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Forderung der Opposition: Merkel soll zu Wulff Stellung nehmen

Bisher gibt sich Angela Merkel äußerst wortkarg in dem Skandal um*den Bundespräsidenten*- doch nun wächst der Druck auf die Kanzlerin. Die Grünen haben eine klare Stellungnahme verlangt. Nach ARD-Informationen schließt Christian Wulff einen Rücktritt weiter aus.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...807054,00.html
  1. #70

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bisher gibt sich Angela Merkel äußerst wortkarg in dem Skandal um*den Bundespräsidenten*- doch nun wächst der Druck auf die Kanzlerin. Die Grünen haben eine klare Stellungnahme verlangt. Nach ARD-Informationen schließt Christian Wulff einen Rücktritt weiter aus.

    Forderung der Opposition: Merkel soll zu Wulff Stellung nehmen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Nicht nur Wulff muss gehen, Frau Merkel gleich hinterher.
    Ihre Machtränke haben uns in diese Situation geführt.
    Das Amt des BP ist im Mment irreparabel geschädigt.
    Der Nächste sollte in der Lage sein seriös Vertrauen bei der Bevölkerung und im Ausland zurück zu gewinnen.
    Ein schweres Stück Arbeit.
    Und diese Auswahl sollte man auf keinen Fall Frau Merkel überlassen.
    Sie hat nur ihren eigenen Machtvorteil im Sinn, also was erwartet ihr von einer Stellungnahme?
    Sie wird mal wieder rummerkeln, wie immer.
  2. #71

    Herr Schröder

    Zitat von Jan-Christian_Lewitz Beitrag anzeigen
    Wieso Herr Wulff von der BW Bank einen Kredit zu besseren Bedingungen als jeder Privatkunde bekommen hat, ist sicher erklärungsbedürftig. Die Behauptung der Vorteilsnahme durch Geerkens und co. ist bisher unbewiesen.

    Herr Ex-Kanzler G. Schröder - Spitzname "Genosse der Bosse" - ist uns Bürgern immer noch eine Erklärung schuldig, inwieweit sein Handeln als Kanzler gegenüber Russland und Gazprom von eigenen wirtschaftlichen Interessen geleitet war.

    Im Gegensatz dazu ist es offensichtlich, dass Herr G. Schröder als noch-Bundeskanzler einen Vertrag abgezeichnet hat, von dem er sehr kurz danach selbst profitiert hat.
    hat mit Herrn Wulff zunächst nur die "Heimat Niedersachsen" gemeinsam, sonst nichts.

    Was Schröder - Gazprom betrifft so sollte man sich das Folgende vergegenwärtigen:
    - Schröder hat die Pipelineverträge mit Rußland/Putin abgeschlossen als er Bundeskanzler war.
    - Danach war eine Bundestagswahl, die Schröder verloren hat.
    - Als Nicht-mehr-Bundeskanzler wurde er vom Deutschen Partner (Wintershall) der Gaspipeline-Jointventure in den Verwaltungsrat gewählt. Hätte Schröder die Wahl gewonnen, hätte er diesen Posten nicht annehmen können. Man darf doch füglich bezweifeln, daß Schröder die Wahl absichtlich verloren hat um den Verwaltungsratsposten zu bekommen.
    Es darf ferner füglich bezweifelt werden, daß es bei Vertragsschluß mit Rußland/Putin Absprachen gab, in denen Schröder nach Ausscheiden aus einer deutschen Regierung ein hoher Posten im Pipeline-Jointventure zugesichert wurde, da ein Ende der Schröder-Regierung bei Vertragsschluß ja wohl nicht absehbar/vorhergesehen war.
    Herr Schröder hat also gegen keinerlei Regeln verstoßen, schon garnicht "im Amt".
    Es gibt auch nicht die geringsten Anzeichen dafür, daß er als Verwaltungsrat "von Putins Gnaden" gegen deutsche Interessen, für russische Interessen agiert hätte.
    Es ist dagegen unumstritten, daß das Gaspipeline-Projekt sehr gut ins neue Energiekonzept auch der Merkel-Regierung paßt.

