Zitat von
khid
Ich war mal Vettel-Fan, wie so viele Deutsche F1-Fans der "Post-Schumi-Ära". Das hat sich gerade wieder geändert!
Nein, nicht weil Schumi wieder da ist, oder Rosberg so locker und sympathisch kommt, nein, der Bube Vettel, der geerdete, mit beiden Beiden am Boden gebliebene, der ist weg. Spätestens heute wurde es sichtbar.
Da war diese Szene in der Startaufstellung. RTL-Interview. An der Streckenmauer saßen einige Fotografen. Mit "bösem Blick" und einer bestimmend, arrogant wirkenden Geste scheuchte Vette, der Bube, die Fotografen weg. Es war eine Härte in seinem Gesichtsausdruck, die wenig von der einstigen Sympathie erkennen ließ, die in seiner Art zu sehen war. War, das ist bezeichnend.
Dann dieses Interview über den Karthikeyan-Vorfall.
Jeder Autofahrer weiß, dass, wer die Spur zum einscheren wechselt aufpassen muss, ob das schon geht...
Karthikeyan ist nicht in Vettel reingefahren, er hat wohl auch nicht übermäßig beschleunigt - er hatte Vettel zuvor durchgelassen, so, wie es die Regeln verlangen. Nicht mehr, nicht weniger.
Vettel selbst ist zu früh (im Übrigen vollkommen ohne Not) wieder nach Links eingeschert und fuhr Karthikeyan über dessen Frontflügel...
Schuldfrage? Na, da darf der Laus-Bub sich gerne an die eigene Nase fassen!
Tut er aber nicht, sondern er wird auch noch beleidigend!
Genau das ist es, was mich nun an ihm stört: Er wird arrogant, herrisch. Grundlos, überziehend und diffamierend.
Es ist eins, Gegner zu kritisieren, sauer auf diese zu sein, weil man von ihren Fehlern betroffen wurde. Eine andere Sache ist es, dann gleich die gesamte Person des Fahrers verbal zu beleidigen!
Nein, Herr Vettel, wenn Sie so weitermachen, verlieren Sie sehr sich er nicht nur die WM, sondern gleich auch noch zahlreiche Fans.
Ein Fahrer ohne Fans, ohne positives Image ist für Sponsoren nix Wert.
Nicht für Anti-Schuppen-Schampoos und auch erst Recht nicht für Flügel verleihende Energydrink-Hersteller/Marken!
Heute saß zudem ein neues Gesicht in der Sieger-PK:
Ein Mexikaner mit "viel Geld im Nacken", Jung, unverbraucht, schnell.
Mal sehen, wie lange Bernie braucht, einen neuen Liebling zu finden...?!