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Formel-1-Boss*sagt vor Gericht aus*: Ein brisanter Brief und zwei "Saufkumpane"
Ein paar*handgeschriebene Zeilen bringen den früheren BayernLB-Vorstand Gribkowsky in Erklärungsnot. In einem Brief warnte*der Banker Formel-1-Chef Ecclestone vor unangenehmen Fragen der Polizei.*Vor Gericht packte der*Brite nun zudem*ein paar nette*Anekdoten aus.*
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...797031,00.html
- #1 10.11.2011 15:24 von
Wenn das nicht wie ein Schuldeingeständniss klingt
"Gribkowsky habe ihm aber immer wieder zu verstehen gegeben, dass er Ecclestone selbst hinter der Stiftung vermute, sagt der Formel-1-Manager. Dies sei zwar falsch, doch er habe Sorge gehabt, der Banker könne dies den Behörden mitteilen. Das hätte ihm großen Ärger mit den Steuerbehörden eingebracht und sein Vermögen gefährdet, sagte Ecclestone.
Um Gribkowsky ruhig zu stellen, hätten er und die Bambino-Stiftung gezahlt und sich den Betrag geteilt."
Dann weiss ich auch nicht.
Wer bitteschön soll glauben, dass der Herr Ecclestone einen 8-stelligen Betrag an jemanden überwiesen hat, nur weil dieser die Drohung ihn anzuschwärzen ausgestossen hat?
Insbesondere wenn er nichts zu befürchten hat (Stichwort Steuerhinterziehung) fragt man sich schon warum er das tun sollte - schliesslich würden die Steuerbehörden ja nur seine Unschuld feststellen. Oder vielleicht doch nicht?
Aber das beste kommt ja noch: Nachdem ja nun der Verdacht des Herrn Gribkowsky von Herrn Ecclestone selbst öffentlich gemacht wurde (was zu verhindern im vorher ja angeblich nahezu 50 Millionen Euro wert war), müssten die Behörden ja dann jetzt genau so handeln wie sie es bei einem Tipp getan hätten.
Aber wenn jetzt tatsächlich eine Prüfung ansteht, hat man vermutlich seine Weste schon wieder weiss gewaschen...
Wer erlich ist, hat jedenfalls bei einer Steuerprüfung sicher nicht den Verlust seines Vermögens zu befürchten. - #2 10.11.2011 16:31 von
wenn ich solche Geschichten lese,
erinnere ich mich immer an den Sager von Ecclestone: "They think they've got me by the balls - their hands aren't big enough."
Unglaublich, dieser Typ... - #3 10.11.2011 16:35 von
Für Kundenberatung bleibt nichts übrig !
Es ist doch immer wieder verwunderlich, wie auf der Vorstandsseite einer Bank große Beträge in die eigene Tasche gestopft werden. Auf der ganz normalen Business-Seite bleibt dann noch nicht einmal genug übrig, um das Standardgeschäft einer Bank im Rahmen abzuwickeln.
So muss die BayernLB ein Rechenprogramm wegen fehlerhafter Kreditkalkulationen aus dem Angebot nehmen, mit dem Exporteure die Finanzierungskosten eines Exportgeschäftes vor dem Vertragsabschluss kalkulieren können. Für Exporteure ist ein solches Programm eine wichtige Hilfe, da eine Vielzahl unterschiedlicher Größen in der Kalkulation eines Exporteurs zu berücksichtigen sind.
Leider hat man bei der BayernLB in den letzten Jahren bewusst an Investitonen in die Unterstützung der Exportwirtschaft gespart und die Wartung der im Kundenservice eingesetzten Rechenprogramme eingestellt. Nicht anders kann man sonst verstehen, warum die Änderungen in der offiziellen Ausfuhrkreditversicherung der Bundesrepublik Deutschland (Hermesdeckungen) nicht an die Exporteure weiter gegeben werden. Dabei hat es seit 2007 mehrfach Änderungen gegeben, von denen keine in das Rechenprogramm der BayernLB eingeflossen ist. Statt dessen nimmt man in Kauf, dass die Exporteure in ihrer Kalkulation falsch liegen. Dadurch entsteht einer BayernLB kein (direkter) Schaden. Ganz im Gegenteil: Die BayernLB spart sich die Kosten für eine Programmanpassung. Ob und wieviele Verluste den deutschen Exporteuren dadurch entstehen ist unbekannt.
Aber das Marketing der BayernLB funktioniert: Für den in Kürze stattfindenen Exporttag in München werden Preise für das beste Exportunternehmen ausgelobt. Da könnte sicher auch ein Herr Gribkowsky mit seinen exzellenten Kontakten unterstützen! - #4 10.11.2011 16:54 von
....
Die Jungs im Vorstand sind halt schlau! Kein unternehmerisches Risiko, dass können die meisten bezahlten Lohn-Pfeifen sowieso nicht. Aber das mit dem verschleiern, bescheissen und sich auch noch auf die Schulter klopfen um zu zeigen wie toll man ist, läuft um so besser.
Machen Sie sich doch mal Gedanken darüber, dass Gribokwsky in einer Führungsposition sass. Er war also lt. Unternehmensführung qualifiziert zu führen. Na danke an alle Pfeifen, die das mit viel eigener Sachkompetenz beurteilt haben.
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