    Herrn Wulff dagegen werden ja Verfehlungen "im Amt" vorgeworfen:
    - Kreditaufnahme zu Sonderbedingungen
    - un-/halbwahre Aussagen vor dem Landtag
    - Drohungen an Journalisten....
    und was noch alles.
    Und nochmals: Alles im Amt als Ministerpräsident und/oder als Bundespräsident.

    "...und die Mutti blicket stumm, auf dem ganzen Tisch herum..." (Hoffman, Struwwelpeter)
  3. #72

    Zitat von little_smaugh Beitrag anzeigen
    Da ist doch wohl Frau Merkel Deutschlands ungeeigneste Person, die Wullf zur Rede stellen sollte. Frau Merkel verhindert die Pressefreiheit schon seit Jahren z.B. das Verbot ihres Fotos bei der wahrscheinlichen Bespitzelung des Regimekritikers Robert Havemann anlässlich einer WDR-Reportage. Jetzt hat Frau Merkel ihr eigenes Regime und ich fühle mich von dieser Frau mehr als unterdrückt.
    Die Mehrheit Ihrer Mitbürger sieht dies anders. Frau Merkel wurde 2009 (indirekt) mit großer Mehrheit gewählt.
    2013 haben Sie die nächste Möglichkeit, Frau Merkel abzuwählen.

    Ich fühle mich von Frau Merkel nicht unterdrückt. Noch nie gab es in Deutschland größere Freiheiten für "Jedermann" als heute.
  4. #73

    Und sie haben es doch getan!

    Zitat von prophet46 Beitrag anzeigen
    Ich will mich zum Fall Wulff nicht weiter äußern. (...)
    Was mir jedoch ziemlich sauer aufstößt, ist das Verhalten der Presse, die sich mal wieder als Lordsiegelbewahrer der politischen Korrektheit aufspielt. Eine Branche, die meines Erachtens selbst durch und durch korrupt ist. (...)
    Die Presse ist also nicht besser wie unsere Politiker.
    Was mich am meisten anwidert, ist das nachhaltige Berufen dieser Autoren auf die Pressefreiheit. Das hat eine ähnliche Qualität wie die Aufnahme des Wortes demokratisch in die Staatsbezeichnung der DDR.

    Man hat den ganzen Vorgang inszeniert und zwar inzwischen über mehrere Monate. Wer will glauben, dass die jetzigen Vorwürfe erst aktuell bekannt wurden? Die ganze Geschichte war von Beginn an bekannt, man hat sie bröckchenweise ausgebreitet, um über einen langen Zeitraum dramaturgisch inszenierbare Quote damit machen zu können. Man benutzt bewusst Zeiten für neue Akte der Inszenierung, in denen der Betroffene nicht im Dienst ist. Einje derartige Demontage hätte es noch vor fünf Jahren nicht gegeben.

    Da muss nach meinem Dafürhalten mehr dahinterstecken, da dreht jemand an den Rädern, der sich nicht in den Vordergrund traut. Offenbar geht das alles gegen die Bundeskanzlerin, die geschwächt werden soll, nachdem sie über die Eurofrage an Stärke und auch Ansehen dazu gewonnen hat. Offenbar soll die sozialdemokratische Inthronisierung des Bilderbergers Steinbrück protegiert werden. Irgendwer im Hintergrund mit viel Geld schiebt da etwas an. Man fragt sich, warum der gealterte Unternehmerfreund scheinbar gezielt dem BP schädliche Statements abgibt, obwohl er pressescheu sei und dem Grunde nach nur "kein Kommentar " sagen müßte. Ich vermute, die meist sozialdemokratisch geschröderte Maschmeierei aus Hannover dreht da den niemals ernst genommenen kleinen Christian von der Tankstelle jetzt durch die Mangel.

    Herrn Wulff wird vorgeworfen, er würde nur schubweise aufklären. Warum konfrontiert man ihn denn nicht sofort mit den recherchierten Fakten? Das würde in bezug auf das Amt, dessen Ansehen auf dem Spiel steht, unter ethischen journalistischen Gesichtspunkten dem Informations- und Überwachungsauftrag der Presse gerecht. Das was jetzt abgeht, ist nur noch widerlich. Das ist nur noch zügellose und regellose Geldschneiderei. Es ist ein Zeichen, dass zukünftig jeder Verantwortungsträger in diesem Land beliebig ist und vom goodwill der Presse abhängig ist. Jeder ist damit steuerbar, egal ob er sich etwas Relevantes vorzuwerfen hat oder nicht. So kann das nicht weitergehen.

