Demnächst kommen die uranangereicherten Demokratiebomben.
"From Killary with Love".
AFPDie Geduld des Westens mit dem Assad-Regime schwindet: US-Außenministerin Clinton fordert noch schärfere Sanktionen gegen Syrien. Die Uno müsse Reisen, Finanzgeschäfte und vor allem den Waffenhandel beschränken - und dies im Notfall mit Gewalt durchsetzen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...828658,00.html
Demnächst kommen die uranangereicherten Demokratiebomben.
"From Killary with Love".
Mit Gewalt kann man immer noch anfangen aber einmal gestartet ist die Büchse auf... und dann gibt es weitaus mehr Tote als bisher.
Die Vorgehensweise der 'Freunde Syriens' mit den USA und Frankreich an der Spitze folgt offenbar einem ähnlichen Muster wie in Libyen:
- Es beginnt mit der Dämonisierung der Herrscher, denen zwar ganz zurecht Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, die wiederum wenige Jahre vorher noch keine Rolle spielten. Im Gegenteil, speziell für die Amerikaner waren die syrischen Herrscher als Folterer sehr willkommen.
- Der nächste Schritt ist die Bewaffnung einer zuvor friedlichen Opposition, die ihrerseits immer militanter und undurchsichtiger in ihrer Zusammensetzung wird
- Verabschiedung von 'Friedens-'resolutionen und Forderungen nach Luftüberwachung und Flugverbotszonen
- Offener Krieg gegen den 'Despoten'
Bei alldem wird klar, daß es nicht um Frieden geht, sondern um einen Regimewechsel. Genügend geostrategische Gründe gibt es.
Kaum jemand wir der Assad-Familie eine Träne nachweinen, aber ob die Menschenrechtssituation in Syrien wenigstens mittelfristig dadurch besser wird, da habe ich so meine Bedenken.
Eine interessante Wendung: aus Beobachtern werden militärische Friedenstruppen.
1. Man zweifelt die Wirksamkeit einer friedlichen Lösung an, nachdem die oppositionellen nicht erfolgreich unterstützt wurden, siehe z.B. französische "Soldaten", diein Homs gefangen genommen wurden.
Bürgerkrieg in Syrien: Assads Truppen sollen französische Offiziere festhalten - Politik | STERN.DE
5. März 2012, 18:33 Uhr
Alain Juppé von seinem eigenen Ministerium angeklagt, Berichte über Syrien gefälscht zu haben [Voltaire Netzwerk]
2. Man verändert die Begriffe
3. Man blockiert die Friedensbemühungen durch verdeckte Unterstützung der Opposition
4. Keiner wundert sich über den Einsatz von weiteren Streitkräften
laesst Hillary die Katze aus dem Sack. Mal sehen ob Assad es schafft ihr so einen" Abgang" zu verschaffen, wie wir ihn bei Gaddafis Tod erleben durften.
Was ist eigentlich mit den mächtigen Frauen dieser Welt los.
Ich habe sie bisher für das „zarte friedfertige Wesen“ gehalten.
Wenn man aber genau hinschaut, beschleicht einem das Grausen
Da wollte Madam Thatcher im Falklandkrieg selber mit der Kanone schiessen,
Madam Albright fand als Ergebnis der Iraksanktionen, dass sich 500 000 tote Kinder lohnend waren.
Madam Rice konnte gar nicht genug Waffen verteilen, um die Iraker damit zu beglücken.
Und nun folgt Madam Clinton als schiesswütige Patronin der Rebellen, die gar nicht schnell genug gegen alle völkerrechtlichen Regeln den souveränen syrischen Staat zu gerne angreifen möchte.
Wenigstens sie müsste doch aus dem Oral Office Fall eigentlich wissen, was Recht ist.
Die USA hat ausnahmsweise mal Recht. Ein Militäreinsatz würde die Lage noch mehr verschlechtern. Übrigens sollte man auch erwähnen das der großteil der "Freunde von Syrien" Muslimbrüder sind die das Land wie Ägypten stark radikalisieren würde. Assad ist als ein Alevite sowas wie eine Lebensversicherung der Minderheiten dort (alevitische Kurden, arabische christen, katholische-armenier, orthodoxe Aramäer, Assyrer (Suryoye) usw. Eine alternative zu Assad gibt es nunmal leider (noch) nicht, daher zögert USA mit einem Co-Angriff mit der türkischen Armee.
Um ehrlich zu sein wünsche ich mir auch als Nachbar keine radikale islamisten die syrien regieren. Denn dies würde irak innenpolitisch auch beeinflussen. In der Türkei gibt es zwar auch einen leichten Wandel, aber der großteil der Bevölkerung ist immer noch mehr nationalistisch als islamisch eingestellt und daher FÜR ein laizistisches Türkei.
Die beste Lösung wäre (da Assad niemals sein Kopf riskieren würde) erst einmal eine Koalition der zwischen Assad und der "opposition", wobei klar immernoch Assads Partei das Sagen hat. Später könnten sich dann mit neuen Reformen neue Wege bilden um ein Syrien das sowohl für die Türkei als auch für Israel keine Gefahr darstellt.
Was will denn die Clinton schon wieder?
Amerikanischer Wahlkampfist nervig für die ganze Welt. Immer kommtvon dortirgendwelches Gepolter um Aktionismus zu zeigen.
Waffenhandel mit Gewalt beschränken per UNO Beschluß? Völlig lächerlich, wenn eine Vetomacht einer der Hauptlieferanten ist. Von daher nur dämliches Gelaber für die Kameras.
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
Wo sind die "Freunde Libyens" geblieben, nachdem sie Libyen in die islamistische Steinzeit zurück gebombt haben ?
Geht es den Menschen, den Frauen, in Libyen jetzt besser als vorher ?
"Freunde Syriens" ?
Das Lachen erstirbt mir auf den Lippen.
Denn den Menschen erkennt man an seinen Taten, wie den Ölbaum an seinen Früchten.