache Stimmen kosten wird. Eine Partei ohne klare Führung wird auf Dauer nicht bestehen können; das haben sogar die Grünen mittlerweile erkannt.
  9. #9

    verständlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten müssen einen Rückschlag in der Wählergunst hinnehmen. In der jüngsten Forsa-Umfrage fielen die Newcomer auf sieben Prozent zurück - es ist ihr schlechtester Wert seit dem Frühjahr. Union und FDP konnten ihren Vorsprung vor Rot-Grün verteidigen.

    Piraten sacken in Umfrage auf schlechtesten Wert seit März - SPIEGEL ONLINE
    Der Absturz der Piraten wird sich in dem Maße fortsetzen, wie sie zu konkreten Problemen konkret Stellung nehmen. Sie wurden ja vor allem aus Mißmut über die etablierten Parteien gewählt. Wenn sie sich dann aber z.b. für den Schutz von Steuerkriminellen einsetzen, wie das mit ihrer Strafanzeige gegen den NRW-Finanzminister geschehen ist, kann man auch FDP wählen. Das weiss man wenigstens, was einen erwartet.