    Pressefreiheit, meine lieben Journalisten, heißt nicht, dass ich alles machen darf. Freiheit bedeutet, etwas machen zu können, aber frei in der Entscheidung zu sein, ob man es auch tut. Ich kann nur appellieren, dass man wieder zur journalistischen Ethik und zu verantwortungsvollem Handeln zurückkehrt, ansonsten bewegt sich der Journalismus parallel mit der politischen Klasse in Richtung eines totalen Vertrauensverlusts. Im Falle des aus meiner Sicht unweigerlich anstehenden gesellschaftlichen und ökonomischen Resets werden beide Bereiche die Folgen dieser Entwicklung dann schmerzahft zu spüren bekommen.
  5. #74

    Unsinn!

    Zitat von spargel_tarzan Beitrag anzeigen
    daß ein(e) bundeskanzler(in) bestimmt wer bundespräsident wird, erfüllt undemokratische voraussetzungen und gehört abgeschafft, der BP ist direkt vom volk zu wählen. die abgeordneten sind nur theoretisch die abgesandten des volkes, sie sind tatsächlich handlanger von interesengruppen die nicht dem willen des volkes folgen, diese befehlsempfänger des großkapitals.
    Sorry, aber Frau Merkel war die Vertreterin einer Mehrheit des Parlamentes, wo bitte ist das "undemokratisch"?

    Allerdings wäre es höchst undemokratisch, wenn "das Volk", dessen Meinung von den Medien gebildet wird, hier wählen dürfte. Mir ist ein Herr Wulff vorgeschlagen von Frau Merkel lieber, als ein Thomas Gottschalk seitens Bild-Zeitung oder wollen Sie ein Casting mit Telefonwahl unter der Leitung von Dieter Bohlen?
  6. #75

    ?

    Zitat von makake62 Beitrag anzeigen
    Ja, Fördeanwohner, woher stammt denn diese Gewissheit über die "meisten"? Jeder weiß doch, dass der Bundespräsident NICHT von der Basis gewählt wird - und jeder weiß, dass Scherbengerichte immer von den LAUTESTEN befürwortetet werden. Ihr Gedanke, dass Frau Merkel "dahintersteckt" ist eher abwegig. Sicher dürfte aber sein, dass mittlerweile mächtige Interessengruppen in der BRD hinter den Kulissen den Ton angeben. Herr Wulff hat denen gegenüber "irgendwo" versagt, sage ich mal. Vielleicht noch ein Wort über die Förde: Dort pflegt man ja einen sehr alten Stil, der aber keineswegs meine Zustimmung findet. Im Gegenteil, erschrecken tut einen das.
    Einige Teile Ihres Beitrags verstehe ich nicht, da Sie eher andeuten. Was "mächtige Interessengruppen" angeht, stimme ich Ihnen zu. Aber da denke ich, dass dieses Problem schon über Jahrzehnte besteht und nicht neu ist. Leider.
    Nachfragen möchte ich noch, was mit "sehr alten Stil" an der Förde gemeint ist. Denn das verstehe ich am allerwenigsten. Bin ich, weil ich gern in Kiel wohne, nun unter Generalverdacht? Beziehen Sie sich auf die aktuellen Äußerungen von Herrn Kubicki? Oder was meinen Sie?
  7. #76

    Die Mutti und ihr Mündel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bisher gibt sich Angela Merkel äußerst wortkarg in dem Skandal um*den Bundespräsidenten*- doch nun wächst der Druck auf die Kanzlerin. Die Grünen haben eine klare Stellungnahme verlangt. Nach ARD-Informationen schließt Christian Wulff einen Rücktritt weiter aus.

    Forderung der Opposition: Merkel soll zu Wulff Stellung nehmen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Der/die Bundeskanzler/in ist faktisch der mächtigste deutsche Amtsträger, steht jedoch in der deutschen protokollarischen Rangfolge unter dem Bundespräsidenten als Staatsoberhaupt und dem Bundestagspräsidenten als Repräsentanten des einzig direkt vom Volk gewählten Bundesorgan. Wieso soll unsere (allseits geschätzte, hochverehrte) Angie Stellung beziehen zu einem in der Hierarchie überstellten Parteikollegen? Ist sie inzwischen als Vormund eingesetzt, Wullfi ihr Mündel? Unser Vorzeigeknabe ist doch juristisch voll für seine Un- und Ausfälle selbst zuständig! Über allem schwebt noch der Springerkonzern, der nach der Salamitaktik nachlegt um das Schmuddelkind nun doch loszuwerden!
    Neuster bekannt gewordener Fauxpas: Nun hat er doch, lt. letzten Enthüllungen die gran madre auch mit seinen Stalking-Anrufen belästigt, Friede Springer selbst! Deswegen auch das Bestreben ihn wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen! Ob das was in diesem Hause produziert wird überhaupt unter Journalismus aus moralischer Sicht zu verstehen ist, na da bin ich mir nicht so sicher, aber auch hat das Gesetz seine Hände drüber. Die angebliche Unabhängigkeit dieser Journallie ist jedenfalls durch freches Stalking angegriffen worden und das gilt es zu tilgen.
    Wo leben wir eigentlich? In einer Bakschischrepublik, wo Medien bestimmen, wer als nächstes an oberster Stelle abkassieren darf? Unabhängige Medien, ein Treppenwitz. Jedes, ich betone JEDES öffentliche Publikationsorgan verliert seine so gern auf dem Tablett servierte Unabhängigkeit, wenn es Werbung präsentiert! Wess Brot ich fress, dess Lied ich sing! Und diese eingekauften Medien bestimmen über mein Denken und Handeln, über unser aller Denken und Handeln? Darüber sollte man mal nachdenken. Denken? Hat sich das Stimmvieh abgewöhnt!
  8. #77

    Bettina von Bellevue

    Wulff kann gar nicht abdanken, weil Bettina ihn dann verlässt. Man solle doch nicht glauben, dass sie in dieses Haus in Großfallingborstel einziehen würde. Eine Bettina von Bellevue? Niemals.

    Also werden die beiden das auch noch durch stehen, eng aneinander geklammert der Wirklichkeit entsagen. Heroische Momente, großes Kino. Das nennen sie dann: Durchhaltevermögen.
  9. #78

    Jan-Christian-Lewitz?

    Zitat von Jan-Christian_Lewitz Beitrag anzeigen
    Wieso Herr Wulff von der BW Bank einen Kredit zu besseren Bedingungen als jeder Privatkunde bekommen hat, ist sicher erklärungsbedürftig. Die Behauptung der Vorteilsnahme durch Geerkens und co. ist bisher unbewiesen......
    Herr Jan-Christian-Lewitz,
    laut Google sind sie: Kernenregie Profitierender, aktives CDU Mitglied usw.....

    Galuben sie wirklich das ihre Ablenkungsmanöver in Richtung Schröder wirken können, nicht das mal jemand auf die Idee kommt die netten Unpässlichkeiten ihre Parteigenossen auf zu zählen deren Liste ist bekanntlich um einiges länger.

    C. Wulff war von Anfang an ein BP der Dritten Wahl und als solcher hat er sich auch bisher verhalten, das einzgste was er noch gut machen könnte wäre eien Rücktritt mit verzicht der Pensionsansprüche aus einem Amt das ihm eigentlich gar nicht zustand.
  10. #79

    Haben Sie noch alle Tassen im Schrank?

    Zitat von caecilia_metella Beitrag anzeigen
    Spaßgesellschaft? Immerhin handelt es sich um Personen, die kürzlich noch Papst Benedikt empfangen durften.
    Diese Ehre ist nicht jedem X-Beliebigen vergönnt.
    Welche Ehre tut man sich an, wenn man Herrn Ratzinger als Frühstücksgast hat? So gebenedeit möchte ich wirklich nicht sein.

    Ihr Beitrag macht mir schon deshalb Bauchweh, weil er in keinem halbwegs nachvollziehbaren Zusammenhang mit dem hier verhandelten Thema steht. Sie mögen ja Ihren Benedetto mögen, aber der ist nicht unser Bundespräsident. Christian Wulff ist sogar Protestant und schon von daher des Teufels.


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